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Von wegen Neuanfang: Bad Kreuznacher Wehrleiterin weiterhin (fast) allein gegen alle
Gesprächstermin platzte wegen Forderung eines Gewerkschafters

Von wegen Neuanfang: Bad Kreuznacher Wehrleiterin weiterhin (fast) allein gegen alle

Bad Kreuznach, 12.11.2018
Vor einem halben Jahr war schon einmal von einem Neuanfang in der Dreiecksbeziehung Feuerwehr — Wehrleitung — Stadtverwaltung Bad Kreuznach die Rede. Dass dieselbe Vokabel sechs Monate später wieder Verwendung findet, kann nichts Gutes verheißen. Offenbar verfolgt(e) Wehrleiterin Manuela Liebetanz weiterhin Ziele, die mit den Anliegen der Stadtverwaltung, einen tragfähigen Rahmen für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute zu bilden, nicht in erster Linie zu tun haben.


Manuela Liebetanz hat in den vergangenen sechs Monaten nicht geliefert. Das geht aus der Pressemitteilung der Stadt hervor: „Nach wie vor wird von der Wehrleitung eine bessere, transparente und wertschätzende Kommunikation erwartet.“ Die Wehrleiterin blieb offenbar ihre im April/Mai zugesagte verstärkte Kommunikation, die von Wertschätzung, Lösungsorientierung und Mitdenken geprägt sein sollte, schuldig. Von „ausgeprägten Konflikten“ ist in der Pressemitteilung die Rede, von einem Streit, der „sich nun bis tief in die Mannschaft fortgesetzt hat“. Und dies, obwohl Liebetanz die Zuständigkeit für das Ehrenamt längst entzogen wurde.

Für Freitag, 9. November 2018, war ein Gespräch mit allen Beteiligten der Führungsebene geplant. Dieses konnte nicht so wie geplant stattfinden, „weil ein Gewerkschaftsvertreter seine Teilnahme an dem Gespräch erzwingen wollte“. Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer sagte dazu Nein, und so blieben die OB und sieben der neun Zugführer und Zugführerstellvertreter unter sich. 

In dem Gespräch wurde betont, dass die hauptamtliche Wehrleitung mit dem Ziel eingeführt wurde, die Freiwilligen von den wachsenden Verwaltungsaufgaben zu befreien. Bei den Einsätzen hingegen habe man keine Unterstützung benötigt oder gefordert. Künftig, so die Oberbürgermeisterin, werden der (ehrenamtliche) stellvertretende Wehrleiter und die Zugführer keine zeitraubenden Verwaltungstätigkeiten mehr übernehmen, denn diese können von niemandem im Ehrenamt geleistet werden. „Dafür haben wir schließlich ein Amt für Brand- und Katastrophenschutz.“ Außerdem soll es fortan regelmäßig Termine mit der gesamten Führungsebene geben, bei denen anstehende Themen besprochen und entschieden werden können.

Der "Neuanfang bei der Feuerwehr" im November 2018 unterscheidet sich offenbar grundlegend von jenem im Mai 2018. Damals wollte man den Versuch eines Neuanfang im Miteinander wagen, heute ist mit Neuanfang offenbar die deutliche Trennung der Feuerwehr in zwei funktionale Ebenen gemeint: hier die Sicherheit garantierenden Feuerwehrleute, dort die Verwaltungsebene.

Thomas Gierse


 

hanz-online berichtete im Mai 2018

Löschversuch: Feuerwehr und Verwaltung wagen mit Wehrleitung einen Neuanfang

Gleich auf zwei Ebenen hat die hauptamtliche Wehrleitung der Feuerwehr Bad Kreuznach, Manuela Liebetanz, in ihrem dienstlichen Umfeld Unfrieden verursacht. Vor dem Verwaltungsgericht Koblenz versuchte sie als Bezahlung vermeintlicher Überstunden einen sechsstelligen Betrag einzuklagen. Doch möglicherweise gravierender für den Brandschutz durch freiwillige Feuerwehrmänner waren Kommunikations- beziehungsweise Führungsprobleme. Nun geht es um einen Neuanfang.
17.05.2018



 
Im Wortlaut

Neuanfang bei der Feuerwehr: OB Kaster-Meurer legt mit Zugführern weiteres Vorgehen fest − Regelmäßige Treffen mit Führungsebene – Verwaltung bei hauptamtlicher Wehrleitung

Im persönlichen Gespräch mit Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer am vergangenen Freitag haben die Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach nochmals ihre Forderung nach hauptamtlicher Unterstützung bei sämtlichen administrativen Aufgaben unterstrichen. Dabei wurde deutlich, dass sich nicht nur das „Vereinsleben“ in der Freiwilligen Feuerwehr in den vergangenen Jahren verändert hat, sondern auch die Verfügbarkeit der ehrenamtlichen Kräfte tagsüber immer weiter zurückgeht, weil viele Angehörige der Feuerwehr nicht in Bad Kreuznach arbeiten.

