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Bautagebuch Brückensanierung (37)

Winterruhe an der Brückenbaustelle – 10 Monate bis zum Fertigstellungstermin



Die Demontage des Krans an der Mühlenteichbrücke signalisiert den Fortschritt bei der Brückensanierung am deutlichsten: Die Pergola ist verschwunden, die Geländer sind weitgehend angeschraubt, die Passanten können fast die gesamte Brückenbreite nutzen. Unter der Nahebrücke und in Richtung Kirschsteinanlage wurde gut die Hälfte der Baustraße wieder abgetragen – der Rest folgt im Januar.


Nun herrscht Winterpause auf der Baustelle. Man habe so gut wie alles abgeschlossen, was jetzt gemacht werden kann, sagt Bauleiter Norbert Großmann, „im nächsten Jahr geht es weiter“.

„Wir können halt nur baggern“, sagt er zum Fortschritt an der Baustraße. Nachdem die angeschüttete Fläche unter der Nahebrücke überschwemmt war, musste erst ein Rückgang des Hochwassers abgewartet werden, damit ein Taucher mit einem Schneidbrenner den oberen Kranz der Spundwände am Pfeiler lösen und herausnehmen konnte.


2015-12-04 Muehlenteichbruecke2015 Taucher Scan


Ein Bagger, der im Auftrag der SGD Nord Erhaltungsarbeiten im Flussbett erledigte, setzte dann Felsgestein aus der „Insel“ für die Uferbefestigung ein. Seit auch der Rest des Plateaus abgetragen wurde, ist auch die Prallfläche verschwunden, die für die Dauer der Bauarbeiten den Flussquerschnitt auf etwa ein Drittel reduziert hatte. Der Durchfluss ist nun wieder gewährleistet, und ab dem 5. Januar werden die restlichen Meter der Baustraße und die Behelfsbrücke unterhalb des Mühlenteichwehres aus der Nahe entfernt.

Das Bauunternehmen TKP Krächan hat dann noch zwei Wochen Betriebsferien. Den Jahresanfang werde man auch dafür nutzen, die Planung der Abläufe noch einmal neu zu Papier zu bringen. Denn würde man, wie bisher geschehen, den Bauzeitenplan einfach nach hinten schieben, „dann brauche ich das ganze Jahr“. So viel Zeit soll die Brückensanierung aber nicht in Anspruch nehmen: „Der Bauherr strebt an, am 31.10.2016 fertig zu sein“, sagt Großmann. „Mal schauen, ob das so machbar ist“, fügt er an.

Denn weder die Mühlenteichbrücke noch der obere Teil der Kurhausstraße sind fertiggestellt, „aber eins greift ins andere“. Die Mühlenteichbrücke hätte im Sommer fertig sein sollen. Wegen Verzögerungen an den Brückenhäusern und wegen zusätzlicher Arbeiten sei das nicht zu halten gewesen: „Das hat uns zurückgeworfen“. Deswegen laufen die Fußgänger jetzt auf Rohbeton statt auf der finalen Deckschicht.

Bevor diese Deckschicht aufgebracht wird, muss das Konzept für die Abdichtung der Brückenhäuser am Brückenbauwerk entwickelt und umgesetzt sein. Bislang ist diese Abdichtung nur provisorisch angebracht. Vor wenigen Tagen geb es hierzu noch einen Ortstermin. Für das Aufbringen der Deckschicht benötige man mehrere Wochen Temperaturen von über 8 Grad sowie Trockenheit. Dies seien Bedingungen, die im Winter typischerweise nicht zu haben sind, gibt der Bauleiter zu bedenken.

Für die Arbeiten unter den Bögen der Mühlenteichbrücke sei das Instandsetzungskonzept noch nicht ausgereift, sagt Großmann. Auf Wunsch der Stadt, in deren Verantwortung die nächsten Schritte hier fallen, bleiben die als Stützen eingehängten Stahlträger vorerst an ihrem Platz. Von dieser Plattform aus sollen die Arbeiten vorgenommen werden.
 

Arbeiten an der Nahebrücke werden mehrere Monate dauern

An der Nahebrücke können die Arbeiten weitergehen, sobald die Witterung mit einiger Sicherheit hält. Bislang ist dort nur das Mittelteil gemacht, an den Übergängen in Richtung Mühlenteich wie auch in Richtung Neustadt muss noch in und auf der Brücke gearbeitet werden. „Das wird mehrere Monate in Anspruch nehmen.“

Immerhin: Unter der Brücke konnten die Arbeiten als „Punktlandung“ abgeschlossen werden, wie Bauleiter Großmann berichtet:. „Am Donnerstag waren wir fertig, am Freitag kam das Wasser. Wenn es früher gekommen wäre – ich darf gar nicht dran denken.“

Thomas Gierse
22.12.2015
 

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