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Einlaufkind Jakob Kallinowsky sagte „Tschö, Poldi“
Hallo, Kreuznach

Einlaufkind Jakob Kallinowsky sagte „Tschö, Poldi“

Bad Kreuznach, 23.03.2017
Lukas Podolski war wohl ziemlich angespannt, findet Jakob Kallinowsky. Er selber wirkte hingegen total cool, als er am Mittwochabend vor einem Millionenpublikum als Einlaufkind den 130-fachen Nationalspieler zu dessen letztem Spiel im Nationaldress auf den Rasen des BvB 09 im Signal Iduna Park führte. Ein einzigartiger Moment für den Neunjährigen aus Bad Kreuznach!



Keine Frage: Dieser Abend hautnah an den Stars des deutschen Fußballs, begleitet von dem ganzen Drumherum im VIP-Status, war das mit Abstand größte Ereignis in Jakobs Leben. Für einen wie ihn, der einige Trikots mit den Namen prominenter Kicker besitzt und in Fußball-Bettwäsche schläft, hat so etwas - zumindest vorerst - Ewigkeitscharakter. 
 

Lieber gucken als kicken

In Sachen Fußball ist Jakob eher der Genießertyp: lieber gucken und die Radiokonferenzschaltung am Samstagnachmittag anhören als selber kicken. Mal in den Ferien bei einem Fußballcamp dabei zu sein, reicht ihm vollkommen, und hier konnte selbst Poldi nichts entscheidend verändern. „Das ist halt mein Hobby“, sagt Jakob mit größter Klarheit. Diese Leidenschaft teilt er mit Papa Jochen, auch wenn der Mainz- statt Bayern-Fan ist. 

Lukas Podolski war Jakob natürlich lange vorher bekannt, wie er auch bei allen anderen Spielern am Mittwoch nicht auf den Trikotrücken schauen musste, um zu wissen, mit wem er es da zu tun hatte. „Ich war nicht super informiert, aber ich wusste, dass Podolski in der Türkei bei einem Verein spielt“, erzählt Jakob. Ist Poldi denn wirklich so ein witziger Typ? „Öh - ja. Aber gestern war er ein bisschen aufgeregt.“ Vor seinem letzten Nationalspiel war Podolski so angespannt, dass er nicht mal mit Jakob redete. Das irritiert den Neunjährigen aber kein bisschen und schmälert auch nicht die Erinnerung an das tolle Erlebnis.
 

"Die suchten kleine Poldis"

Das Ganze verdankt Jakob seiner Mutter Nicole, die dann „fix und alle“ war, als sie erfuhr, dass ihr Sohn ausgerechnet mit Poldi laufen würde. Sie und ihr Mann Jochen Kallinowsky saßen schon im Stadion, als die ARD einen Kameraschwenk aus dem Spielergang sendete. „Sofort haben uns die ersten WhatsApps und und Nachrichten im Stadion erreicht: ,Er läuft mit Poldi’. Da ging gar nichts mehr, das war der Hammer.“

Wäre Nicole Kallinowsky nicht selber Fußballfan, hätte es diesen Ausflug in den Weltfußball nicht gegeben. Bei Facebook hat sie die Seite des Deutschen Fußballbundes mit einem „Like“ versehen und deshalb von einer recht kurzfristigen Ausschreibung des DFB und der Spielereskorte von McDonald’s erfahren. „Die suchten kleine Poldis, also Doppelgänger von Poldi im Alter zwischen 6 und 10 Jahren, nicht größer als 1,45 m und schulsporttauglich.“ Jakobs Mutter, unter Freunden für eine anhaltende Glückssträhne in Sachen Verlosungen bekannt, musste nicht lange überlegen. „Wir haben ein schönes Foto hingeschickt, dazu noch einen lustigen Spruch geschrieben, warum es ausgerechnet er sein sollte. Wie wir gestern erfahren haben, sind wir bei 500 Bewerbungen unter die gesuchten Elf gekommen. Und dann nahmen die Dinge ihren Lauf …“
 

Schulfrei, Poldi, erstes Fernsehinterview ...

„Die Dinge“, das sind für den Drittklässler an der Hofgartenschule auch zwei Tage schulfrei, ein tolles Begleitprogramm ab dem frühen Nachmittag vor dem Spiel, Fototermin, natürlich Poldi und das erste Fernsehinterview des Neunjährigen. Schon am Nachmittag hatte sich ein RTL-Kamerateam samt Stylistin hinzugesellt. So kam Jakob schon vor dem Spiel via RTL aktuell auf die deutschen Bildschirme. Damit nicht genug: Nach dem Spiel rief das RTL-Team noch mal an und bat um ein Interview mit Jakob. „Gerade als wir mit dem Bus im Hotel ankamen, konnten wir im RTL-Nachtjournal Jakobs Interview sehen“, erzählt Nicole Kallinowsky und resümiert: „Es war toll.“

Dass er bei Podolskis Abschied ausgerechnet an dessen Seite das Einlaufkind sein durfte, hat sich Jakob aber auch erarbeitet. „Die andern haben alle Quatsch gemacht und nicht auf die Betreuer gehört, und ich glaube, weil ich auf die gehört habe und mich gut benommen habe, haben die Betreuerinnen mich nach vorne gestellt.“

Dies wird wohl nicht sein, was seine Mitschüler am Freitagmorgen vor allem von ihm hören wollen, wenn Jakob ihnen von seinem einzigartigen Fußballerlebnis berichten soll. Was war denn das Wichtigste? „Dass ich mit Podolski gelaufen bin.“ Und dass er Podolski geführt hat, nicht etwa umgekehrt, und dass alles geklappt hat, auch ohne Stellprobe. Schade war nur, dass Manuel Neuer - Jakobs Lieblingsspieler - wegen einer Verletzung bei dem Spiel gegen England nicht im Tor stehen konnte. 

Thomas Gierse



2017-02-23 Kallinowsky 02

„Ich habe mich für ihn gefreut“, sagt Jakobs große Schwester Lina. Das Foto zeigt die Geschwister mit ihrer Mutter Nicole.

Ganz oben: Bildschirmfoto aus der ARD-Berichterstattung.



 

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