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Mit positiver Haltung und hoher Einfühlsamkeit beeindruckt 

Ehemalige SPZ-Leiterin Dr. Weiermann in den Ruhestand verabschiedet

Ehemalige SPZ-Leiterin Dr. Weiermann in den Ruhestand verabschiedet
„Alles irgendwie anders“ - so lautete das Motto des 20. Rehaforums der Rehafachdienste und Förderschulen in der Stiftung kreuznacher diakonie. Im Mittelpunkt des Rehaforums standen das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) und dessen ehemalige ärztliche Leiterin, Dr. Gertrud Weiermann. Denn für die Medizinerin ist jetzt auch „alles irgendwie anders“. 

„Mit diesem Rehaforum wollen wir die Verabschiedung von Frau Dr. Weiermann feiern“, begrüßte Geschäftsbereichsleiterin Diakonin Heike Gatzke die rund 140 Gäste, darunter zahlreiche Wegbegleiter. Seit 1989 sei Dr. Weiermann mit stets positiver Haltung und hoher Einfühlsamkeit im Sozialpädiatrischen Zentrum tätig, so Gatzke, und ab 1995 hatte sie die Leitung inne. Unter ihrer ärztlichen Leitung wuchs das SPZ von 25 auf über 70 Mitarbeitende heran. Die Kinderklinik des Diakonie-Krankenhauses, der Reha-Medizinische Dienst Orthopädie und die Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation (BUK) der Stiftung kreuznacher diakonie arbeiteten dabei eng zusammen. Bereits 2017 hatte Weiermann die Leitung des Zentrums an Dr. Cathrin Schäfer abgegeben, aber bis heute mit reduziertem Umfang als Kinderärztin und Neuropädiaterin im SPZ mit vollem Engagement gewirkt.

Dr. Herbert Born, Gründer und ärztlicher Leiter des SPZ in den Anfangsjahren, zeichnete als unangekündigter Gastredner eine kurzweilige und fast liebevolle Charakterstudie der beliebten Ärztin. „Ich war Ihr Vorgänger im Amt, und Sie haben sich mit Ihrem Wirken ein Denkmal gesetzt“, sagte Dr. Born unter großem Applaus. „Was das SPZ heute in seiner Fülle leistet, lässt einen 80-Jährigen mit offenem Mund staunend zurück.“ Auch Dr. Helmut Peters, langjähriger Leiter des kinderneurologischen Zentrums in Mainz und ebenfalls Wegbegleiter, betonte den Stellenwert der Versorgungsstruktur eines SPZ in einem Flächenland wie Rheinland-Pfalz und appellierte an die Politik, diesen Versorgungsauftrag ernst zu nehmen.

In ihrer Präsentation wies Dr. Cathrin Schäfer auf die Leistungen hin, die Ärzte und Therapeuten im SPZ gemeinsam erbringen: „Unser Einzugsgebiet umfasst neun Landkreise. Rund 3.500 Kinder werden jährlich behandelt, und wir verzeichnen etwa 1.000 Neuanmeldungen pro Jahr.“ Dabei wird ein sehr breites, die kindliche Entwicklung betreffendes Spektrum mit einem neuropädiatrischen und einem epileptologischen Schwerpunkt diagnostisch abgedeckt. Auch die Therapieplanung, ob Logopädie, Ergotherapie oder Physiotherapie, erfolgt aus einer Hand. Hinzu kommt die heilpädagogische Frühförderung. „Mit diesem Konzept des gemeinsamen Zusammenwirkens können wir mögliche Beeinträchtigungen frühzeitig erkennen, deren Folgen mildern oder sogar ganz verhindern“, berichtete Schäfer aus der Praxis. Am Beispiel konkreter Fälle boten Therapeutinnen und Therapeuten aller Fachgruppen des SPZ Einblicke in die Vielzahl der Behandlungsmöglichkeiten und verdeutlichten anschaulich, wie diese Vorgehensweise zum Erfolg führen kann.


Foto: Mit einem Rehaforum wurde Dr. Gertrud Weiermann (2. von links) in den Ruhestand verabschiedet. Geschäftsbereichsleiterin Diakonin Heike Gatzke (von rechts), SPZ-Leiterin Dr. Cathrin Schäfer und Arnold Haackmann (Moderation) gratulierten.

Quelle:
Heiko Schmitt
Stfitung kreuznacher diakonie