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Weitere Projekte der Städtebauförderung vereinbart

"Ein historischer Tag": Feier zur Einweihung des sanierten Kornmarkts



Es sei ein „historischer Tag“, dieser Tag der Einweihung des sanierten Kornmarktes, sagte die Bad Kreuznacher Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer am Samstag, 10. Mai 2019. Über Wochen habe man miterleben können, wie der Platz immer schöner geworden sei. Zum Schluss wurde es dann noch einmal spannend, als beim symbolischen Einschalten des Brunnens das Wasser erst mit ein paar Sekunden Verzögerung sprudelte.

Die Oberbürgermeisterin hatte den roten Startknopf gemeinsam mit Innenminister Roger Lewentz gedrückt, der in der Landesregierung für die Städtebau-Fördermittel zuständig ist. Ohne das Förderprogramm „Aktive Stadtzentren“ hätte sich die Stadt den Umbau des Kornmarktes ebenso wenig wie zuvor die Sanierung der Alten Nahebrücke und der Mühlenteichnbrücke leisten können, betonte Kaster-Meurer, und fügte an: „Ich kann versprechen, das Programm ist noch nicht beendet. Wir werden hier in der Innenstadt noch weitere Maßnahmen durchführen können.“
 

Weitere 15 Mio. € für Städtebau in Bad Kreuznach zugesagt

Lewentz sprach in diesem Zusammenhang von mindestens weiteren 15 oder 16 Mio. €, die man gemeinsam in Bad Kreuznach investieren wolle. Anträge aus Bad Kreuznacher habe er relativ häufig auf dem Tisch, schilderte der Innenminister, und er zollte der Stadt ein großes Lob dafür, wie sie sich als großes Mittelzentrum seit Beginn des Programm 1971 städtebaulich engagiert habe.

„In all den Jahren konnten wir 48,5 Mio € Zuschüsse nach Bad Kreuznach leiten“, erklärte Lewentz  — „sehr viel Geld“, das derzeit eine Zuschusshöhe von 90 Prozent ausmacht. Den Anteil der öffentlichen Gelder teilen sich Bund und Land etwa im Verhältnis 30:70 Prozent. So sei ihm die Stadt Bad Kreuznach „lieb und teuer im besten Sinne des Wortes“, weil hier vernünftig gearbeitet werde und die Stadt sich mithilfe der Förderung ständig weiterentwickele.

„Hier ist wirklich etwas Schönes geschaffen worden“, sagte Lewentz zu dem nun fertiggestellten  Kornmarkt, ein Platz in mediterran anmutendem Umfeld — das Steuergeld sei sehr gut investiert.
 

Vielfacher Dank an die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung

Die Oberbürgermeisterin bedankte sich für die Unterstützung von Land und Bund. Ihr Dank gehörte aber auch dem eigenen Team. Bettino Gagliani, Leiter der Stadtplanungsabteilung, begleitete das Projekt seit seinen Anfängen mit einer Ideenwerkstatt vor 15 Jahren, er entwarf die Grundplanung und beteiligte auch noch Studierende der Hochschule Kaiserlautern an der weiteren Planung.

Mit Klaus Christ habe das Stadtbauamt einen Leiter, der als Architekt eine Beziehung zum Städtebau hat. Seine und seines Teams Projektplanung sei mustergültig gewesen, denn das Projekt habe den Zeit- und Kostenrahmen eingehalten. Der „Verwaltungsteil des Stadtbauamts“, wo die Förderung abgestimmt und die Haushaltsmittel genau eingeplant wurden, liegt in der Verantwortung von Benedikt Blanz. Federführend bei der Ausführung waren Hans-Georg Sifft und Philipp Geib, die auch Geduld für besorgte Bürger aufbrachten, denen die anfangs nicht bepflanzten Beete oder das noch fehlende Wasser im Brunnen Sorgen bereiteten.

Des Weiteren richtete Kaster-Meurer ihren Dank an die Anlieger des Kornmarkt, die einen wesentlichen Anteil der Kosten tragen, nämlich insgesamt mehr als eine halbe Million Euro. Ein großes Dank galt auch dem Organisationsteam um Hansjörg Rehbein, welches das dritte Brückenfest am Tag der Städtebauförderung auf die Beine stellte. Das Fest war so vielseitig gestaltet, dass trotz des Dauerregens viele Besucher teilnahmen und das Programm  bei kleinen Abstrichen, aber guter Stimmung durchgezogen werden konnte.
 

Einsegnung des Platzes

Den Anfang des Brückenfestes beziehungsweise der kleinen Feier auf dem Kornmarkt hatten die Pastoren Dr. Claus Clausen und Monsignore Dr. Michael Kneib gemacht. 





Sie segneten den Kornmarkt und somit die Menschen die sich dort begegnen: als Händler und Käufer, als Freunde, die sich austauschen, die Menschen, die öffentlich demonstrieren wollen, was ihnen wichtig ist, zum Wohle der Gesellschaft und um miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch Touristen und Besucher bezogen die Geistlichen in ihren Segen sein. „Dieser Markt möge ein Ort sein, an dem sich Tag für Tag ganz viel Leben abspielt, an dem diese Stadt ihre Identität zum Ausdruck bringt und immer wieder neu findet“, sagte Pastor Clausen. Dies geschehe „im Geiste der Verständigung, der Toleranz, der Freude am Zusammensein, der gegenseitigen Bereicherung und des Lebens“, fügte Pfarrer Kneib an.

Die Oberbürgermeisterin bedankte sich für die Segnung des Platzes, denn dies zeige einmal mehr, „dass der Platz zu uns, zu unserer Stadtgesellschaft gehört“.

Thomas Gierse

 

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