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Praxiswissen für Gartenfreunde

Konrads Gartentipp: Pflanzzeit

Konrads Gartentipp: Pflanzzeit
Hans Willi Konrad ist "Pflanzendoktor" beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Bad Kreuznach. Bei hanz-online gibt er Tipps für die richtige Pflege von Garten- und Zimmerpflanzen.

Das Frühjahr ist neben dem Herbst der klassische Zeitpunkt, um Pflanzungen durchzuführen. Der sich erwärmende Boden und die vorhandene Winterfeuchtigkeit sorgen gemeinsam für gute Bedingungen. Im Nachhinein gibt es trotzdem immer wieder Probleme. Hier ein paar Hilfestellungen:

Wichtig zu wissen ist, was im Garten möglich ist. Wunderbare, bunte Zeitschriften verbreiten die Vorstellung, dass alles überall funktioniert. Grundsätzlich ist dessen nicht so, denn nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand an Geld, Arbeit und Material kann dies halbwegs realisiert werden. Als nächstes wird den Verbrauchern vorgegaukelt, dass preisgünstige Ware genauso gut sei wie Spitzenqualität. Nach dem Motto "auch wenn der Baum etwas kleiner ist, der kann ja bei mir wachsen" - sehr oft wächst er aber nicht, weil die komplette Ware für die Region nicht geeignet ist.

Bestimmte Bäume nicht zu nahe ans Haus pflanzen

Alternative Beschreibung
Fichte zu nahe am Haus
Quelle: Hans Willi Konrad
Am besten ist Pflanzgut, das aus der Region kommt, denn es ist an Boden und Wetter gewöhnt. Zudem ist es von Vorteil, sich im Baumarkt, Gartencenter, aber auch in der Gärtnerei bzw. der Baumschule zu informieren. Nur so ist ein Überblick bezüglich Preise, Qualität und Ansprüchen der gewünschten Produkte möglich. Wichtig ist aber auch, wie entwickelt sich die Pflanzung nach einigen Jahren.

Am Anfang soll es für die Verbraucher möglichst schnell dicht sein. Nach drei bis fünf Jahren muss aber oft schon mit der Schere angerückt werden. Notwendig ist es, Vorsorge zu treffen, dass nicht zu viel zu dicht gepflanzt und mehr Geld ausgegeben wird wie eigentlich notwendig. Denn nach einem Schnitt sieht es oft nicht mehr so richtig natürlich aus. Alle Pflanzen haben von sich aus eine gewisse Wuchsform, oberirdisch und unterirdisch und die ist auf irgendeine Art und Weise einfach vorgegeben.

Einen Nussbaum nahe ans Haus setzen, ist mit der Zeit nicht die beste Maßnahme. Rhododendron an einem sonnigen, luftigen Platz, zudem noch in kalkhaltigem Boden bedeutet kein gutes Aussehen. Wurzelschäden an Rohren, Leitungen, Pflaster, Fundamenten und Wegen kommen durch Unkenntnis der Wurzelentwicklung zustande. Verstopfte Regenrinnen und sonstige Abflüsse durch Falllaub rufen nicht gerade Begeisterungsstürme hervor.

Deshalb ist richtig Planen und die richtige Bepflanzung wichtig: langsam machen, weil sonst vieles nicht klappt und im Nachhinein nur Unzufriedenheit herrscht sowie an die Entwicklung eines Hausbaums denken. Und dabei beachten: Es gibt breit ausladende Kronen, die wunderbar Schatten spenden, hoffentlich reicht dann auch der Platz für die 10 Meter breite Laubpracht, wo wird das Falllaub im Herbst hingeschafft?

Zusammenfassend heißt das:

Standortansprüche der Bäume, Stauden, Hecken usw. unbedingt beachten. Kein Gehölz funktioniert auf jedem Platz. Kümmerwuchs, untypisches Aussehen bis zum frühzeitigen Absterben sind die Folge. "Kaufen sie Qualität", so Konrads Tipp zu dem Wichtigsten bei der Pflanzung, "einen Grund gibt es, warum bei dem einen Anbieter die Staude 99 Cent kostet und bei dem anderen 2,20 Euro".

Beim Austtopfen der Ware soll man sich den Wurzelbereich anschauen. Gut durchwurzelt mit vielen hellen Feinwurzel, ist schon mal richtig gut. Diese feinen Wurzeln sind für die Wasser- und Nahrungsaufnahme zuständig. An den oberirdischen Pflanzenteilen sollten keine sichtbaren Verletzungen sein. Das kann Schaderregern als Eintrittspforte dienen. Sind dann Infektionen drin, ist damit oft ein langsames Absterben sicher. Pflege nach der Pflanzung trägt maßgeblich zum Gelingen der Anlage bei.

Pflanzen nur dort hinsetzen wo sie auch hingehören. Eventuell vorher eine Bodenuntersuchung machen lassen, um zu erfahren, wie es in dem Gartenboden aussieht. Für zirka 10 Euro pro Probe können Schlimmes und nachfolgende, aufwendige Rettungsmaßnahmen verhindert werden. Wässern ist eine knifflige Sache. Es führt kein Weg daran vorbei, es wird gegossen, wenn die Pflanzen Wasser brauchen. Aktionen sind bekannt, bei denen 100 Liter Wasser pro Tag einem Ahorn verabreicht wurden.

Abschließend betrachtet gilt, Informieren und mit Umsicht an die Sache herangehen.

Quelle:
Hans Willi Konrad

Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR)
Rheinhessen-Nahe-Hunsrück
Rüdesheimer Str. 60-68
55545 Bad Kreuznach

E-Mail:
[email protected]


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