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60-mal musste das DRK Fastnachtern zur Seite stehen
Keine außergewöhnlichen Einsätze für die 70 Ehrenamtlichen

60-mal musste das DRK Fastnachtern zur Seite stehen

Bad Kreuznach, 08.02.2018
Rund 14 Stunden Fastnachtseinsatz liegen hinter den 70 ehrenamtlichen Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes aus Bad Kreuznach. Seit Donnerstagmorgen zehn Uhr waren Sie beim Sanitätsdienst zur Altweiberfastnacht rund um den Narrenkäfig auf dem Kornmarkt aktiv.

An gleich drei Standorten hatten die Rotkreuzler Behandlungszelte aufgestellt, um verletzte oder erkrankte Narren behandeln zu können. Erstmals wurde auch ein eigenes Einsatzteam direkt innerhalb des Narrenkäfigs eingesetzt – eine strategische Entscheidung, die sich direkt bewährte. Neben den sechs mobilen Teams mit Trage und Notfallrucksack, waren auch sechs Rettungs- und Krankenwagen samt Notarzt im Einsatz.

Gegen 23:30Uhr zogen die Verantwortlichen der DRK-Einsatzleitung Bilanz: für 31 Fastnachter endete die Altweiberfastnacht im Krankenhaus. Einige hatten deutlich zu tief ins Glas geschaut und mussten daher zur Ausnüchterung in der Klinik behandelt werden. „Wir sind froh, dass die Zusammenarbeit mit den Kreuznacher Krankenhäusern wieder so gut funktioniert hat – alle waren auf die Veranstaltung und den höheren Patientenzustrom vorbereitet und wir mussten nicht in weit entfernte Kliniken fahren“, lobt Einsatzleiter Thomas Decker das Marienwörth und das Diakonie-Krankenhaus.
 

Fastnachter wissen die Hilfe zu schätzen

Insgesamt fanden 60 Menschen Hilfe beim Roten Kreuz. Sehr erfreulich ist, dass die Sanitäter keinerlei Angriffe auf Personal und Material zu verzeichnen hatten. Folgt man der aktuellen Berichterstattung in den Medien, ist dies aktuell leider keine Selbstverständlichkeit. „In Bad Kreuznach wissen die meisten Feiernden, was sie an uns haben. Viele bedanken sich bei den Einsatzkräften auf dem Nachhauseweg. Das tut gerade den Ehrenamtlichen gut“, weiß Thomas Decker. 

Besondere Vorfälle oder Einsätze hatten die Rotkreuzler in diesem Jahr nicht zu verzeichnen. „Für uns war es eine Altweiberfastnacht, wie wir sie in Bad Kreuznach kennen. Vor allem die hervorragende Zusammenarbeit mit Veranstalter, Stadt, Polizei, Integrierter Leitstelle und Sicherheitsdienst trägt jedes Jahr zum Gelingen bei. Auch das Team vom städtischen Bauhof hat ganze Arbeit geleistet und uns prima unterstützt. Nun blicken wir nach vorne und freuen uns schon auf die Kreiznacher Narrenfahrt am Samstag“, resümiert Thomas Decker.

Fragt man die ehrenamtlichen Helfer warum Sie, anstatt zu feiern, Dienst beim Roten Kreuz machen, so erhält man ganz schnell die Antwort, dass es zum größten Teil am gemeinsamen Erlebnis und dem Teamgeist im DRK liegt. Aktuell engagieren sich rund 250 Menschen ehrenamtlich im Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes im Landkreis Bad Kreuznach.

Quelle: Philip Köhler, DRK
 

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