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Geld sparen und Umwelt schonen durch geringere Wasserhärte

Stadtwerke: Weiches Wasser ab Ende 2012

Stadtwerke: Weiches Wasser ab Ende 2012
Im Frühjahr 2012 beginnen die Kreuznacher Stadtwerke mit dem Einbau einer Wasserenthärtungsanlage im zentralen Wasserwerk in der Stromberger Straße. Dies hat der Aufsichtsrat am Mittwoch, 30.11.2011, beschlossen.

Ende nächsten Jahres soll die Anlage in Betrieb gehen und die Wasserhärte des Kreuznacher Trinkwassers von etwa 19-21 Grad auf etwa 10-12 Grad deutscher Härte reduzieren. Neben der Enthärtung des Trinkwassers hat die geplante Umkehrosmoseanlage positive Nebeneffekte, informiert Stadtwerke-Geschäftsführer Dietmar Canis: Der Nitratgehalt wird von derzeit etwa 40 auf unter 25 Milligramm pro Liter (Grenzwert 50 mg/l) gesenkt und der Urangehalt von acht auf unter vier Microgramm/Liter (Grenzwert 10 Microgramm/Liter). In die Anlage investieren die Stadtwerke rund 1,2 Millionen Euro.

Geologie der Quellregion für Wasserhärte verantwortlich

Den größten Teil ihres Wassers fördern die Stadtwerke in der Region aus den Sedimenten des Rotliegenden Festgestein und in Rheinhessen aus dem vulkanischen Rhyolith-Gestein. Hauptsächlich durch diese geologischen Gegebenheiten hat das Trinkwasser eine natürliche Härte von 19-21 Grad deutscher Härte. Dietmar Canis: "Dies ist zwar für Menschen gesund, kann aber zu vermehrten Kalkablagerungen in entsprechenden Haushaltsgeräten führen." Nach Inbetriebnahme der neuen Trinkwasserenthärtungsanlage liegt die Härte bei lediglich 10 bis 12 Grad deutscher Härte.

Mit dem weicheren Wasser können Kunden durch weniger Waschmittelverbrauch, weniger Wartung, Energie- und Chemikalienbedarf sowie längere Lebensdauer von Haushaltsgeräten bis zu 50 Cent pro Kubikmeter Wasser sparen. Und gleichzeitig auch die Umwelt schonen, hebt Canis hervor. Außerdem: Der Einbau der neuen Anlage führt nicht zu einer Erhöhung des Wasserpreises.

Umkehrsosmose kristallisierte sich als günstigste Option heraus

Um die möglichst wirksame und dabei kostengünstige Wasserenthärtung zu erreichen, haben die Kreuznacher Stadtwerke bereits 2009 in einer Verfahrensstudie geeignete Aufbereitungsarten ermittelt. In zahlreichen Versuchsreihen von November 2010 bis April 2011 kristallisierte sich die Umkehrosmose als wirtschaftlichstes Verfahren heraus. Die Anlage und alle notwendigen Komponenten können im bestehenden Wasserwerk Stromberger Straße untergebracht werden.

Den Kern der Enthärtungsanlage stellen 210 Umkehrosmosemodule mit einer Membranfläche von ca. 8000 m2 dar. Über die Diffusionsmembranen wird aus etwa 40% des aufbereiteten Trinkwassers nicht nur Kalk, sondern auch Nitrat und Uran entzogen. Dieses Wasser wird dann mit dem übrigen aufbereiteten Trinkwasser gemischt, gespeichert und an die Stadtwerke-Kunden verteilt.

Das Foto entstand im zentralen Wasserwerk an der Stromberger Straße

Quelle: Kreuznacher Stadtwerke