Bereits im Jahr 2012 hatte sich die Führungsebene für eine hauptamtliche Wehrleitung ausgesprochen, da die immer höheren Anforderungen und komplexen Aufgaben im Brand- und Katastrophenschutz vom bis dato rein ehrenamtlichen Wehrleiter nicht mehr in ausreichendem Umfang ausgeführt werden konnten. „Es ging uns dabei vorrangig um die Entlastung der rund 130 ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen. Der stetig wachsende Verwaltungsaufwand konnte von uns Freiwilligen einfach nicht mehr bewältigt werden. Die eigentliche Einsatztätigkeit vor Ort war nie der Grund für unsere Forderung. Das klappt wunderbar“, sagt Karl-Werner Gaul, der bereits seit 2004 stellvertretender ehrenamtlicher Wehrleiter in Bad Kreuznach ist.

Das für Freitag anberaumte gemeinsame Gespräch der Zugführer mit der Wehrleitung konnte leider nicht stattfinden, weil ein Gewerkschaftsvertreter seine Teilnahme an dem Gespräch erzwingen wollte, obwohl seine Teilnahme mit den Beteiligten im Vorfeld nicht abgestimmt und von der Oberbürgermeisterin, die zu dem Termin eingeladen hatte, bereits im Vorfeld abgelehnt worden war. „Dieses Verhalten möchte ich nicht weiter kommentieren. Damit wurde uns leider die Möglichkeit genommen, uns nach den zahlreichen, stattgefundenen Einzelgesprächen der hauptamtlichen Wehrleitung mit den verschiedenen Zugführen auf die zukünftige Zusammenarbeit und Aufgabenverteilung zu einigen. Ich bin aber froh, dass ich mit den Zugführern alleine trotzdem ein sehr konstruktives Gespräch führen konnte, in dem wir die weitere Vorgehensweise festgelegt haben“, fasst Kaster-Meurer das Ergebnis des Gesprächs zusammen.

Trotz der ausgeprägten Konflikte in den vergangenen Jahren waren sich alle anwesenden (sieben von neun) Zugführer und Stellvertreter einig, dass es so im Sinne der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach nicht weitergehen kann, zumal der Konflikt sich nun bis tief in die Mannschaft fortgesetzt hat. Nach wie vor wird von der Wehrleitung eine bessere, transparente und wertschätzende Kommunikation erwartet. Man war sich jedoch einig, dass jede Führungskraft – auch die Zugführer selbst − eine gewisse Vorbildfunktion hat und dem will man auch künftig gerecht werden. Es wurde vereinbart, dass es regelmäßige Termine mit der gesamten Führungsebene geben wird, in denen sämtliche, anliegende Themen besprochen und entschieden werden können.

„Darüber hinaus werden der stellvertretende ehrenamtliche Wehrleiter und die Zugführer keine zeitraubenden Verwaltungstätigkeiten mehr übernehmen, denn diese können von niemandem im Ehrenamt geleistet werden. Dafür haben wir schließlich ein Amt für Brand- und Katastrophenschutz“, so die Oberbürgermeisterin. 

Alexander Jodeleit, Pressesprecher der Feuerwehr, abschließend: „Wir alle hoffen, dass nun Frieden einkehren wird. Solche Konflikte kosten zu viel Kraft und halten uns von der Abarbeitung der eigentlichen Themen ab. Das oberste Ziel ist eine gut funktionierende Freiwillige Feuerwehr in unserer Stadt, damit die rund 500 Einsätze pro Jahr gut gemeistert werden können.“

Quelle: Isabel Gemperlein
Stadt Bad Kreuznach



Das Foto zeigt Wehrleiterin Manuela Liebetanz im Januar 2015 mit Karl-Werner Gaul, nach dessen Wiederwahl zum stellvertretenden ehrenamtlichen Wehrleiter. Foto: Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach


 

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