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Jugendliche gingen stümperhaft und mit roher Gewalt vor

2000 Euro Beute, rund 80.000 Euro Schaden

Im Frühsommer 2011 (2. April bis 12. Juni 2011) häuften sich signifikant Einbrüche in Schulen. Fast jede Mainzer Schule wurde aufgebrochen und/oder durch Sachbeschädigungen verunziert. Die Polizei registrierte bei den Tatortaufnahmen unterschiedliche Vorgehensweisen, die auf mindestens zwei Tätergruppierungen schließen ließ. Bei einem Großteil der Einbrüche waren die Täter mit roher Gewalt vorgegangen.

Nach intensiven Ermittlungen gelang es der Polizei (Haus des Jugendrechts), diese Serie von Schuleinbrüchen zum überwiegenden Teil aufzuklären. Bei diesen Fällen ging es um brachial aufgebrochenen Türen, Fenstern und Schränke etc. und den Diebstahl von Bargeld, oft in Tateinheit mit weiteren Sachbeschädigungen.

Von 12 Taten konnten 11 definitiv geklärt werden. Als Täter konnten insgesamt sechs männliche Personen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren aus Mainz und Umgebung ermittelt werden, die zum Teil in wechselnder Besetzung in die besagten Schulen einbrachen. Die Aufklärung der Taten gelang zum Teil durch eine umfangreiche Spurensicherung am Tatort und der späteren Zuordnung zu den Tatverdächtigen.

Alle sechs Jugendliche waren bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Nur zwei der Beschuldigten sind umfassend geständig. Die Täter gingen überwiegend stümperhaft und mit roher Gewalt vor, als sie Türen und Schränke aufbrachen. Hierbei war in den meisten Fällen der entstandene Schaden größer als die Beute. Die erbeutete Summe insgesamt dürfte maximal 2000 Euro betragen haben. Der verursachte Schaden beläuft sich auf insgesamt 60.000 bis 80.000 Euro.

Besonderheiten

  • In einem Fall versuchte einer der Täter einen kleinen Tresorwürfel im Chemiesaal mithilfe von Natrium und Wasser (heftige chemische Reaktion) zu „sprengen“, was jedoch nicht gelang.
  • In einem Gymnasium versprühten die Täter den Inhalt eines Feuerlöschers. Durch das Löschpulver wurde der gesamte Schuleingangsbereich verunreinigt; die Schulleitung musste die Schule aus Sicherheitsgründen für einen Vormittag schließen.
  • In einer Grund- und Hauptschule konnte die Polizei nach einem Hinweise (Nachbarn hörten Schlaggeräusche gegen Fenster/Türen) drei Jugendliche festnehmen. Einer wurde noch in der Schule angetroffen, die zwei anderen im weiteren Tatortbereich.
 
Quelle: Staatsanwaltschaft Mainz und Polizei Mainz


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