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Über Geldanlagen, Immobilien und Konten informiert

Sozi-LK 11 des LiHi besuchte neues S-Haus

Sozi-LK 11 des LiHi besuchte neues S-Haus
Rote Sofas stehen um drei schwarze Couchtische herum. An der Wand: ein riesiger Bildschirm, daneben ein Grill. Links eine Küchenzeile, davor ein Paar Hausschuhe. Im Hintergrund ein Büro mit Glaswänden und Pflanzen, ein Stockwerk darüber eine mit Fingerfarbe bemalte Glasfläche.

Was wie ein Möbelhaus anmutet, ist in Wirklichkeit ein Beratungscenter der Sparkasse. Genauer gesagt das behindertengerechte „S-Haus“ in der Mannheimer Straße, das der Sozi-Leistungskurs der MSS 11 des Lina-Hilger-Gymnasiums (LiHi) mit ihrem Lehrer Herr Schug besucht, um mehr über Geldanlagen, Immobilien und Konten zu erfahren.

Nach einer kurzen Begrüßung in der Eingangshalle, teilte sich der Kurs in drei Gruppen auf, um nacheinander verschiedene Vorträge zu hören.

Im Eingangsbereich präsentierte sich die Sparkasse Rhein-Nahe vor allem als Dienstleister, der „aus dem Kauf von Immobilien ein Erlebnis machen möchte“, erklärte eine Mitarbeiterin. Auf der digitalen Landkarte begaben sich die Schüler auf eine Reise vom Auszug über eine gemietete Wohnung bis hin zum Eigenheim und dessen Sanierung. Dabei geht es vor allem um die Finanzierung, aber auch um Versicherungen und Immobiliensuche. „Die Sparkasse möchte mehr als eine Bank sein“, berichtete die Mitarbeiterin.

Im ersten Stock wurde das Konzept des Beratungscenters gezeigt: Statt in klassischer Büro- und Konferenzräume laufen die Beratungsgespräche in einem Ess-, Büro- oder Kaminzimmer ab. Neben der austauschbaren Einrichtung, die Kunden auf Wunsch auch bei den Herstellern kaufen können, ist der technische Standard hoch: Die Raumbuchung läuft über ein Tablet neben der Tür, in jedem Raum ein Touchbildschirm an der Wand, der über eine Steckdose im Tisch mit einem Laptop verbunden werden kann.

In dieser Umgebung folgte nach einer kurzen Einführung in die derzeitige Finanzlage eine interaktive Anlageberatung für den Fall, dass die Schüler 120.000 Euro auf dem Konto haben. Auch über mehr oder weniger riskante und ertragbringende Aktien wurden diskutiert.

Nach diesem doch noch etwas weiter in der Zukunft liegendem Thema begaben sich die Schüler in das „Penthouse“ im obersten Stock. Vorbei an Sofas, einer Küchenzeile und einem Tischkicker hinein in einen modernen Konferenzsaal. Dort heißt es dann „Karten auf den Tisch“ - oder besser gesagt „Kreditkarten auf den Tisch“. Was genau die Symbole darauf eigentlich bedeuten, der Unterschied zu einem Girokonto und die verschiedenen Onlinebezahlsysteme waren Thema. Auch die Funktionsweise von Bausparverträgen, Lebensversicherungen und möglichen Altersvorsorgen lernten die Schüler kennen.

Zwischen den Vorträgen sorgten Kuchen, Kaffee und Wasser sowie der virtuelle Rundgang durch das zukünftige Eigenheim für Entspannung und gute Stimmung, die sich auch in der abschließenden Feedback-Runde widerspiegelten. Das Konzept einer häuslichen Umgebung bei der Finanzberatung kam bei den Schülern gut an.
 

Quelle:
Lisa Henke, MSS 11


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