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André Borsche gelang, Tracys Gesichtskonturen zu rekonstruieren
Sechsjährige aus Kenia dankt für die Behandlung

André Borsche gelang, Tracys Gesichtskonturen zu rekonstruieren

Die sechsjährige Tracy aus Kenia hatte eine schwerste Verbrennung des Gesichtes überlebt, allerdings mit den Folgen einer grausamen Vernarbung.

Diese Entstellung führte dazu, dass sie von anderen Kindern ausgeschlossen wurde und keine Chance auf eine vernünftige Schulbildung hatte.

Als Dr. Thomas Tüschen, Kinderarzt aus Bingen, zusammen mit seiner in Kenia geborenen Frau Jane auf einer Reise in Nairobi das Mädchen kennenlernte, war ihm sofort klar, dass er Tracy helfen wollte. Er bat Dr. André Borsche von der Interplast-Sektion Bad Kreuznach eine Einladung auszusprechen, dass Tracy zusammen mit ihrer Mutter nach Deutschland kommen durfte.

Und so wurde es für das arme Mädchen möglich, im Diakonie-Krankenhaus eine plastisch-chirurgische Behandlung zu erfahren. Unter Mithilfe der Kinderärzte und Anästhesisten gelang es den Plastischen Chirurgen die schweren Vernarbungen an Mund, Nase und Augenlidern zu lösen und durch Hauttransplantationen die Gesichtskonturen wieder zu rekonstruieren. Außerdem wurde die ebenfalls verkrüppelte rechte Hand korrigiert, sodass Tracy die Finger wieder bewegen konnte. Alle Wunden heilten exzellent und sie übte fleißig das Malen, was ihr mit der frisch operierten Hand erstaunlich gut gelang.


Geborgenes Zuhause gefunden

Während der Monate in Bad Kreuznach fand Tracy bei Familie Hilde und Hans-Gert Dhonau ein geborgenes Zuhause. Zusammen mit den Enkelkindern spielte Tracy fröhlich und ungehemmt. Es war wirklich eine Freude zu sehen, dass sie sich mit ihrem Gesicht wieder wohl fühlte. Obwohl noch immer Vernarbungen zu erkennen waren, schien ihr das jetzt nichts mehr auszumachen.

Mutter Joyce lernte in der Zwischenzeit mit der Nähmaschine geschickt umzugehen und zum Abschied erhielt sie sogar die Nähmaschine von Hilde Dhonau geschenkt. Damit wird sie sich jetzt in Kenia ihren eigenen Unterhalt verdienen können. Auch wurde eine Ausbildungsunterstützung arrangiert und die Dhonaus werden im Herbst einer Einladung nach Kenia folgen, um den Werdegang von Tracy und Joyce weiter zu verfolgen.

Finanziell wurde diese Hilfe durch die Interplast-Sektion Bad Kreuznach und die Bürkle-Stiftung ermöglicht. „All den Spendern und vielen helfenden Sympathisanten, die sich von Tracys Schicksal haben anrühren lassen, sei herzlich gedankt“, so Borsche. „Sicher können wir nicht allen helfen, aber es lohnt allemal auch einzelnen, verzweifelten Menschen beizustehen. Durch deren Dankbarkeit, ihr fröhliches Lächeln und die Mitfreude an ihre neuen Lebensperspektive wird man selber reich belohnt.“


Foto: Zwar entstellen Tracy immer noch Narben, aber durch die Rekonstruktion ihrer Gesichtskonturen fühlt sich die Sechsjährige wieder wohl.

Quelle:
André Borsche