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Programm „Jugend stärken im Quartier“ wird fortgesetzt

Programm „Jugend stärken im Quartier“ wird fortgesetzt

Bad Kreuznach, 08.05.2019
Das Programm „Jugend stärken im Quartier“ bietet jungen Leuten seit 2015 eine Perspektive. Nun beginnt die zweite Förderperiode.

Für Jugendliche ist der Übergang von der Schule in die Ausbildung mitunter schwer. Nicht selten birgt der Übergang zu diesem neuen Lebensabschnitt hohe Hürden. Hier unterstützt das Bundesprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“, an dem die Stadt Bad Kreuznach seit 2015 teilnimmt. Weil die Ergebnisse aus der ersten Förderrunde so positiv waren, wurde eine weitere Förderung beantragt und auch bewilligt: „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ läuft nahtlos bis zum 30. Juni 2022 weiter.

„Ich freue mich, dass es mit dem Förderbescheid weitere dreieinhalb Jahre mit dem Projekt weitergehen kann. Um den unterschiedlichen Problemlagen im Stadtgebiet gerecht zu werden, braucht es zielgerichtete, unterstützende Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die einen großen Anteil der Bevölkerung ausmachen“, erklärt Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer zur Fortsetzung des Programms. Für die Arbeit in der zweiten Förderphase erhält die Stadt eine Zuwendung von fast 700.000 Euro, durch die das Projektpersonal finanziert wird. Dieses besteht aus Programm-Koordinator Christopher Karras, Mitarbeiterinnen des Internationalen Bunds (IB) Südwest und Mitarbeite*rinnen des Vereins der Alternativen Jugendkultur (AJK).
 

Ergebnisse und Auswertung der ersten Förderphase

Im Pariser Viertel und im Stadtteil Am Tilgesbrunnen werden seit 2015 gezielt Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 26 Jahren unterstützt. 2016 wurde die Neustadt als weiteres Schwerpunktgebiet aufgenommen. Von 2015 bis Ende 2018 nahmen 336 junge Menschen an den Angeboten teil, allein im Jahr 2018 wurden rund 200 Jugendliche betreut. Das Durchschnittsalter betrug 16,6 Jahre. Die Mehrzahl der Teilnehmer hatte noch keinen Schulabschluss beziehungsweise noch keine abgeschlossene Ausbildung. Gut zehn Prozent der Jugendlichen haben einen Fluchthintergrund, etwa 17 Prozent sind von Wohnungslosigkeit bedroht. In der ersten Förderphase erhielt die Stadt für die Arbeit in den Quartieren rund 400.000 Euro.
 

Zentrale Bausteine: Aufsuchende Arbeit und Mikroprojekte

„JUGEND STÄRKEN im Quartier“ möchte über aufsuchende Sozialarbeit und Mikroprojekte die Hürden auf dem Weg zur Ausbildung oder Arbeit überwinden und den jungen Menschen damit eine berufliche und soziale Integration ermöglichen. Bei der Einzelfallberatung (Case Management) unterstützen Mitarbeiterinnen des IB die Jugendlichen individuell, zum Beispiel indem sie ihnen beim Anfertigen der Bewerbungsunterlagen helfen, Kontakte zu Ausbildungsbetrieben herstellen oder zu Gesprächen im Jobcenter begleiten.

Aufsuchende Arbeit bedeutet, dass das Projektpersonal die Jugendlichen direkt an ihren Treffpunkten aufsucht, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen und Kontakt herzustellen. Parallel dazu laufen verschiedene Mikroprojekte, bei denen etwa getanzt, gekocht oder kreativ gearbeitet werden kann. Diese werden während der zweiten Förderphase durch Mitarbeiter von AJK und IB angeboten.
 

Koordinierungsstelle baut Netzwerk aus

Alle Fäden in der Projektarbeit laufen bei Christopher Karras zusammen. „Durch die Koordinierungsstelle konnten Netzwerkstrukturen gestärkt und weiter ausgebaut werden. Das führte zu erfolgreichen Kooperationen mit unterschiedlichen Projektpartnern“, erläutert Karras, der als Verwaltungsmitarbeiter beim Jugendamt angesiedelt ist. Zu den Kooperationspartnern von „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ gehören unter anderem Jobcenter, Agentur für Arbeit, Kreisjugendamt, Crucenia Realschule plus, IGS Sophie Sondhelm, die Berufsbildende Schule sowie unterschiedliche Vereine.

Das Programm „JUGEND STÄRKEN“ im Quartier wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Mehr Informationen zum Programm:
www.jugend-staerken.de/programme/jugend-staerken-im-quartier.html 
und zukünftig auf der Stadthomepage unter www.bad-kreuznach.de/JSQ

Quelle: Isabel Gemperlein
Stadtverwaltung Bad Kreuznach


 

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