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Bautagebuch Brückensanierung (35)

Die Alte Nahebrücke steht auf neuen Beinen

Die Alte Nahebrücke steht auf neuen Beinen
Das Traggerüst ist entfernt und der Brückenpfeiler in seiner künftigen Form gut zu erkennen. Wenn der Raum zwischen den beiden Stahlrohren erst ausbetoniert ist, wird sich der Pfeiler als ein einziger stromlinienförmiger Körper präsentieren. Schon jetzt lastet die Alte Nahebrücke in ihrer Mitte vollständig auf den zwei Stempeln.
 
  • Brücke um 15 Millimeter angehoben.
  • Statik auf den Kopf gestellt.
  • Restliche Betonarbeiten am Pfeiler in den nächsten Tagen.
  • Mitte November wird die Baustraße weggebaggert.

Man hört Bauleiter Norbert Großmann an, dass er mit dem Arbeitsfortschritt an der Alten Nahebrücke in den letzten Wochen zufrieden ist. Lediglich um 15 Millimeter habe man die Brücke anheben müssen. An den seitlichen Widerlagern sei der Hebevorgang nicht zu spüren gewesen, wohl aber unter der Brücke, als sich das Bauwerk knirschend aus der Verschalung löste.

Mit dem Anheben wurden Stauchungen ausgeglichen, die durch das Gewicht von Stahl und Beton entstanden, solange die Brücke seitlich auflag. Denn auch ein auf Fels gründendes Fundament gibt unter dem Gewicht geringfügig nach. Beim Bau des Pfeilers und beim Hebevorgang wurde daher das Fundament messtechnisch im Auge behalten, „damit man genau weiß, was sich da tut. Das waren nur ein paar Milimeter“, erläutert der Bauleiter. Alle Werte lagen unter dem, was erwartet worden war. Schließlich wurde das Bauwerk noch um einen zusätzlichen Sicherheitsbeiwert angehoben, um sicherzustellen, dass die Brücke tatsächlich auf dem Pfeiler lastet und nicht umgekehrt der Pfeiler noch leicht an dem Brückenbogen zieht, weil die Brücke noch in den Widerlagern hängt.

Mit dem Anheben der Brücke kommt nun ihr neues, sozusagen umgedrehtes statisches Prinzip zum Tragen. Bei der bisherigen Bogenbrücke (ohne Pfeiler) wurde der Druck, der beispielsweise von einem darüber fahrender Lkw auf die obere Platte ausging, horizontal in die Widerlager (seitlichen Fundamente) abgegeben. Bei der Neukonstruktion mit dem Pfeiler bewirkt der Lkw mit seinem Gewicht Zug in der oberen Platte, weil die seitliche Unterstützung fehlt. Diese Kraft wird komplett vertikal in das nun einzige Brückenfundament gedrückt. So erklärt sich, warum eine auffallend voluminöse Baustahl-Einlage (als „Zugbewehrung“) auf die Brücke gelegt und einbetoniert wurde. 



2015-10-16 Nahebruecke2015 1

Der Behelfssteg an der Seite der Nahebrücke wurde demontiert.

In dieser und in der nächsten Woche wird der Pfeiler fertiggestellt. In zwei Abschnitten soll betoniert werden, danach wird sich der Pfeiler wie ein schlanker Schiffsrumpf präsentieren. Auf der Brücke werden nun die Anschlussbereiche jeweils halbseitig fertiggestellt: Die Passanten laufen wieder auf der einen Brückenseite, während daneben gearbeitet wird. Der Behelfssteg wurde demontiert.

An den Übergängen zur Neustadt und zur Innenstadt wird auch noch an den den Hohlkästen gearbeitet: In diesen Abschnitten werden die Kästen nicht ausbetoniert, sondern an den Wänden und in der Bodenplatte verstärkt, sie bleiben begehbar.

Mitte November wird die Baustraße wieder aus der Nahe geholt: per Bagger und Lkw. Dann liegt die heikle, höchst witterungsabhängige Phase hinter den Bauleuten. Ein frühes Winterhochwasser kann der Baustelle dann nicht mehr schaden.


Thomas Gierse
19.10.2015



2015-10-16 Kurhausstrasse

In der Kurhausstraße soll Dienstag, 20.10.2015, betoniert werden.

 


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