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28 Jahre Gemeindepfarrer im Norden Bad Kreuznachs

Ab jetzt nur noch Kür: Pfr. Lorenz entpflichtet vom Dienst in Matthäusgemeinde



Bad Kreuznach, 31.05.2019
Am Himmelfahrtstag 1991 wurde Rolf Lorenz als Pfarrer in die Matthäuskirchengemeinde eingeführt, am Himmelfahrtstag 2019 verabschiedete die Gemeinde ihn in einem feierlichen Gottesdienst. „28 Jahre warst Du hier Pfarrer — mit allem, was dazugehört“, sagte Astrid Peekhaus, Superintendentin des Kirchenkreises, die ihren Dank an die ganze Pfarrfamilie Lorenz richtete.


Von diesem vielfältigen Dienst mit starken und schwachen Momenten, und Aufgaben, die mal leicht und mal schwer fielen, werde Pfarrer Rolf Lorenz nun entpflichtet. „Ab jetzt nur noch Kür“, versprach die Superintendentin ihrem Kollegen. Seinen Abschied stellte sie in einen größeren Zusammenhang: „Wir feiern Himmelfahrt an diesem Tag. Christus fuhr auf in den Himmel und vor seinen Jüngern stieg er auf zum Vater. Ich glaube, ganz so spektakulär wird Dein Abschied heute nicht …“
 

Frei von dienstlichen Pflichten

Denn der Kirchenkreis An Nahe und Glan wie auch die Gemeinde dürfen weiter auf Rolf Lorenz zählen. In der neuen Lebensphase bleibe er berufen zu predigen, zu taufen und die Feier des Heiligen Abendmahls zu leiten, bekräftigte Superintendentin Peekhaus. „Aber Du bist frei von den dienstlichen Pflichten, jetzt darfst Du auch nein sagen.“ Sie danke Lorenz für seine engagierte Arbeit und einen Dienst, den er mit ganzem Herzen ausgefüllt habe. Dass so viele Menschen an der Abschiedsfeier teilnahmen, sei „ein Ausdruck der Wertschätzung für Dich und Deine Arbeit“.

Pastor Rolf Burket wurde bereits als neuer Gemeindepfarrer eingeführt. Er hatte in seiner Begrüßung die Vielzahl der Besucher angesprochen: „Niemand hier möchte, dass Du gehst. Wir alle sind gekommen, weil Du gehst.“ Entpflichtung heiße, „man wird die Pflicht ein Stück weit los“ - „ein schönes Wort“, so Burket, der dann noch Udo Jürgens zitierte: „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an, da hat man Spaß daran.“ 

Ganz schnörkellos trugen die Kinder aus dem Kinderhaus ihre Gedanken vor: „… wir winken dir zum Abschied und schicken Dich nach Haus.“ Mit persönlichen Worten wünschten Kolleginnen und Kollegen sowie Weggefährten dem künftigen Ruheständler alles Gute. 
 

Gottes Wort - wie ein Bergwerk, das nie endet

In der Predigt spannte der Pastor einen weiten Bogen von der Kindheit in Duisburg-Meiderich bis zu diesem Tag am Ende seiner Dienstzeit als Gemeindepfarrer. Sein Großvater war Erster Maschinensteiger in einer Kohlenzeche, die Arbeit unter Tag sei damals jedem geläufig gewesen: wie Hauer sich durch Kohleflöze graben, so lange, bis es leer ist, und danach eine neues Kohlenfeld suchen. „Beim Wort Gottes ist es ähnlich, und doch völlig anders.“ Wer hier „buddelt“, finde reiche Beute. „Aber das Besondere ist für mich: Dieses ganz besondere Flöz wird niemals leer“, man finde reichlich Antworten auf alle Lebensfragen.

Mehr als das Wort des ewigen Lebens brauche es nicht, nicht zum Leben, nicht zum Sterben. So erkläre sich sein Lieblingswort aus Psalm 119 der Bibel: „Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.“ Davon lebe die Gemeinschaft der Gläubigen, und aus der Gemeinschaft, vom Gebet und vom Wort Gottes lebe die Kirche. Heute, wo sich Kirche mit allen möglichen Dingen befasst und versucht, auf Fragen der Gesellschaft relevante Antworten zu finden, stelle sich die Frage, welchen Stellenwert dabei das Wort Gottes hat und ob es noch Richtschnur und Grundlage der Antworten an die Gesellschaft ist. Ihn stimme es manchmal traurig, wenn das Wort Gottes nicht ernst genommen werde.

Ihm werde das Wort weiterhin ein reiches und unerschöpfliches Flöz sein, bekräftigte Pfarrer Lorenz, und er freue sich darüber wie einer, der große Beute macht, weil ihm andere Menschen das Wort Gottes nahegebracht haben. Einige dieser Menschen waren in der Feier anwesend. Ihnen galt Rolf Lorenz’ besonderer Dank.

Thomas Gierse



 
Grußworte und Geschenke

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde in und um die Kirche gefeiert und viele Grußworte wurden an den Pensionär gerichtet. Superintendentin Astrid Peekhaus und Synodalassessorin Ulrike Scholtheis-Wenzel verliehen Rolf Lorenz für seine Arbeit im Kinderhaus das goldene Kronenkreuz der Diakonie. Er und seine Familie durften sich auch über einige originelle Abschiedsgeschenke freuen. Die Grundschule Hofgartenstraße, in seiner direkten Nachbarschaft, in der er wöchentlich Schulgottesdienste feierte, schenkte ihm einen Feigenbaum für seinen Garten.


2019-05-03 Verschiedung Pfr Rolf Lorent Animation

Die Fotos:
Das Presbyterium überbrachte sein Abschiedsgeschenk // Ulrike Scholtheis-Wenzel und Astrid Peekhaus überreichten Rolf Lorenz das goldene Kronenkreuz der Diakonie // Schulleiterin Yasmin Röhr und Lehrerin Katrin Hickel von der Grundschule Hofgartenstraße schenkten dem Pastor einen Feigenbaum. Quelle: Peter Dietz

 
 

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