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Fusion der Kirchengemeinden Bad Sobernheim und Staudernheim nimmt Formen an

Bad Sobernheim/Staudernheim, 01.06.2019
Die evangelischen Kirchengemeinden Bad Sobernheim und Staudernheim-Abtweiler-Lauschied wollen zum 1. Januar 2022 fusionieren. In seiner ersten Sitzung gab der Lenkungsausschuss, zusammengesetzt aus Presbyterinnen und Presbytern beider Gemeinden, das Startsignal für den Weg zu einer neuen gemeinsamen Gemeinde. 

„Schon seit zehn Jahren bewegen sich Staudernheim und Bad Sobernheim aufeinander zu, jetzt wollen wir eine Kirchengemeinde werden“, erläutert der Staudernheimer Pfarrer Ralf Anacker, Sprecher des Ausschusses. „Die Fusion wird dazu beitragen, unsere neue Gemeinde fit zu machen für die nähere Zukunft und die pfarramtliche Versorgung sichern.“

Nachdem beide Presbyterien sich für den Zusammenschluss entschieden hatten, beginnt nun die Phase der Umsetzung. Das Management der organisatorischen und rechtlichen Schritte liegt in den Händen des Lenkungsausschusses. Moderiert von Gemeindeberaterin Metje Steinau, bereitet er alle Vereinbarungen vor. „Die notwendigen Entscheidungen treffen aber die Leitungsgremien der beiden Gemeinden“, betont Ralf Anacker. Dem Ausschuss gehören neben dem Pfarrer-Ehepaar Scholtheis-Wenzel und Pfarrer Anacker die Presbyterinnen und Presbyter Andreas Jacob, Martina Böddingmeier-Hahn und Manfred Herrmann (Bad Sobernheim) sowie Helga Stumpf, Carola Förster und Marion Unger (Staudernheim) an. „Wir wollen den Prozess sehr transparent gestalten und die Gemeindeglieder regelmäßig über den Fortgang informieren“, so Anacker.

Die Zusammenarbeit begann mit einem Kooperationsvertrag, der zunächst die Kirchengemeinde Meddersheim einschloss. Die beiden Pfarrer Hans Jörg Biegel und Ralf Anacker brachten jeweils 25 Prozent ihrer Arbeitskraft in Bad Sobernheim ein. Dafür wurden Meddersheim und Staudernheim mit dem entsprechenden Anteil an den Kosten entschädigt. Später schied Meddersheim aus der Dreierkonstellation aus und fusionierte mit Monzingen und Merxheim zur neuen Kirchengemeinde Mittlere Nahe. Die Kooperation zwischen Bad Sobernheim und Staudernheim wurde fortgesetzt.

Im Lauf der Jahre stimmten die Gemeinden ihre Gottesdienstpläne aufeinander ab, es gab einen Kanzeltausch der Theologen und Verabredungen über Schwerpunkte bei besonderen Gottesdiensten. „Den Gottesdienst zum Buß- und Bettag feiern unsere Gemeinden jährlich abwechselnd und wir laden zu Sonntagsgottesdiensten in der Nachbarschaft ein“, nennt Ralf Anacker Beispiele. Jeweilige Urlaubsvertretungen der Pfarrer gehören bereits ebenso zur Routine wie Dienstgespräche. Auch in der Öffentlichkeitsarbeit und bei der Gestaltung des Gemeindebriefs arbeiten beide Gemeinden eng zusammen. 

Wenn sich eine ländlich geprägte Gemeinde wie Staudernheim mit etwas mehr als 1000 Mitgliedern in drei Dörfern und eine Kurstadt-Gemeinde mit 3000 evangelischen Christen zusammentun, gibt es eine Menge zu regeln. Bad Sobernheim beschäftigt mit seinen beiden Kindertagesstätten, Gemeindebüro, Jugendarbeit und Kirchenmusik zahlreiche hauptamtlich Mitarbeitende. Zudem verteilt sich hier die Arbeit auf viele Ausschüsse und ehrenamtlich Mitarbeitende. All das kennt Staudernheim nicht. Es muss über Konzepte für Konfirmandenarbeit, Kindergottesdienst, über Gebäude, Finanzen, Verwaltung, Küsterdienst, Kirchenmusik und Jugendarbeit geredet werden.  

„Die Profile unserer Gemeinden und auch der Pfarrstellen sind sehr unterschiedlich“, meint Ralf Anacker. „Bei der Zusammenführung der Aufgaben liegt noch viel Arbeit vor uns, aber das soll uns nicht hindern, mutig auf das gemeinsame Ziel hinzuarbeiten.“ 

Marion Unger


Foto: Gemeindeberaterin Metje Steinau (links) moderiert den Fusionsprozess im Lenkungsausschuss mit (von links) Helga Stumpf, Ulrike Scholtheis-Wenzel, Carola Förster, Ralf Anacker, Andreas Jacob, Martina Böddingmeier-Hahn, Christian Wenzel und Manfred Herrmann. Nicht im Bild: Marion Unger


 

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