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Neue Leitung der Kreuznacher Beratungsstelle für Familien
Andrea Maas folgt auf Stefan Gassenmeyer

Neue Leitung der Kreuznacher Beratungsstelle für Familien

Bad Kreuznach, 20.03.2019
Die Erziehungs- und Familienberatungsstelle in der Bad Kreuznacher Hofgartenstraße 68 hat mit Andrea Maas eine neue Leitung. Über die Personalie hinaus bietet die Vorstellung der Leiterin die Gelegenheit, die Aufgaben und Lösungsansätze dieser wichtigen Einrichtung von Stadt und Kreis Bad Kreuznach zu beleuchten.

Andrea Maas folgte auf Stefan Gassenmeyer, der Ende 2018 in den Ruhestand ging und dessen Stellvertretung sie bereits seit 10 Jahren innehatte. Mit der Beratungsarbeit ist die Diplom-Sozialarbeiterin bestens vertraut: Seit 1990 ist sie in der Beratungsstelle tätig und hat deren Wandel stark mitgeprägt. Und zwar die Entwicklung hin zu einer sehr vorbeugend ausgerichteten Beratung und zu einem „neuen“ Blick auf Kinder und Familien mit dem systemischen Ansatz.

Bei dieser Sichtweise werde eine Familie wie ein System betrachtet, innerhalb dessen es viele Beziehungsstränge gibt – und viele Anlässe für Probleme. Während man zuvor etwa ein problematisches Kind vereinzelt und als „Symptomträger“ wahrgenommen habe, weite die systemische Sicht die Perspektive, erklärte Andrea Mass in einem Mediengespräch. Demnach habe jedes auffällige Verhalten innerhalb eines System einen bestimmten Sinn, und hier gelte es anzusetzen. 
 

"Unbedingt die Eltern stärken“

Aus dieser Gesamtperspektive ergibt sich auch die Leitidee des Beratungsstelle: „Wir möchten unbedingt die Eltern stärken“, sagt Andrea Maas, denn starke Eltern seien besser in der Lage, mit Herausforderungen oder Verunsicherungen umzugehen.

„Selbstkompetenz“ ist das Stichwort dazu. Damit beschreiben Berater*innen die Kompetenz vom Eltern, sich selber wahrzunehmen, ihre Bedürfnisse und auch ihr Erbe aus der eigenen Kindheit. Mütter und Väter, denen solche Themen bewusst sind, würden nicht so schnell Gefahr laufen, hierin liegende Konflikte mit dem Kinder auszutragen. Eltern möchten ja in der Erziehung alles richtig - und besser - machen: ohne strenges Regelwerk „wie früher“, aber mit Begrenzungen. Dies sei die Quelle mancher Verunsicherung, erklärt Andrea Maas, und die Erziehungshaltung „Freiheit in Grenzen“ den Eltern im Gespräch zu vermitteln sei ein Ansatz, für das System Familie Positionen und Funktionen der einzelnen Mitglieder oder Generationen zueinander ins Gleichgewicht zu bringen.

Aus der systemischen Betrachtung heraus habe ein Problem oder ein Konflikt in einer Familie eine Funktion. Dies zu erkennen und dazu eine offene Haltung einzunehmen, bedeute Verantwortung zu übernehmen. Umgekehrt: Mutter oder Vater die sagen, „mein Kind ist schwierig“, würden damit keine Verantwortung übernehmen. In diesem Sinne sieht die Beratungsstelle auch ihre Präventionsangebote: die Eltern zu erreichen, bevor sich ein Problem darstellt. Elternabende und offene Sprechstunden in Kitas bieten Eltern die Möglichkeit, mit den Beraterinnen unverbindlich und ohne große Hemmschwellen ins Gespräch zu kommen. 
 

Beratung kann Eingreifen des Jugendamtes vermeiden

Dieser Aspekt ist auch Sabine Raab-Zell, Leiterin des städtischen Jugendamtes, sehr wichtig, denn damit biete die Erziehnungsberatungsstelle die rege genutzte Möglichkeit, im Vorfeld von Hilfen zur Erziehung und anderen Maßnahmen Bürger*innen Unterstützung zu geben. Es sei halt etwas Anderes, zu einer Beratungsstelle zu gehen als gleich aufs Jugendamt. Mit „kleinen“ Gesprächen Verbesserungen zu erreichen, sodass der „große“ Hilfeprozess gar nicht mehr in Anspruch genommen werden muss, seien das Ziel und auch die Kompetenz der Beratungsstelle.

Vielfach wüssten die Familien auch gar nicht, welche Hilfen es gibt und wo auch das Jugendamt helfend zur Seite stehen kann. „Da sind wir vorgeschaltet“, erklärt Andrea Maas mit Blick auf die Möglichkeiten der Prävention.

Außer Familien bietet die Beratungsstelle auch Kita-Teams und Lehrerkollegien ihre Unterstützung an, bei konkretem Hilfebedarf oder mit Vorträgen zu Fachfragen. Oft geht es dabei um sexuellen Missbrauch, um das Erkennen von Übergriffen und um Gefährdungseinschätzungen.

 
Details

In der Erziehungs- und Familienberatungsstelle arbeiten sechs pädagogische Fachkräfte und eine Teamassistentin. Im Jahr 2018 wurden 314 „Fälle“ bearbeite, wobei sich ein „Fall“ auf eine Person (Kind oder Erwachsener) bezieht, zu deren Umfeld weitere Personen zählen.

Zu den Aufgaben der Beratungsstelle gehören auch Beratungen bei Trennung/Scheidung mit dem Schwerpunkt Umgangs- und Sorgerecht.

Kontakt: 0671/8340020
[email protected]

Öffnungszeiten
montags bis donnerstags 8 bis 17:00 Uhr
freitags 8 bis 12:00 Uhr.
Außensprechtag in Kirn ganztägig mittwochs im Rathaus


Thomas Gierse


Das Foto zeigt Andrea Maas (Mitte) mit Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer (links) und Jugendamtsleiterin Sabine Raab-Zell bei dem Medientermin zur Vorstellung der neuen Beratungsstellenleiterin.

 

hanz berichtete

Neuer Raum für neue Angebote der Familienberatungsstelle
Stefan Gassenmeyer ist Psychologe bei der Erziehungs- und Familienberatungsstelle von Stadt und Kreis Bad Kreuznach. Tag für Tag hat er Konflikte vor Augen: ganz real, nämlich an der Straßenkreuzung unterhalb der Beratungsstelle, wo sich ein Gutteil des Schülerbring- und -holverkehrs der Hofgartenschule abspielt. Im Kleinen ist hier zu beobachten, was individuell später große Probleme machen kann und die Unterstützung durch Berater nahelegt.
12.11.2017

60 Jahre Beratung, wenn es bei der Erziehung "klemmt"
Familien können Hilfe gut gebrauchen. Wenn es bei der Erziehung „klemmt“, ist die Erziehungsberatungsstelle in der Hofgartenstraße eine der ersten Adressen – seit nunmehr 60 Jahren. Ihre grundlegende Aufgabe ist seit den Anfängen dieselbe, doch die Anforderungen an die Berater und deren Antworten darauf haben sich im Gleichklang mit dem gesellschaftlichen Wandel sehr stark verändert.
20.05.2014

 

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