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Seit 50 Jahren gehört das Weinzelt zum Bad Kreuznacher Jahrmarkt
Gastgeber ist der Bauern- und Winzerverband

Seit 50 Jahren gehört das Weinzelt zum Bad Kreuznacher Jahrmarkt

Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Seit August 1967, also seit 50 Jahren, lädt der Bauern- und Winzerverband an Nahe und Glan die Gäste des Bad Kreuznacher Jahrmarktes in sein Festzelt am Rande der Pfingstwiese ein, um bei Qualitätsweinen von bis zu 20 Winzern und anfangs auch Genossenschaften die Geselligkeit zu pflegen.

Dr. Rudolf Radtke, der damalige Geschäftsführer des Bauern- und Winzerverbandes, erklärte zur Grundidee, dass der Jahrmarkt einst als Weinfest bekannt war, bei dem vor allem Remischen geleert wurden. Dies sei im Laufe der Zeit aber in Vergessenheit geraten. Darum wolle man die Tradition des Weinausschanks wieder neu beleben, so die Motivation der Nahewinzer. Diese mussten sich ab Anfang der 1970er-Jahre erst mühsam ein Wir-Gefühl erarbeiten, weil erst das neue Weingesetz (1971) das Anbaugebiet Nahe definiert hatte.

Dr. Josef Höfer, damals Vorsitzender des Bauern- und Winzerverbandes, zeigte sich optimistisch, dass ein Weinzelt Erfolg haben und Unterstützer finden würde. Heute zählt die Gebietsweinwerbung „Weinland Nahe“ zusammen mit der Sparkasse Rhein-Nahe und den Kreuznacher Stadtwerken zu den wichtigsten Partnern des Weinzeltes.

Doch für die Organisation zeichnet nach wie vor der Bauern- und Winzerverband verantwortlich. Bei Geschäftsführer Werner Küstner und seinem Team hat sich inzwischen die Erkenntnis „Nach dem Jahrmarkt ist vor dem Jahrmarkt“ etabliert. Denn kaum ist das Weinzelt geräumt und abgebaut, beginnen Küstner und seine Geschäftsstelle schon mit den Vorbereitungen für das Jahrmarkt-Weinzelt im Folgejahr. Das Projekt hat inzwischen ein Volumen von 40.000 Euro netto erreicht und muss detailliert und zuverlässig organisiert werden. Vor diesem Hintergrund ist es Hans-Willi Knodel, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Bauern- und Winzerverbandes wichtig, dass sich auch die beteiligten Winzer Jahr für Jahr ins Konzept des Weinzeltes einbringen.

Weinbaupräsident Dr. Thomas Höfer, der in die Fußstapfen seines Vaters trat, ist dankbar dafür, dass sich sein Verband in Sachen Weinzelt auf die Unterstützung von Weinland Nahe verlassen kann. Die Gebietsweinwerbung zeichnet für die blau-weißen Nahewein-Banner, die Gestaltung der Tischdecken und die Werbung verantwortlich. Zudem gewährleistet ihre Geschäftsstelle, dass durch den Druck der Weinkarten aller Weinstände ein einheitliches Bild herrscht und sich die Weinfreunde gut orientieren können.
 

Besuch im Weinzelt gehört zum Jahrmarktsbesuch

Seit 1967 hat sich das Weinzelt bei den Jahrmarktsgästen einen festen Platz erobert. Die 2000 Plätze sind schon nachmittags sehr gefragt, aber die meisten Besucher absolvieren zuerst eine Platzrunde, bevor sie zu Wein und dazu passenden Speisen ins Zelt pilgern. Hier findet sich dann schnell ein Tisch mit Freunden oder Bekannten, mit denen man denn in geselliger Runde den Jahrmarkt zelebriert.

Als noch Einheiten der US Army in Bad Kreuznach stationiert waren, leistete das Weinzelt auch Beiträge zur Völkerverständigung. Einst reiste sogar General Maddox als Oberkommandierender der US-Streitkräfte in Europa an, um an jedem Weinstand ein Gläschen zu leeren. Für den zwei Meter großen Hünen war dies kein Problem, zumal er auf Erfahrungen aus seiner Zeit als Chef des Bad Kreuznacher Standortes zurückgreifen konnte. 
 

4000 verschiedene Weine ausgeschenkt

„In den vergangenen 50 Jahren wurden im Weinzelt mehr als 4000 verschiedene Weine ausgeschenkt und damit mehr als sechs Millionen Euro Umsatz erzielt“, rechnet Werner Küstner vor. Die Winzer sind froh, dass die Stadt Bad Kreuznach die Eröffnung ihres Jahrmarktes grundsätzlich im Weinzelt vornimmt, das mit seinen 32 mal 56 Meter Grundfläche auch das größte Zelt am Platz ist. Damit signalisiere die Stadt, dass sie sich der Bedeutung des Weinbaus für ihren Fremdenverkehr und ihr Kurwesen bewusst ist und sich dazu auch bekennt, stellt Dr. Höfer fest.

Die Entscheidung, das Weinzelt schon am Donnerstagabend für die Gäste zu öffnen, hat sich bewährt, auch wenn dadurch die Belastung für die teilnehmenden Winzerfamilien zeitlich ausgeweitet wurde. Besonders gut kommt auch das Angebot am Sonntagnachmittag an, gegen Zahlung einer Pauschale von 10 Euro sämtliche Weine an allen Ständen im Weinzelt verkosten zu dürfen. 

Im Jubiläumsjahr können die Besucher des Weinzeltes an einem Preisrätsel teilnehmen, bei dem es zwei Ballonfahrten übers Nahetal, einen Abend in der Nahewein-Vinothek, zwei Freikarten für die Wahl der neuen Naheweinkönigin im November und weitere Sachpreise zu gewinnen gibt. Allerdings müssen die Gewinner bei der Auslosung ihrer Karte am Sonntag um 14 Uhr im Zelt anwesend sein. Aus jenen Gewinnkarten, deren Besitzer nicht dabei sind, werden einige ausgelost, die zum Trost ein Kistchen Wein nach Hause geschickt bekommen sollen.


Foto: Ein Bilddokument aus dem Archiv des Bauern- und Winzerverbandes. Der Fotograf des um 1970 entstandenen Bildes ist nicht bekannt.

Quelle: Norbert Krupp / Weinland Nahe und Bauern- und Winzerverband an Nahe und Glan


 

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