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Bedarf an Begleitung wächst

Ehrenamtliche für „Familienpatenschaften“ im Kreisgebiet gesucht

2017-04-21 Jessica Radelt Cäcilia Adrian
Die „Familienpatenschaften“ des örtlichen Caritasverbandes erfahren wachsende Nachfrage: Während sich zunächst vor allem werdende und „junge“ Familien einen ehrenamtlichen Paten wünschten, bitten in letzter Zeit vermehrt auch Eltern mit älteren Kindern um diese Begleitung.

Der Caritasverband sucht nun weitere Ehrenamtliche als „Patinnen“ und „Paten“. Eigens geschulte Freiwillige begleiten Familien aus dem Kreisgebiet. „Bei jüngeren Kindern geschieht dies vor allem im häuslichen Umfeld. Ältere Kinder werden eher nach außen begleitet“, präzisiert Caritasdirektorin Victoria Müller-Ensel. Wer sich zwei bis vier Stunden in der Woche engagiert, gibt eine Menge Unterstützung: Stundenweise die Kinder betreuen oder mit ihnen zu Freizeitaktivitäten gehen, damit sie Vereine oder Hobbys entdecken … Paten sind oft gefragt.

„Die Ehrenamtlichen gestalten jede Patenschaft dem Alter und dem Entwicklungsstand des Kindes entsprechend“, so Müller-Ensel weiter. "Hauptansatzpunkt ist dabei die Interaktion mit dem Kind." Unterstützung der Eltern bei Formalitäten oder die Begleitung zu wichtigen Terminen können aber ebenfalls Patenschaftsaufgabe sein. Das klinge zunächst eher unspektakulär, findet Caritas-Mitarbeiterin Jessica Radelt, die das Projekt gemeinsam mit ihrer Kollegin Cäcilia Adrian pädagogisch begleitet. Die Bedeutung dürfe man aber nicht unterschätzen: „Patenschaften wirken präventiv. Sie sind eine Hilfe, bevor den Ratsuchenden alles über den Kopf zu wachsen droht“, so Radelt weiter.

„Wo genau die Entlastung ansetzt, richtet sich nach den Wünschen und dem Bedarf der Familie“, führt Cäcilia Adrian aus. „Werdende Eltern und solche mit Kleinkindern haben meist anderen Unterstützungsbedarf als Familien mit älterem Nachwuchs.“ Deshalb schauen die beiden Sozialarbeiterinnen sorgsam, dass die jeweilige Konstellation gut passt: Welche Unterstützung möchte die Paten-Familie? Wo liegen Interessen und Stärken der jeweiligen Ehrenamtlichen? Und nicht zuletzt: Stimmt die Chemie?

In der Rolle der Ehrenamtskoordinatorin sind sie überdies verbindliche Ansprechpartnerinnen für die Aktiven. Sie bereiten sie auf die Einsätze vor und sorgen für Fortbildung und regelmäßigen Erfahrungsaustausch innerhalb der Ehrenamtsgruppe. Neu-Einsteiger werden nicht „ins kalte Wasser geworfen“: Angehende Patinnen und Paten bekommen vorab erstes Rüstzeug fürs neue Ehrenamt. Zudem kann man von den Erfahrungen „dienstälterer“ Paten profitieren.

Die Erfahrungen der letzten Jahre bestätigen den Ansatz des Paten-Modells, unterstreichen Radelt und Adrian. Umso lieber ermutigen sie Menschen mit Interesse am Ehrenamt, sich eingehender über dieses Arbeitsfeld zu informieren.

Kontakt für Ehrenamts-Interessierte: Jessica Radelt/ Cäcilia Adrian, Telefon: 0671/83828-0 oder -14 (Caritas Bad Kreuznach); E-Mail [email protected] bzw. [email protected].


Foto: Jessica Radelt und Cäcilia Adrain begleiten das Projekt „Familienpatenschaften“ pädagogisch.

Quelle:
Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe