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Es brennt: Dünne Personaldecke gibt Anlass zur Sorge
Jahresdienstbesprechung im Katastrophenschutz des Landkreises Bad Kreuznach

Es brennt: Dünne Personaldecke gibt Anlass zur Sorge

Kreis Bad Kreuznach, 05.12.2018
Fehlendes Personal war eines der Hauptthemen bei der Jahresdienstbesprechung der Führungskräfte im Katastrophenschutz des Landkreis Bad Kreuznach am 29.11.2018 in Kirn. Es mangele an freiwilligen Helfern, denn immer weniger Menschen seien bereit, einen Teil ihrer Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen, konstatierte Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) Werner Hofmann. Zwar könnten einige Lücken durch personelle Umstrukturierung geschlossen werden, doch sei dies allein keine langfristige Lösung.


Im Schnitt würden mehr Helfer verabschiedet als aufgenommen – zulasten der Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern. KFI Hofmann gab offen zu, keine abschließende Lösung für diese problematische Entwicklung zu kennen. Zwar habe man personell durch Aus- und Fortbildung viel erreichen können, betonte er, und man brauche den Vergleich mit anderen Landkreisen keinesfalls zu scheuen. Trotz dieser guten Nachricht gebe die Personalsituation insgesamt aber Anlass zur Sorge.


Hofmann zog in seiner Ansprache ein umfassendes Fazit für das Jahr 2018. Positiv anzumerken sei etwa, dass sich das in den vergangenen Jahren beschaffte Material in Übung und Einsatz bewährt habe: beispielsweise der Abrollaufbau (AB) Tank, ein Behälter zum Transport großer Wassermengen. Dass eben jener AB Tank sowie die Feuerwehren und Hilfsorganisationen trotz der lang anhaltenden Trockenheit im Sommer und Herbst 2018 nur selten zu Wald- und Flächenbränden ausrücken mussten, war indes ein ebenso glücklicher wie willkommener Umstand. Insgesamt arbeiteten die Einsatzkräfte 2018 im Landkreis Bad Kreuznach 1400 Einsätze ab, was 45% aller Einsätze im Leitstellenbereich mit den Kreisen Bad Kreuznach, Rhein-Hunsrück und Birkenfeld entspricht.
 

Neue Aufgaben kündigen sich an

KFI Hofmann gab einen Ausblick auf das Jahr  2019. Die Aufgaben werden mehr und vielfältiger. Ein Schwerpunktthema, von Bund und Ländern forciert, sei dabei die sogenannte kritische Infrastruktur. Dabei geht es um Szenarien wie Treibstoffmangel oder Stromausfall und ein damit verbundener Totalverlust der Kommunikationsfähigkeit. „Die ersten beiden Stunden bei Kerzenschein nehmen die Menschen noch gelassen hin. Aber schon nach vier Stunden, wenn die Wohnung kalt wird, erreichen wir einen kritischen Punkt“, erläuterte Hofmann aus und verwies auf die Notwendigkeit, die passenden Notfallpläne in der Schublade zu haben.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung erhielt jede Facheinheit Gelegenheit, eine kurze Zusammenfassung des vergangenen Jahres zu präsentieren. So berichtete etwa Annette Schmitt, stellvertretende Leiterin der in Bad Sobernheim stationierten Rettungshundestaffel "Rettungshunde und Ortungstechnik 3" (RHOT3) von ihren insgesamt 14 Einsätzen, während André Weber, Vorsitzender des Kreisjugendfeuerwehrverbands, den dringenden Bedarf an Ausbildungsplätzen für Jugendwarte anmeldete. Vertreten waren auf der Veranstaltung neben der Feuerwehr und dem Katastrophenschutz des Landkreis Bad Kreuznach auch die Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sowie der Malteser Hilfsdienst (MHD).
 

Ehrungen und Ernennungen

Der abschließende Teil der Jahresdienstbesprechung – Ernennungen und Ehrungen – galt direkt den Teilnehmern. Dirk Herzmann wurde zum Kreisausbilder ernannt und wird sich in dieser Funktion künftig der Ausbildung von Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr widmen. Für das Team Medien, eine Facheinheit für Presse- und Medienarbeit, wurden Andreas Kanzler und Julia Schneiders verpflichtet. Ebenfalls für das Team Medien wurden Jörg Dindorf zum Leiter der Facheinheit und Florian Klamt zu seinem Stellvertreter ernannt.

Alexander Jodeleit erhielt für sein zehnjähriges Engagement als Kreisausbilder das Silberne Feuerwehrehrenkreuz. Noch eine Stufe weiter wurden Steffen Zorn und Frank Schlarb (Foto unten: links) mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Gold ausgezeichnet: Sie sind jeweils seit 25 Jahren Kreisausbilder.


2018-12-05 Feuerwehr Kreis KH Jahresdiestbespr Schlarb Dickes Hoffmann


Landrätin Bettina Dickes (Foto, 2. von links) drückte den im Feuerwehrhaus Kirn versammelten Männern und Frauenn ihren Dank aus. Nur dank ihres Engagements, so die Landrätin, sei es den Bürgerinnen und Bürgern möglich, nachts ruhig zu schlafen, in dem Wissen, dass im Notfall jemand zur Hilfe eilt. 

2018 war ein anstrengendes, doch gutes Jahr für den Katastrophenschutz im Landkreis Bad Kreuznach, bilanzierte Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann. Viele der im Vorjahr gesteckten Ziele habe man erreichen können. Im kommenden Jahr warten neue Aufgaben auf die Helferinnen und Helfer. Insbesondere mit Blick auf das Personalproblem liegt dem Kreisfeuerwehrinspekteur dabei die Zusammenarbeit aller Beteiligten und Organisationen am Herzen. Denn: „Nur gemeinsam sind wir stark“.

Quelle: Team-Medien

 

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