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Überfrachtetes Ehrenamt: THW-Ortsbeauftragter und Zugführer treten zurück
Einsatzbereitschaft im Kreis Bad Kreuznach nicht gefährdet

Überfrachtetes Ehrenamt: THW-Ortsbeauftragter und Zugführer treten zurück

Bad Kreuznach, 29.12.2018
Zum bevorstehenden Jahreswechsel treten im Ortsverband Bad Kreuznach des THW der Ortsbeauftragte Thorsten Henning und Zugführer Kai Habel zurück. Beide leisten bislang ihre Tätigkeiten im Ehrenamt, und beide sind der Meinung, dass ihre Aufgaben und die damit einhergehende Verantwortung neben Beruf und Privatleben einen zu großen Stellenwert einnehmen. Die Nachfolge ist nur teilweise geklärt.


„Ich bin seit 33 Jahren im THW ehrenamtlich tätig“, sagte Henning gegenüber hanz-online, seit gut sechs Jahren ist er Ortsbeaufragter. Einer der Hauptgründe für seine Rücktrittsankündigung liege im hohen Aufwand, den seine Leitungsaufgabe mit sich bringe. „Das ist ein sehr zeitaufwendiges Ehrenamt“, erläutert er, zumal er als Beauftragter des per Namen und Adresse mit der Stadt verbundenen Ortsverbandes doch für den gesamten Landkreis zuständig sei – ähnlich dem Kreisfeuerwehrinspekteur.

Bei zugleich wachsenden beruflichen Verpflichtungen habe er diesen Zeitkonflikt immer schlechter lösen können. „Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass ich mehr Unterstützung vom THW-Hauptamt bekomme“, so Henning. Doch dem beim THW zwar aufgestockten Personal stünden ebenfalls zunehmende Verpflichtungen gegenüber. So fiel Hennings Abwägungprozess zugunsten der privaten Zeit aus — ohne dass Querelen oder Streit Anlass für diese Überlegungen gewesen wären. 
 

Nachfolger des Zugführers steht bereit

Wenn aus einem Führungsduo einer aussteigt, hat das Konsequenzen für den zweiten Mann. Überlegungen mit Zugführer Kai Habel führten zu der Entscheidung, gemeinsam aufzuhören. Für den Zugführer wurde mit Tobias Knapp ein gut ausgebildeter und sehr motivierter Nachfolger gefunden, der Anfang 2019 berufen werden soll und dann die Einsatzverantwortung übernimmt. 

„Im Augenblick gibt es aber niemanden, der sich bereiterklärt, mein Amt zu übernehmen“, erklärt Thorsten Henning, weshalb diese Aufgaben kommissarisch von Regionalstellenleiter Walter Leipold mitgetragen werden. „Dass das keine gute Lösung ist, ist allen klar“, so Henning, aber dies sei die Konsequenz aus einem notwendigen Schritt. 

Nun gelte es denjenigen finden, der bereit ist, sich die Zeit für das Amt des Ortsbeauftragten zu nehmen und die Verantwortung zu tragen. „Das wird in Zukunft immer schwieriger werden“, räumt Henning ein, doch hält er es nicht für unmöglich. Die 665 weiteren THW-Ortsverbände in Deutschland würden von Menschen mit sehr unterschiedlichen Motivationen und Hintergründen geführt. Da gebe es gleichermaßen ganz junge, hochengagierte Ortsbeauftragte und solche, die aufgrund einer beruflichen Tätigkeit im öffentlichen Dienst eine andere Ausgangsposition für dieses Ehrenamt haben.

Es werde künftig weniger ein Auswahlverfahren geben, sondern eher das Bemühen, „den einen zu finden, der das Ehrenamt übernimmt“. Ungeachtet dieser Problematik hält Henning es weiterhin für richtig und wichtig, diese Aufgabe im Ehrenamt zu belassen, denn „ein Job“ im Hauptamt bringe eine ganz andere Motivation mit sich, als es das „Herzblut“ im Ehrenamt könne. Zugleich werde es künftig nicht ohne ein Umdenken hinsichtlich einer umfassenden Unterstützung aus dem Hauptamt gehen.

Das THW als Einsatzorganisation mit seiner bewährten Mannschaft bleibe voll handlungsfähig, erklärt Thorsten Henning. Dies sei Kai Habel und ihm wichtig gewesen, und er unterstreicht: „Auf das THW in Bad Kreuznach kann man nach wie vor zählen.“

► Auch Frank Schlarb, stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur, hört zum Ende des Jahres 2018 auf.

Thomas Gierse

 

hanz berichtete

Thorsten Henning bleibt weitere 5 Jahre THW-Ortsbeauftragter
Einstimmig bei nur zwei Enthaltungen wählten am Sonntag, 12. März 2017, die Führungskräfte des Technischen Hilfswerks, Ortsverband Bad Kreuznach, Thorsten Henning erneut zu ihrem Ortsbeauftragten.
13.03.2017

 

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