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2016-10-30 Nahebruecke2016 Mantelsonntag2016
Bautagebuch Brückensanierung (44)

Brückentag? Brückenzauber? Wie soll die Brückensause heißen?

Die Nahebrücke und die Mühlenteichbrücke sind saniert. Das soll am 13. Mai 2017 mit einem Fest gefeiert werden. Für diese Feier suchen die Organisatoren noch den zündenden Namen.

Ende August 2014 wurde damit begonnen die Baustelle einzurichten. Als benötigter Zeitraum für die Bauarbeiten wurden 28 Monate Bauzeit beziehungsweise die Fertigstellung Ende 2016 genannt. Diese Fristen, die nach zwischenzeitlich eingetretenen Verzögerungen zwischen der Stadt und dem Unternehmen TKP Krächan noch einmal konkretisiert wurden, konnten eingehalten werden. Im November und Dezember 2016 wurde die Baustelle geräumt. Beim letzten großen Akt montierten Fachleute die Wendeltreppe. Das Bauleiter-Büro auf der Mühlenteichrücke zog unmittelbar vor Weihnachten aus.

Angesichts aller Schwierigkeiten, die Arbeiten an einer Brücke mit mittelalterlicher Bebauung und bei laufendem Betrieb mit sich bringen, ist Bauleiter Norbert Großmann mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Diese Ansicht teilen auch die Verantwortlichen bei der Stadtverwaltung, denn die Brücke wurde ohne Beanstandung abgenommen. 

Gut zu erkennen ist eine noch ausstehende Arbeit: In den Bögen der Mühlenteichbrücke soll der „tiefe Eingriff“, der dort in den 50er-Jahren stattfand, rückgängig gemacht und das originale historische Aussehen wiederhergestellt werden, erklärt Bauamtsleiter Klaus Christ. Der eingespritzte Beton soll entfernt werden. Andererseits wird das Bauwerk aus Gründen der Standsicherheit nicht auf Spritzbeton verzichten können. Die Voruntersuchungen zu dem Verfahren sind noch nicht abgeschlossen; dennoch soll auch diese Teil-Baustelle 2017 fertig werden.

Diese Arbeiten in den Brückenbögen gehören nicht zu den Aufgaben von Bauleiter Großmann und seinem Team. Nach zweieinviertel Jahren auf einer auswärtigen Baustelle sind die Krächan-Mitarbeiter froh, die nächste Aufgabe nah an ihrer saarländischen Heimat gefunden zu haben. Mit ihrer 2014 vorgefundenen Aufgabenstellung sind sie gleichwohl zufrieden: „Eine interessante Baustelle, weil so viele Dinge kamen, die man vorher so nicht kannte. Diese Probleme mussten  dann bewältigt werden, und das haben wir auch gemacht.“ „Anspruchsvoll“ sei die Brückensanierung gewesen und „kein Standard“, sagt der Bauleiter.

Auch Klaus Christ bezeichnet die Sanierung als „auf jeden Fall gelungen“. Das Ziel, die Brücke und die Mannheimer Straße als nur eine Straße erscheinen zu lassen, sei erreicht worden.
Den Brückenschlag wertet er als prägend für die Stadt prägend. Der erste Eindruck in Hinsicht auf die Anbindung der Neustadt an die stark frequentierte Fußgängerzone falle positiv aus.

Der  Brückenschlag soll gefeiert werden. Unter Federführung des Stadtteilbüros „zag“ („zusammen aktiv gestalten“) werden Ideen gesammelt und ein Programm erstellt. Das Festkomitee ist noch auf der Suche nach einem geeigneten Namen für das Fest. „Brückenfest“ oder „Brückenschlag“ konnten noch nicht überzeugen.


► Das Stadteilbüro bittet daher um Namensvorschläge, die im zag-Büro, Mannheimer Straße 55, Eingang Schuhgasse, abgegeben oder in den Briefkasten eingeworfen werden können. Zusendung ist auch unter E-Mail  [email protected] oder Fax: 0671-97045995 oder per „Zuruf“: 0671-97045969, möglich. Für die zündende Idee wird das Festkomitee eine passende „Belohnung“ finden.

Thomas Gierse
18.01.2017

Das Archivbild zeigt die Nahebrücke am Mantelsonntag 2016, als die Besucherresonanz und die Aktivitäten auf den Brücken an ein vorzeitiges Brückenfest denken ließen.


 

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