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Bautagebuch Brückensanierung (24)

Zeitlich kommen die Kreuznacher Brückenbaustellen in den roten Bereich



Die Brückenbaustelle über dem Bad Kreuznacher Mühlenteich ruht im zweiten Monat, und auch bei der Sanierung der Nahebrücke machen sich zeitraubende Details bemerkbar, sodass Bauleiter Norbert Großmann von der Firma Krächan sagt: „Es könnte kritisch werden.“ Denn für beide Teilabschnitte der Brückensanierung gibt es im Oktober 2015 „Zwangspunkte“, an denen der Fortgang der Arbeiten ausgerichtet werden muss.


Diese Zwangspunkte sind bei der Nahebrücke das Datum 31.10.2015, wenn die Baustraße zwischen Brücke und Kirschsteinanlage wieder weggebaggert und abtransportiert sein muss und somit alle Arbeiten an Pfeiler und Aussteifung der Alten Nahebrücke, soweit sie vom Flussbett aus zu machen sind, beendet sein müssen. Bei der Mühlenteichbrücke ist diese die Notwendigkeit, zu Beginn der Heizperiode die Gasleitung erneuert zu haben und wieder in den Betrieb nehmen zu können.
 

Zu hoher Wasserspiegel und zu hoher Felsen

Zu Beginn der Arbeiten unter der Alten Nahebrücke führte die Nahe zu viel Wasser: Die Herstellung des Bauplatzes unter der Brücke verzögerte sich. Zuletzt gab es weiteren Verzug durch den Umstand, dass der Felsen unter dem künftigen Pfeiler höher war als gedacht. Der Bagger musste ran: „Dies braucht Zeit, weil es gar nicht so einfach ist, das zwischen den Rahmen auszustemmen“, sagt der Bauleiter: „Eine filigrane Arbeit, bei der man nicht abschätzen kann, wie lange sie dauert.“

Danach wird der Fundamentkorb geflochten, in die Baugrube eingelassen und das Fundament unter Wasser betoniert. Alle Arbeiten werden dann unter Wasser gemacht, weil die Grube immer wieder vollläuft. So soll es auch sein: Die Grube bleibt geflutet, bis das Fundament betoniert ist und das Wasser verdrängt. Technisch ist dies ein üblicher Vorgang, denn Beton hat die Eigenschaft, auch unter Wasser zu härten. Da mache es keinen Unterschied ob Beton über oder unter Wasser aushärtet, sagt Großmann, denn dies sei ein chemischer Prozess, der nicht dem Trocknen entspricht und, im Gegenteil, sogar eine gewisse Feuchtigkeit braucht.

Vor dem Betonieren des Fundaments wird ein Gutachter die Baugrubensole abnehmen – mutmaßlich mithilfe eines Messstabes. Der Gutachter muss sicherstellen, dass das Fundament auf dem Felsen gründet. Die Arbeiten an Drahtkorb und Fundament werden in der Woche ab Montag, 22. Juni 2015, beginnen. „Wir kommen langsam in die kritische Phase“, erläutert Norbert Großmann. Er geht aber davon aus, dass man, "wenn nichts Großartiges passiert, was die Baustraße betrifft, noch im Plan“ liegt. Damit meint er, dass zwei Wochen Verzug durch Umstellen von Arbeitsschritten (und mehr Arbeitskräfte) wieder hereingeholt werden können.
 

Brückenhäuser: Gespräch mit Eigentümern steht an

Bei der Mühlenteichbrücke sind die Knackpunkte die Umfänge der zu leistenden Arbeiten an den Häusern und deren Kosten. Der Termin mit den Besitzern der Brückenhäuser zur Besprechung dieser Details steht bevor, und bis dahin sollen auch die Kostenschätzungen vorliegen, erklärte Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer gegenüber hanz-online. Erst nach den Instandsetzungen an den Häusern kann die Firma Krächen weiterarbeiten. Wenn die Erfordernisse vorliegen, werde auch sein Unternehmen ein Angebot für die Arbeiten an den Brückenhäusern abgeben, sagt der Krächan-Bauleiter.

Fest stehe: An sämtlichen Häusern müssen Sanierungsarbeiten vorgenommen werden, allerdings in stark unterschiedlichem Maße. Die Arbeit bewertet er als „alles machbar“. Den Arbeitsumfang an den Häusern schätzt er auf zwei bis drei Wochen. Dazu sind noch die Details wie Gespräche mit den Eigentümern, die Klärung der Finanzfrage und die Beauftragung zu rechnen. Schließlich werde seine Firma noch sechs bis acht Wochen an dem Kanal arbeiten müssen, bevor dort hinein wieder die Versorgungsleitungen gelegt werden können.

Also: „Es könnte kritisch werden.  Wir kommen langsam in den roten Bereich hinein, auf beiden Seiten der Brücke“, betont Großmann. Noch gebe es allerdings die Möglichkeit gegenzusteuern, etwa durch mehr Manpower und zweite Schichten. Dies werde auch mit der Stadt als Auftraggeberin besprochen. „Wir können schon beschleunigen, aber beschleunigen ist nicht umsonst und deshalb eine Frage, ob man das will.“ Auch intern sei dies eine Herausforderung, denn die Leute, die man dafür braucht, müsse man ja erst mal haben.

Thomas Gierse
 


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