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Arbeitslosigkeit saisonbedingt leicht gestiegen

Am Arbeitsmarkt steht Sommerpause bevor

Bad Kreuznach, 04.07.2019
Die Arbeitslosigkeit ist im Mai sehr leicht gestiegen, die Arbeitslosenquote beträgt weiterhin 4,6 Prozent. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist jedoch stark angestiegen.

Nach wie vor ist die Entwicklung am Arbeitsmarkt sehr positiv, lediglich die Dynamik lässt etwas nach. Saisonal üblich stieg die Arbeitslosigkeit leicht an, bedingt durch Schuljahres- und Ausbildungsende. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist deutlich stärker ausgeprägt als im Mai, was ein gutes Signal für die kommenden Monate ist.

„In diesem Monat profitierten der Rhein-Hunsrück-Kreis und der Landkreis Birkenfeld noch vom Rückgang der Arbeitslosigkeit. Im Landkreis Bad Kreuznach wirkte schon die saisonale Komponente des Sommers“, berichtet Gundula Sutter, Leiterin der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach.


Arbeitsmarkt, Gesamtzahl und Quote:

Im Juni waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach insgesamt 8.694 Menschen arbeitslos, 50 oder 0,6 Prozent mehr als im Mai. Damit ist die Frühjahresbelebung beendet und die saisonalen Faktoren wie Schuljahres- und Ausbildungsende sowie die anstehenden Sommerferien wirken bereits auf den Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote beträgt noch immer 4,6 Prozent, der sehr leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juni schlug sich noch nicht in der Quote nieder.

Die Betreuung der arbeitslosen Menschen erfolgt in zwei getrennten Rechtskreisen: 3 085 Personen oder 35,5 Prozent wurden von der Arbeitsagentur (Arbeitslosenversicherung/SGB III), 5 609 oder 64,5 Prozent von den Jobcentern (Grundsicherung/SGB II) betreut. In diesem Monat verlief die Entwicklung nach Rechtskreisen unterschiedlich. Während die Arbeitslosigkeit saisonal im Rechtskreis Arbeitslosenversicherung (SGB III) anstieg, ging sie im Rechtskreis Grundsicherung (SGB II) zurück.

Innerhalb eines Jahres – also im Vergleich zwischen Juni 2018 und Juni 2019 - sind insgesamt 469 oder 5,1 Prozent weniger Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote betrug vor einem Jahr 4,9 Prozent.
 

Bewegungen (An- und Abmeldungen):

2.282 Personen – etwa gleich viele wie im Mai – wurden im Juni erstmals oder erneut arbeitslos. Dies sind 13,6 Prozent mehr als im Juni des Vorjahres. Insbesondere die Meldungen nach Ausbildung nahmen zu, was im Juni und Juli durchaus üblich ist. Ob sich diese Zahl gegenüber dem Vorjahr verändert hat, lässt sich im kommenden Monat für Juni und Juli zusammen abschließend beurteilen. Der leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit betraf fast alle Personengruppen.  

Die Zahl der Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit ist gegenüber dem Vormonat gesunken (- 4,6 Prozent) und gegenüber dem Vorjahresmonat (+ 6,2 Prozent) gestiegen.


Stellen:

Im Juni waren 883 Stellen neu zu besetzen, rund 30 Prozent mehr als noch im Mai und 3,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Damit hat sich der Stellenzugang im Juni deutlich verstärkt. Der Bestand an Stellen ist gegenüber Mai um 5,5 Prozent angewachsen und liegt etwas über dem Niveau von vor einem Jahr. Insgesamt 3 263 Stellen sind aktuell vakant, davon sind 90,5 Prozent unbefristet und 94,1 Prozent sofort frei.

Im Juni hatten insbesondere Handel, Gesundheitswesen und Zeitarbeit höheren Kräftebedarf, weniger Personal brauchte die Verkehrs- und Logistikbranche.


Beschäftigung:

119 222 Menschen waren zum 31.12.2018 (aktuellster Datenstand) im Agenturbezirk Bad Kreuznach sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das sind 1,4 Prozent mehr als zum 31.12.2017 (Vorjahresquartal) und 1,4 Prozent weniger als zum 30.09.2018 (Vorquartal).

Der Anstieg zum Vorjahresquartal fiel im hiesigen Bezirk niedriger als im Landesdurchschnitt aus. In Rheinland-Pfalz stieg die Beschäftigung von 31.12.2017 auf 31.12.2018 um 1,9 Prozent.


Regionaler Arbeitsmarkt:

Von Mai auf Juni stieg die Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk um 0,6 Prozent. Dabei bestanden in den Regionen große Unterschiede. Während die Arbeitslosigkeit in Boppard und Simmern auf niedrigem Niveau stagnierte, ging sie in Birkenfeld sogar deutlich zurück, stieg aber insbesondere in Kirn, aber auch in Bad Kreuznach und Idar-Oberstein an.

