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„Three days for future“

Stama-Schüler*innen erlebten Blick hinter die Kulissen des Wertstoffhofs

Stama-Schüler*innen erlebten Blick hinter die Kulissen des Wertstoffhofs
Den Blick hinter die Kulissen des Wertstoffhofs Bad Kreuznach erlebte eine Projektgruppe des Gymnasiums an der Stadtmauer im Rahmen der Aktion „Three days for future“.

Die acht Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen fünf bis sieben beschäftigten sich während dieser Projekttage mit den Themenfeldern Abfall und Recycling. Gabriele Meyer vom Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises, die den Besuch der Projektgruppe leitete, hatte neben interessanten Einblicken in die Müllwirtschaft des Landkreises auch Antworten auf die brennenden Fragen der Schülerinnen und Schüler. So etwa, wie die Verwertung des Elektroschrotts funktioniert und ob entsorgte, aber noch brauchbare Elektrogeräte wieder aus den Containern entnommen werden dürften. „Nein, das dürfen sie nicht mehr“, machte sie den Schülerinnen und Schülern deutlich. Dies habe rechtliche Hintergründe.

Jedoch würde das Personal auf dem Wertstoffhof zumindest immer wieder den Hinweis an Entsorger von noch funktionsfähigen Elektrogeräten geben, wie diese einer Nachnutzung in der Region zugeführt werden können. Erstaunt reagierten die Schülerinnen und Schüler auf die Masse des Mülls, die jeder Einzelne im Landkreis Bad Kreuznach im Schnitt jährlich produziert: „127 Kilogramm Restmüll, 111 Kilogramm Biomüll oder 44 Kilogramm Leichtverpackungen fallen unter anderen jährlich im Schnitt pro Per-son an“, weiß Meyer, die mit dieser Auskunft auf erstaunte Blicke stieß.

Neben dem Thema Müll und dem Weg des Entsorgten waren es aber natürlich auch die großen Gerätschaften, die für staunende Blicke sorgten. Radlader und Papiergreifer, aber auch die große Rottetrommel im Inneren des Kompostwerks waren beliebte Fotomotive.

„Die Schüler haben sich schon im Vorfeld intensiv mit der Materie beschäftigt“, reflektierte Meyer den Besuch. Die Fragen seien sehr detailliert gewesen und die jungen Besucher sehr interessiert, freute sie sich. Der AWB stehe immer sehr gerne bereit, derartige Führungen für Schulgruppen zu initiieren. „Wir wollen das Thema Müllentsorgung und Mülltrennung sehr gerne den Schulen so noch zugänglicher machen, um so zusätzlich sensibilisieren zu können“.


Quelle:
Kreisverwaltung Bad Kreuznach


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