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Kundgebung „Aufstehen für Vielfalt“ in Bad Kreuznach

Superintendentin Peekhaus: "Christlicher Glaube kann Ausgrenzung nicht dulden"



Bad Kreuznach, 25.08.2018
Christ zu sein und andere Menschen auszugrenzen, sie zu kategorisieren und abzulehnen – wie passt das zusammen? Astrid Peekhaus,  Superintendentin im Kirchenkreis An Nahe und Glan, vertritt hierzu eine Position ohne Deutungsspielraum. 


Bei der Kundgebung „Aufstehen für Vielfalt“ am Freitag, 24.08.2018, in Bad Kreuznach sagte die Pastorin: „Christsein ist für mich auch eine Verpflichtung gegenüber allen anderen Menschen. Eine Verpflichtung, sich gegen jede Form von Ausgrenzung, Feindlichkeit und Rassismus zu wenden und einzusetzen, und auch Gesicht dafür zu zeigen, dass wir so etwas nicht dulden wollen.“ Ihr ist es wichtig, dass wir Christinnen und Christen eintreten gegen Rassismus und für die Vielfalt in Bad Kreuznach“. Deshalb nehme sie an der Kundgebung teil.

„Soweit das Auge reicht - Gottes Kinder.“ So laute die Zusammenfassung eines Gedankens von Präses Manfred Reckowski, wonach Gott nur eine einzige Menschheitsfamilie habe, in der Herkunft, Nationalität oder Aufenthaltsstatus keinen Unterschied machen.

Aus ihrer Sicht, so Peekhaus, laute dieser Gedanke: „So weit mein Auge reicht - alles Geschwister.“ Und die seien typischerweise sehr verschieden. In dieser Vielfalt leben zu können, auch in Bad Kreuznach, sei ihr ein Anliegen. „Unser christlicher Glaube kann Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung, Kategorisierung von Menschen nicht dulden, nicht ertragen und nicht zulassen. Deshalb sagen wir Nein zu jeder Form von Hass und Gewalt, Missachtung und Ausgrenzung. Wir sagen Ja zu jedem Menschen und heißen ihn willkommen, unabhängig von seinen Perspektiven und Möglichkeiten.“

So müsse, „wer sich selbst einen Christenmenschen nennt“, in jedem anderen Menschen seinen Nächsten erkennen, Schwester oder Bruder, so, wie Gott sie uns zur Seite gestellt habe.

Bekanntlich sei das Miteinander in einer Familie nicht immer einfach, so die Superintendentin zum Schluss ihrer Rede, „aber eins ist auch klar: Zur Vielfalt gibt es in unserer Menschheitsfamilie keine Alternative. Deshalb stehen wir auf für die Vielfalt und zeigen Gesicht.“

Thomas Gierse


► Das Video zeigt die Rede von Superintendentin Astrid Peekhaus ungekürzt.


 

hanz berichtete über die Kundgebung:

OB Kaster-Meurer: „Vielfalt ist keine Komplikation des Zusammenlebens“
„Wir haben etwas zu verlieren“, unterstrich Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer am Freitagnachmittag, 24.08.2018, bei der Kundgebung „Aufstehen für Vielfalt“. Sie war eine der Rednerinnen, die dem Aufruf gefolgt waren, gegen zunehmend rassistische Äußerungen aus der Mitte der Gesellschaft Stellung zu beziehen.
25.08.2018

 

hanz berichtete zum Ausgangspunkt der Diskussion:

Zwei mit Entwanzungsurkunde: Klopfer und Loncar – Bayer und Migrant 
Am Freitagabend wurden im Naheweinzelt auf dem Kreuznacher Jahrmarkt zwei Männer „entwanzt“, also folkloristisch mit Gässjer-Bürgerrechten ausgestattet. Beide sind in ihren 70ern, beide waren beruflich erfolgreich, beide stammen aus dem Südosten. Der eine wurde 500 km von Bad Kreuznach entfernt geboren, der andere noch einmal so viele Kilometer weiter entfernt.
19.08.2018
 

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