Vorjahresvergleich: Fast im gesamten Bezirk sind weniger Menschen arbeitslos als vor einem Jahr. Besonders deutlich fiel der Rückgang binnen Jahresfrist in Simmern (- 13,8 Prozent) aus. Nur in Idar-Oberstein gab es keine Veränderung zum Vorjahr.
 

Landkreis Bad Kreuznach:

Im Landkreis Bad Kreuznach stieg die Arbeitslosigkeit seit Mai – anders als in den beiden anderen Landkreisen - um 2,0 Prozent an. Die Arbeitslosenquote ist dadurch von 5,3 Prozent auf 5,4 Prozent gestiegen (Vorjahr 5,7 Prozent). Dieser Anstieg bezog sich auf beide Rechtskreise und auf alle Personengruppen.

Im Juni meldeten sich mehr Menschen arbeitslos - weniger als im Mai, aber mehr als im Vorjahr, konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Gegenüber dem Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit im Landkreis Bad Kreuznach insgesamt um 4,8 Prozent zurück. Die Zahl der neu gemeldeten Stellen im Landkreis Bad Kreuznach stieg gegenüber Mai um mehr als 50 Prozent, lag aber noch um rund sieben Prozent unter der Zahl des Vorjahresmonats (Juni 2018).


Landkreis Birkenfeld:

Im Landkreis Birkenfeld fiel die Arbeitslosigkeit seit Mai um 1,1 Prozent. Die Arbeitslosenquote fiel demnach ebenfalls und zwar von 5,6 auf 5,5 Prozent (Vorjahr 5,5 Prozent). Dieser Rückgang bildete sich nur im Rechtskreis Grundsicherung (SGB II) ab, im Rechtskreis Arbeitslosenversicherung (SGB III) war die Arbeitslosigkeit höher.

Im Juni meldeten sich weniger Menschen arbeitslos als im Mai, aber mehr als vor einem Jahr. Es konnten sich auch weniger aus der Arbeitslosigkeit abmelden. Gegenüber dem Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit im Landkreis Birkenfeld um 0,7 Prozent zurück. Die Zahl der neu zu besetzenden Stellen ist gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen   (+ 2,8 Prozent) und liegt um rund 20 Prozent unter dem Wert des Juni 2018.


Rhein-Hunsrück-Kreis:

Im Rhein-Hunsrück-Kreis fiel die Arbeitslosigkeit seit Mai um 0,9 Prozent. Die Arbeitslosenquote beträgt weiterhin 2,9 Prozent (Vorjahr 3,3 Prozent). Dieser Rückgang bildete sich nur im Rechtskreis Grundsicherung (SGB II) ab, im Rechtskreis Arbeitslosenversicherung (SGB III) war die Arbeitslosigkeit höher.

Im Juni meldeten sich mehr Menschen arbeitslos – mehr als im Mai, aber weniger als im Vorjahr, konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Gegenüber dem Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit im Landkreis Rhein-Hunsrück deutlich zurück (- 11,5 Prozent).

Die Zahl der neu zu besetzenden Stellen ist gegenüber dem Vormonat um rund ein Drittel gestiegen und liegt um 12,6 Prozent über dem Wert des Juni 2018.


Ausbildungsmarkt 2018/2019:

Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerbern, die sich auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle für den Sommer bei der Berufsberatung gemeldet haben, ist im Vergleich zum Vorjahr um 12,9 Prozent gesunken. Von diesen 1 752 Jugendlichen, die sich seit Oktober um einen Ausbildungsplatz kümmern, sind jetzt noch 709 auf der Suche – 2,0 Prozent mehr als im Juni 2018.

Die Zahl der Ausbildungsstellen ist ebenfalls gegenüber dem Vorjahr gesunken: Mit insgesamt 2 190 offenen Ausbildungsstellen seit Oktober wurde der Vorjahreswert um 11,0 Prozent unterschritten. Hiervon sind noch 983 Stellen frei, eine einzige Stelle mehr (+ 0,1 Prozent) als vor einem Jahr.

In der Monatsbilanz für Juni stehen demnach 709 ausbildungssuchenden jungen Menschen 983 Angebote der heimischen Betriebe zur Verfügung.

Dabei bestehen weiterhin regionale Unterschiede: Während die zahlenmäßige Relation zwischen Ausbildungsstellen und Stellensuchenden in den Landkreisen Bad Kreuznach und Birkenfeld recht ausgeglichen ist, besteht im Rhein-Hunsrück-Kreis ein deutlicher Stellenüberhang.



2019-07-04 Tabelle Arbeitslosenquot Juni 2019


Quelle: Agentur für Arbeit Bad Kreuznach

 

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