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Bilanz der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach

Binnen eines Jahres fast 300 Einsätze absolviert

Binnen eines Jahres fast 300 Einsätze absolviert
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach fuhr im Jahr 2010 mit ihren 122 aktiven Feuerwehrleuten unter der Führung von Gerd-Rudolf Hans insgesamt 292 Einsätze (Vorjahr 354), davon 194 Brandeinsätze (Vorjahr 230) und 98 Hilfeleistungseinsätze (Vorjahr 124).

Neben 97 Alarmierungen durch automatische Brandmeldealarme rückte die Feuerwehr auch zu etlichen Mülltonnenbränden aus. Viele Küchenbrände konnten frühzeitig gelöscht werden, weil Rauchmelder Alarm auslösten. Im März brach ein Zimmerbrand im Asklepius-Kururstift aus, der rasch gelöscht werden konnte. Parallel zu diesem Einsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Zimmerbrand in der Sigismundstraße gerufen. Dort verstarb eine Frau.

Ebenfalls im März griff ein Containerbrand auf Räumlichkeiten des Seniorendomizils Wohnsiedler im Salinental über. Verletzt wurde niemand. Im April brannten zwei Pkws in der Stromberger Straße; das Feuer griff auf einen Schuppen über. Im Mai strömte aus einer Baustellengrube Erdgas aus einer durch einen Bagger beschädigten Gasleitung aus. Die Wehrleute sicherten die Einsatzstelle und dichteten mit Mitarbeitern der Stadtwerke die Leckage ab.

Im Juni wurde ein Busbrand auf der B 41 gelöscht. Im September brannte ein leerstehendes Haus in der Gerbergasse (nicht zum ersten Mal!). Dabei wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt, als sich ein Standrohr (damit wird Löschwasser aus den Unterflurhydranten entnommen) löste. Ebenfalls im September brannten mehrere Großraummülltonnen auf dem Schulhof am Gymnasium am Römerkastell. Die Flammen schlugen bis ins 3. OG und griffen auf Räumlichkeiten der Schule über.

Serie von Kartonagen- und Müllcontainerbränden

Im Herbst begann eine Brandserie, der meist nachts mehrere Mülleimer, Großraummülltonnen und Kartonagen zum Opfer fielen. Die Brandstifter wurden einige Monate später von der Polizei gefasst. Im Oktober kam es zu einem Küchenbrand, als eine ältere Frau Pommes frites machen wollte. Sie erhitzte Fett in einem Topf, weil ihre Fritteuse defekt war. Durch ein Telefonat vergaß sie das mittlerweile brennende Fett. Sie konnte aus der Wohnung gerettet werden, musste aber wegen Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Ebenfalls im Oktober musste ein Kellerbrand in Winzenheim gelöscht werden. Außerdem brannten etwa 25 Heuballen auf einem Feld in der Nähe des Winzenheimer Sportplatzes. Im Dezember musste bei einem Kaminbrand in der Wasserstr. der Fußboden aufgesägt und die Flammen abgelöscht werden. Bei einem weiteren Einsatz brannte eine Wohnung aus, weil eine brennende Adventskerze zu Boden fiel und den Teppich in Brand setzte. Das Feuer konnte von der Bewohnerin nicht mehr selbst gelöscht werden.

Zu einigen Einsätzen wurden die Drehleitern der Stadt in den Kreis beordert. Z. B. bei dem Scheunenbrand in Daxweiler im Februar und dem Palettenlagerbrand im September in Wallhausen.

Technische Hilfeleistung

Bei den technischen Hilfeleistungseinsätzen wurde bei einem schweren Verkehrsunfall im Brückes im August eine eingeschlossene Fahrerin aus ihrem total zerstörten Pkw nach einem Frontalzusammenstoß mit schwerem Rettungsgerät befreit. Im Juli fuhr eine Pkw-Fahrerin, die von der Sonne geblendet worden war, gegen einen Betonfahrbahnteiler. Dabei wurde der Beifahrer aus dem Fahrzeug geschleudert und musste schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen werden.

Mehrere Nottüröffnungen für Polizei und Rettungsdienst wurden durchgeführt. Für den Rettungsdienst wurden einige Personen mit der Tragehalterung über die Drehleiter aus ihren Wohnungen geholt, weil das Treppenhaus für den patientengerechten Transport zu eng war. Auch Personen aus steckengebliebenen Aufzügen mussten befreit werden.

Am 28. Februar hielt das Sturmtief Xynthia die Einsatzkräfte mit über 200 Einsatzstellen an einem Tag auf Trab. Viele umgestürzte Bäume mussten zerkleinert werden. Im Juli suchte erneut ein Unwetter Bad Kreuznach heim und bescherte den Einsatzkräfte in kurzer Zeit etwa 40 Einsätze durch umgestürzte Bäume auf Straßen und Bahngleisen, vollgelaufene Keller und Blitzeinschläge in Gebäude.

Im Juli wurde ein umgestürzter Baum aus dem Mühlenteich geborgen und zerkleinert, der zuvor gegen ein Wohnhaus gefallen war und dann quer im Mühlenteich lag. Auch die Wärmebildkamera wurde von Feuerwehren aus dem Kreis angefordert. U. a. kam sie bei dem schweren Unfall zwischen Pfaffen-Schwabenheim und Bosenheim zum Einsatz, um nach der Beifahrerin zu suchen. Am nächsten Tag stellte sich tragischerweise heraus, dass der tödlich verunglückte Fahrer sein Fahrzeug mit Absicht gegen den Baum lenkte, weil er zuvor eine junge Frau erstochen hatte.

Im Dezember fuhr ein PKW auf den Wirtschaftsweg unterhalb der Brücke B 41 in die vom Hochwasser überflutete Straße und blieb bis zur Höhe der Radkästen im Wasser stehen. Mit einer Seilwinde wurde das Fahrzeug herausgezogen.

Ausbildung bleibt wichtig

Neben den vielen Einsätzen absolvierten die Wehrleute ehrenamtlich an 34 Tagen Ausbildungsdienste und Übungen, besuchten diverse Feuerwehrlehrgänge auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz und hielten sich auf der Atemschutzübungsstrecke fit für den Einsatz.

Neues Gerätehaus

Im September wurde das neue Gerätehaus des Löschbezirks Nord in der Charles-de-Gaulle-Str. 1 feierlich übergeben. Dort wurde der 2. Löschzug (Gerätehaus Reitschule) und der Löschzug Winzenheim (Gerätehaus Kendelstr.) in einer neuen Unterkunft zusammengeführt.

Mitmachen ist auch im Förderverein möglich

Auch wer nicht aktiv der Feuerwehr beitreten kann oder möchte, kann die Arbeit der freiwilligen Wehrleute als Mitglied des Fördervereines durch seinen Mitgliedsbeitrag unterstützen. Gerade im Bereich der Jugendarbeit ist der Förderverein ein wichtiger Partner zur Gewinnung neuer Interessenten.

Neue Kameraden sind willkommen

Wir freuen uns über neue Mitglieder, sowohl in der Jugendfeuerwehr und den Kreuznacher Flämmchen, als auch in der aktiven Wehr und dem Förderverein. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei dem Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Gerd-Rudolf Hans unter der Rufnummer 0671/36172 melden.

Quelle: Alexander Jodeleit (Pressewart)
 

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