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Arbeiten legen Schwachstellen der Brückenhäuser bloß
Bautagebuch Brückensanierung (19): Derzeit beinahe einmalige Chance für Reparaturen

Arbeiten legen Schwachstellen der Brückenhäuser bloß

Die Brückensanierung bringt es an den Tag: Auch die Besitzer der Brückenhäuser haben Anlass, sich kurzfristig über Sanierungen an tragenden Teilen der Kreuznacher Wahrzeichen Gedanken zu machen. Teilweise wurden bei den Abbrucharbeiten am Leitungskanal unmittelbar vor den Häusern Träger in schlechtem Zustand vorgefunden, und vor allem befanden sich Träger und Anderes dort, wo sie nicht hätten sein dürfen. Nun, bei geöffnetem Leitungskanal, bietet sich eine Chance für Reparaturen, die sich auf absehbare Zeit nicht mehr ergeben wird.


Die eine oder andere Überraschung habe es an den Brückenhäusern gegeben, sagt Bauleiter Norbert Großmann im Gespräch mit hanz-online: „Das weicht ab von dem ursprünglich Erwarteten.“ Dies hatte bereits Konsequenzen für den Fortgang der Arbeiten. Denn direkt an den Häusern hat man intensiv prüfen müssen, wie der bauliche Zusammenhang zwischen dem Kabelkanal und mittelalterlichen Brückenhäusern sich tatsächlich darstellt. Das habe etwas länger als erwartet gedauert. Wegen anhaltender Unwägbarkeiten konnte man auch immer nur Stück für Stück vorgehen und nicht in großen Partien abbrechen.

„Wenn die Besitzer der Brückenhäuser Interesse haben jetzt zu sanieren, dann können sie das eine oder andere machen“, sagt der Bauleiter. Darüber werde wohl in der Woche nach Ostern entschieden. Jetzt seien die fraglichen Stellen freigelegt, und die Baustelle werde für Reparaturen gegebenenfalls länger offengehalten.
 

Lärm "wandert" in Richtung Klappergasse

Mit den Arbeiten „wandert“ nun auch die Lautstärke von der Mühlenstraße zur Klappergasse. Denn die Sägearbeiten, die seit dem Ende der Winterpause auf der Mühlenteichbrücke unüberhörbar waren, sind nun beendet. Vor den unteren Brückenhäusern sind auch die Abbrucharbeiten mit dem hydraulischen Hammer erledigt. In der Nähe der Kurhausstraßen-Einmündung wird der Hammer noch in der laufenden Woche zu hören sein – und speziell auf der Alten Nahebrücke, wo das Bauwerk einen idealen Resonanzkörper für das hämmernde Getöse auf der Oberseite abgibt.

Apropos Lärm: Bei den Geschäften in den Brückenhäusern blieben nun doch tageweise die Türen geschlossen. Mit den Inhabern habe man sich darauf verständigt, an welchem Tag es vor der jeweiligen Haustür besonders intensiv zur Sache gehen würde, und an diesem Tag wurde dann mal nicht aufgeschlossen, erläutert Norbert Großmann.

Nach dem Abschluss aller Abbrucharbeiten zum Ende der Woche wird auf der Mühlenteichbrücke allerdings nicht die Stille der Winterpause zurückkehren. Nun wird geprüft, ob der Boden des Leitungskanals bereits ausreichend tief liegt. Dies ist nötig, weil im Zusammenhang mit dem „Brückenschlag“ und dem „Shared space“-Verkehr auch die Brückenränder statisch auf hohe Traglasten (für darüber rollende Lkw) ausgelegt sein müssen. Damit wird die Konstruktion dicker als zuvor – und für diese zusätzlichen Zentimeter muss unter dem Leitungskanal Platz geschaffen werden. Wo nun der Platz noch nicht ausreichen sollte, muss nachgearbeitet werden. Erste Prüfungen hätten aber gezeigt: es reicht, erklärt der Bauleiter.

Thomas Gierse



   


Das Foto ganz oben zeigt den Beginn der Arbeiten an dem Leitungskanal. 

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