2019-05-01_Sparkasse_Hausbank.gif
2019-06-10_Voba_Kreditkarten.jpg
Twitter-Box


Nachrichten aus der Region

Anzeigen
 

Blaulicht
16.06.2019
Roller trägt kein Kennzeichen - Am Samstagabend, 15.06.2019, wurde ein Anwohner ...weiterlesen >>
 
16.06.2019
Testgerät zeigte 1,28 Promille an - Ein Diskobesuch endete für einen Autofahrer ...weiterlesen >>
 
15.06.2019
Unbefestigter Seitenstreifen überforderte die Fahrkünste - Am Samstagnachmittag überschlug sich auf der ...weiterlesen >>
 

Sympathie-PROMOTION
AD OPTICUM geht neue Wege
AD OPTICUM geht neue Wege
AD OPTICUM geht neue Wege, die unseren Kunden viel Geld sparen. Denn AD OPTICUM ist Partner von brillen.de und schafft ...weiterlesen
 
Perspektiven-PROMOTION
Boehringer Ingelheim bildet in 20 verschiedenen Berufen aus
Boehringer Ingelheim bildet in 20 verschiedenen Berufen aus
Ausbildung hat bei Boehringer Ingelheim eine lange Tradition - sie öffnet jungen Menschen die Zukunft und vermittelt spannende Perspektiven. Das ...weiterlesen
 
Sympathie-PROMOTION
Wärme zum Wohlfühlen vom Ofenfreund
Wärme zum Wohlfühlen vom Ofenfreund
Wenn die Jahreszeiten nicht halten, was sie versprechen, spürt man es an sich und anderen ganz besonders gut: Temperaturen beeinflussen ...weiterlesen
 
Sympathie-PROMOTION
Herzlich willkommen im Crucenia Gesundheitszentrum  – wir freuen uns auf SIE!
Herzlich willkommen im Crucenia Gesundheitszentrum – wir freuen uns auf SIE!
Das Crucenia Gesundheitszentrum, mitten im Kurgebiet Bad Kreuznach gelegen, bietet unter einem Dach die gesamte Palette der Physiotherapie, Anwendungen mit ...weiterlesen
 

Feuerwehr und Schnelleinsatzgruppe der Malteser probten den Ernstfall
Übung: Chemieunfall in IGS Stromberg

Feuerwehr und Schnelleinsatzgruppe der Malteser probten den Ernstfall

Am Samstag, 6. April 2019, probten die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Stromberg und die Schnelleinsatzgruppe Betreuung (SEG-B) des Malteser Hilfsdienstes Bad Kreuznach die verzahnten Einsatzmaßnahmen für einen Massenanfall von Verletzten (MANV).

Angenommenes Szenario: In der Integrierten Gesamtschule Stromberg kam es im Chemieunterricht zur Freisetzung einer Chemikalie. Dabei wurden der Lehrer schwer und mehrere Schülerinnen und Schüler leicht verletzt. Insgesamt waren 13 Personen von der Stofffreisetzung direkt betroffen.

Das Personal des ersteintreffenden Rettungswagens wurde von zwei Schülern des Schulsanitätsdienstes in Empfang genommen und in die bisher bekannte Lage eingewiesen. Da ein Gefahrstoff im Spiel war, alarmierte die Besatzung des Rettungswagens umgehend die Feuerwehr und die SEG-B. Kurze Zeit später liefen die Einsatzmaßnahmen in der Schule bereits auf Hochtouren. Während die Feuerwehr die betroffenen Lehrer, Schülerinnen und Schüler aus dem Gebäude rettete, bereiteten die Einsatzkräfte der SEG-B die Betreuungsmaßnahmen vor.

Lehrer, Schülerinnen und Schüler wurden zunächst in einem separaten Bereich gesammelt, da als erstes eine Dekontamination stattfinden musste. Dabei werden Schadstoffrückstände durch Entfernen von verunreinigter Kleidung und Duschmaßnahmen im Schadensbereich gehalten und eine Verschleppung dieser gefährlichen Substanzen nach außen vermieden. Nach der Dekontamination wurden die Betroffenen dann der SEG-B übergeben, wo sie registriert und betreut wurden. Der schwer verletzte Lehrer wurde unterdessen nach der notärztlichen Erstversorgung vor Ort vom Rettungswagen zur weiteren Versorgung einem fiktiv nachalarmierten Rettungshubschrauber übergeben.

Gesamteinsatzleiter war der Wehrleiter der VG Stromberg, Bernhard Schön, Abschnittsleiter Feuerwehr der Wehrführer der Feuerwehr Stromberg, Thomas Harig, die SEG-B stand unter der Leitung des Leitenden Notarztes Dr. Daniel Hass und des SEG-Leiters Normen Mietzker. Die Gesamtübungsleitung hatte Felix Görich, der die Lage ausgearbeitet und die gesamte Übung organisiert hatte. Als Übungsbeobachter waren Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann, sein Amtskollege aus dem Landkreis Mainz-Bingen, Rainer Jacobus, sowie Mitglieder der Führungsgruppe-TEL des Landkreises Bad Kreuznach anwesend.

Sowohl Hofmann als auch Görich waren sich einig, dass das Übungsziel erreicht wurde. „Das Üben der notwendigen Führungs- und Kommunikationsstrukturen, die Verzahnung der Einsatzmaßnahmen von Feuerwehr und Sanitätsdienst und ein abgestimmtes Vorgehen ist essentiell für den Einsatzerfolg in solchen Einsatzlagen. Wenn man sich bei solchen Übungen kennengelernt hat und die Arbeit aufeinander abstimmt, werden zukünftige Realeinsätze viel erfolgreicher abzuwickeln sein. Die Übung hat genau dieses Ziel sehr gut erfüllt und somit die koordinierte Zusammenarbeit für die Zukunft gesichert“, resümierte Hofmann am Ende der Übung.

Quelle:
Katastrophenschutz Landkreis Bad Kreuznach
Team Medien