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Blaulicht
14.12.2018
57 Fahndungstreffer in 50 Stunden - Nach dem Attentat auf den Weihnachtsmarkt ...weiterlesen >>
 
14.12.2018
Personen angespuckt und beleidigt - Am Mittwoch, 12.12.2018, fielen gegen 12:20 ...weiterlesen >>
 
14.12.2018
Fahrweise zeigte keine Auffälligkeiten - Eine Präventionsstreife zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls ...weiterlesen >>
 

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„Gegenseitiges Vertrauen ist mindestens ebenso wichtig wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Fachkompetenz.“ So beschreibt der Rüdesheimer Steuerberater Patrick Weber die Voraussetzungen ...weiterlesen
 

Region: Warnung vor Telefonanrufen angeblicher Microsoft-Mitarbeiter
Fernwartungssoftware solle installiert werden

Region: Warnung vor Telefonanrufen angeblicher Microsoft-Mitarbeiter

Vor dreisten Telefonanrufen angeblicher Microsoft-Mitarbeiter warnen das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Vor allem von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die rund um Mainz und Bad Kreuznach wohnen, kommen derzeit vermehrt Hinweise bei der Verbraucherzentrale an.

Die Anrufer fordern Zugang zu privaten Computern. Die zumeist englisch sprechenden, falschen Service-Kräfte versuchen ihre Opfer am Telefon zum sofortigen Hochfahren des Computers zu überreden. Angeblich sei der Rechner von einem Virus befallen. Um die Schadsoftware zu entfernen sei es notwendig, dass der Betroffene bestimmte Schritte am PC unter der Anleitung der Betrüger ausführt.
 
Ziel der Anrufe ist, dass der Computernutzer eine Fernwartungssoftware auf seinem PC installiert. Damit ist es den Betrügern möglich, von außen aktiv und uneingeschränkt auf den fremden Rechner zuzugreifen, um auf diese Weise sensible Daten des Benutzers wie Bank- und Kreditkartendaten auszuspähen und zusätzliche Schadsoftware auf dem Rechner der Opfer zu installieren.

„Die Anrufer nutzen häufig eine ausländische Nummer“, weiß Christian Gollner, Referent Verbraucherrecht und Datenschutz bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Damit können die Anrufe kaum zurückverfolgt und der Anschlussinhaber ermittelt werden.“ Das erschwert es, rechtliche Schritte gegen die Betrüger einzuleiten. Teilweise endet der vermeintliche Service-Einsatz auch mit der Aufforderung, dafür Geld zu zahlen. Die geforderten Beträge variieren und können bis zu mehrere hundert Euro betragen. Oftmals wird neben der Service-Pauschale auch noch ein Servicevertrag (Jahresgebühr) angeboten und den gutgläubigen Geschädigten aufgedrängt.
 
Die Art und Weise der Bezahlung kann unterschiedlich sein. „Die Anrufer sind sehr überzeugend. Durch die Verwendung des bekannten Firmennamens erwecken sie den Eindruck, man habe es tatsächlich mit dem Unternehmen zu tun", warnt Gollner. Eine dreiste Täuschung, wie das LKA betont: Denn die Firma Microsoft meldet sich bei Kunden nicht telefonisch und hält auch keine spezielle Supporthotline vor, die sich um infizierte Systeme von Privatanwendern kümmert.Gollner empfiehlt, bei ungebetenen Anrufern, die plötzlich Zugang zum heimischen PC verlangen, grundsätzlich misstrauisch zu sein und einfach aufzulegen.
 
Wer Betrügern bereits den Zugriff auf seinen PC gewährt und Geld bezahlt hat, sollte den Rechner durch einen Experten eingehend überprüfen lassen und sofort Anzeige bei der Polizei erstatten, rät das Landeskriminalamt.


Quelle:
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
 

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