2019-02-17_Lebenshilfe_Stellenangebot_Erzieherinnen.jpg
2019-02-18_Voba_Jubilaeum.jpg
Twitter-Box

Video
 

Nachrichten aus der Region
  • Rhein-Hunsrück-Kreis:
    Vier Pferde aus einer katastrophalen Haltung geholt ...weiterlesen

Anzeigen
 

Blaulicht
21.02.2019
Bergung des Lkw zunächst problematisch - Gegen 06:30 Uhr am Donnerstag, 21.02.2019, ...weiterlesen >>
 
21.02.2019
Autofahrer hielten sich am Hundeplatz auf - Ein bisher unbekannter Täter beschädigte am ...weiterlesen >>
 
21.02.2019
Helm schützte vor schwereren Kopfverletzungen - Am Donnerstagmorgen, 21.02.2019, ereignete sich gegen ...weiterlesen >>
 

Perspektiven-PROMOTION
Boehringer Ingelheim bildet in 20 verschiedenen Berufen aus
Boehringer Ingelheim bildet in 20 verschiedenen Berufen aus
Ausbildung hat bei Boehringer Ingelheim eine lange Tradition - sie öffnet jungen Menschen die Zukunft und vermittelt spannende Perspektiven. Das ...weiterlesen
 
Sympathie-PROMOTION
Ein farbiges Europa mit Produkten der Meffert AG
Ein farbiges Europa mit Produkten der Meffert AG
Die international tätige Meffert Unternehmensgruppe mit Hauptfirmensitz in Bad Kreuznach gehört zu den führenden Herstellern im Bereich Bautenfarben und -lacke ...weiterlesen
 
Sympathie-PROMOTION
Steuerberater Weber: In Teamwork mit den Kunden mehr Erfolg erzielen
Steuerberater Weber: In Teamwork mit den Kunden mehr Erfolg erzielen
„Gegenseitiges Vertrauen ist mindestens ebenso wichtig wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Fachkompetenz.“ So beschreibt der Rüdesheimer Steuerberater Patrick Weber die Voraussetzungen ...weiterlesen
 
Sympathie-PROMOTION
AD OPTICUM geht neue Wege
AD OPTICUM geht neue Wege
AD OPTICUM geht neue Wege, die unseren Kunden viel Geld sparen. Denn AD OPTICUM ist Partner von brillen.de und schafft ...weiterlesen
 

„Verunsicherung und Sorgen durch den ersten Gesetzesentwurf sind enorm“

Dr. Helmut Martin zieht Fazit nach Diskussionsabend zum neuen Kita-Gesetz

Dr. Helmut Martin zieht Fazit nach Diskussionsabend zum neuen Kita-Gesetz
Der Landtagsabgeordnete Dr. Helmut Martin hatte zum zweiten Mal im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „MenschMartin“ ins Bad Kreuznacher Brauwerk eingeladen. Thema dieses Mal: „Was bringt das neue Kita-Gesetz?“.

Als Podiumsteilnehmer waren Elfi Decker-Huppert, Vorsitzende des Ausschusses für Kindertagesstätten der ev. Kirchengemeinde Bad Kreuznach; Heike Golembusch, Leiterin der Kindertagesstätte in Laubenheim; Sabine Hasemann, Leiterin des kath. Kindergartens in Bad Sobernheim; Eva Thull-Helders, Referentin für Kindertagesstätten des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz und Andreas Winheller, Vorsitzender des Landeselternausschusses der Kitas in Rheinland-Pfalz anwesend, um über den Entwurf des neuen Kindertagesstättengesetzes zu debattieren. Mit rund 100 Bürgerinnen und Bürgern, von denen sich viele aktiv an der Diskussion beteiligten, fiel der Zuspruch enorm stark aus.

„Die wichtigste Botschaft des Abends ist für mich, dass die Podiumsteilnehmer übereinstimmend die rheinland-pfälzische Landesregierung in der Pflicht sehen, zeitnah einen deutlich überarbeiteten Entwurf vorzulegen. Die vielen Anmerkungen der anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer haben gezeigt, dass eine enorme Unsicherheit und große Sorgen über die künftige Ausgestaltung des neuen Kita-Gesetzes herrschen“, stellt der Bad Kreuznacher Landtagsabgeordnete fest. So müsse etwa die Finanzierung der Kindertagesstätten transparent gestaltet und Trägeranteile eindeutig und leistungsgerecht formuliert werden. Damit zusammenhängend sahen die Teilnehmer dringenden Handlungsbedarf auch bei der Qualität der Kinderbetreuung.

Die Umstellung des Betreuungsschlüssels von der Anzahl der Gruppen hin zur Anzahl der Kita-Plätze schafft große Unsicherheit, denn nach dem Entwurf muss der Kita-Träger dafür einstehen, wenn mehr als acht Prozent der Plätze nicht belegt sind. Dass zwinge die Träger zum Abschluss befristeter Anstellungsverträge, während es gleichzeitig ohnehin enorm schwierig sei, qualifiziertes und motiviertes Personal zu finden. Außerdem berücksichtigten die Stellenberechnungen überhaupt keine Fehlzeiten wegen Krankheit oder Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sodass hier die Unterbesetzung quasi vorprogrammiert ist. Damit könne die gewünschte und gesetzlich geforderte Qualität der Betreuung und Er- ziehung nicht sichergestellt werden. Inhaltliche Aspekte, wie die Sprachförderung, Inklusion und Schulvorbereitung und eine ausreichende Finanzierung hierfür müssten landesweit einheitlich und verbindlich im Gesetz sichergestellt werden, lautete der allgemeine Tenor.

„Die Debatte hat deutlich gemacht, wie komplex die vielen Aspekte des neuen Gesetzes sind. Auf die vielen berechtigten Fragen und Sorgen müssen von der Landesregierung endlich passende Antworten auch zur Finanzierung vor Ort gefunden werden. Die oft auch emotionale Debatte der Gäste im voll besetzten Raum belegte dies eindrucksvoll“, kommentiert der Abgeordnete den seit Monaten laufenden Diskussionsprozess. „Der Wunsch nach Trägervielfalt darf kein Lippenbekenntnis sein, sondern muss durch eine faire Lastenverteilung untermauert werden. Das neue Gesetz wird hier, so die deutlich in der Diskussion formulierte Sorge, den Trend zur Überforderung der freien Träger nicht stoppen“, moniert Dr. Martin. Schnell einig waren sich Podiumsteilnehmer und Gäste übrigens mit Blick auf die großartige Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher: „Sie brauchen Entlastung, Unterstützung und Anerkennung. Daher muss im neuen Kita-Gesetz darauf geachtet werden, dass alle formulierten Ansprüche an die Kindertagesstätten auch mit den notwendigen Ressourcen unterlegt werden, damit sich die Erzieherinnen und Erzieher nicht zwischen gesetzlich formuliertem Anspruch und tatsächlicher Wirklichkeit aufreiben“, so Martin abschließend.


Quelle:
Büro Dr. Helmut Martin, MdL