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2017-10-12 Spendenuebergabe Ossig Stiftung Diakonie
Versorgungsqualität verbessern

25.000 Euro für Unterhaltung der Früh- und Neugeborenenstation

Die Ossig-Stiftung setzt sich seit mehr als zehn Jahren für die Förderung und Unterhaltung der Früh- und Neugeborenenstation im Diakonie-Krankenhaus ein. „Als Ossig-Stiftung haben wir uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Verbesserung der Versorgung kleiner und kleinster Patienten zu leisten“, betont Stifter Dr. Karlheinz Ossig. Träger und Treuhänder der Ossig-Stiftung ist der Förderverein Kinderklinik e.V. (Kifö).

„Als Förderverein liegt uns eine umfassende medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Landkreis Bad Kreuznach am Herzen“, sagt Gitte Petermann, Vorsitzende des Kifö. Der Verein widmet sich seit mehr als 25 Jahren der Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Behandlung und Pflege von Früh- und Neugeborenen im Diakonie Krankenhaus der Stiftung kreuznacher diakonie.  Daher haben sich beide Organisationen entschlossen, den stattlichen Betrag in Höhe von 25.000 Euro aufzubringen, um zwei notwendige Anschaffungen zu ermöglichen. Der Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin im Diakonie Krankenhaus, Dr. Christoph von Buch, freut sich über die Anschaffungen, die Kifö und Ossig-Stiftung finanzieren:

Dabei handelt es sich um zwei neue Perivents, die bei der Sauerstoffversorgung von Neugeborenen helfen. Das medizinische Gerät sorgt für einen gleichmäßigen, kontrollierten Druck bei der Beatmung des Kindes. Der Arzt bestimmt den Rhythmus. Es kommt nicht selten vor, dass Kinder nach der Geburt Unterstützung durch eine Atemmaske benötigen, bevor sie die ersten Atemzüge selbständig tun. Der dosierte Beatmungsdruck reduziert mögliche Lungenschäden.

Ebenfalls durch die Spendengelder ermöglicht wurde der Erwerb eines Inkubators in Form einer Giraffe. Der Inkubator ist ein vollausgestattetes Kinderbett mit Waage, Sauerstoffversorgung und Klimakontrolle. Er hilft bei der schonenden Pflege von Frühgeborenen, die eine intensivmedizinische Versorgung benötigen. „Wir wissen, dass die Klinik nicht alle Anschaffungen aus eigener Kraft tätigen kann. Da helfen wir gerne, um eine optimale Behandlung zu ermöglichen“, sagt Ossig.

Im Jahr 2017 hat die Kinderintensivstation bereits 27 Kinder unter 1.500 Gramm versorgt. Durchschnittlich bleiben die kleinen Patienten etwa acht Wochen auf der Station. Insgesamt waren es 291 Kinder, die das Team der Kinderabteilung auf der Kinderintensivstation im Jahr 2017 versorgte. Der überwiegende Teil der Kinder waren Früh- und Neugeborene, die nach der Geburt eine spezifische intensivmedizinische Unterstützung benötigten.

Zum Versorgungsgebiet der Kinderklinik gehört der gesamte Landkreis Bad Kreuznach. Darüber hinaus versorgt die Kinderklinik kleine Patienten bis in den Landkreis Mainz-Bingen, den Rhein-Hunsrück-Kreis und den Kreis Birkenfeld. „Die Region, für die wir zuständig sind, hat sich in den letzten Jahren vergrößert. Die Schließung von Geburtsabteilungen führt auch zu einer höheren Zahl an kleinen Patienten im Diakonie Krankenhaus. Ich bin froh, dass uns der Kifö und die Ossig-Stiftung bei der optimalen medizinischen Versorgung helfen“, sagt Kinderarzt Dr. von Buch.


Foto: Freude über eine Spende in Höhe von 25.000 Euro seitens der Ossig-Stiftung und des Kinderfördervereins zugunsten der jüngsten Patienten der Kinder- und Jugendmedizin (v.l.): Claudia Haas (Kifö), Oberarzt Dr. Edmondo Hammond, Ellen Demand-Porth (Leiterin Kinderintensivstation), Dr. Karlheinz Ossig und Cordula Niemann-Valerius (beide Ossig-Stiftung) sowie Chefarzt Dr. Christoph von Buch.

Quelle:
Stiftung kreuznacher diakonie