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Die erste Hälfte der Narrenkäfig-Veranstaltung verlief friedlich
Sicherheitsdienst, Polizei und DRK zufrieden

Die erste Hälfte der Narrenkäfig-Veranstaltung verlief friedlich

Bad Kreuznach, 08.02.2018
Manchmal sind es kleine Sachen wie Hüpfstile, die auffallen. Wenn die Polizei beim Bad Kreuznacher Narrenkäfig ihre Videoprotokolle betrachtet, fällt auf, dass sich zum Abend hin das Hüpfen verändert: verstärkt kommen die Ellenbogen und Schultern zum Einsatz. Das belegt, was jeder weiß: Der Alkoholpegel steigt zum Abend und damit auch das Aggressionspotenzial.

Zur Zwischenbilanz um 18.00 Uhr berichtete Polizeioberrat Christian Kirchner, Leiter der Polizeiinspektion Bad Kreuznach, von dieser Beobachtung. Er und alle anderen, die sich um die Sicherheit in und um den Narrenkäfig kümmern, konnten am frühen Abend nur Positives berichten: null Vorkommnisse oder äußerst geringe Fallzahlen. Doch, siehe oben: Die Abendstunden werden darüber entscheiden, ob der Narrenkäfig 2018 einer der bislang friedlichsten überhaupt war.

Uwe Giemulla, seit Jahren Einsatzleiter bei Seco Security, führte lediglich kleinere Vorkommnisse an, „nichts Erwähnenswertes“. „Jetzt beginnt die heiße Phase“, sagte er um 18.00 Uhr, und wenige Stunden später werde die Bilanz auf jeden Fall anders aussehen.


2018-02-08 13-35-51 Sicherheit Polizei Sicherheitsdienst Fastnacht2018 Narrenkaefig Altweiber


Polizeioberrat Christian Kirchner bewertet die erste Hälfte des Veranstaltungstages als „vollkommen friedlich und problemfrei“. Erst in der letzten Stunde vor der Zwischenbilanz gab es eine Rangelei zu verzeichnen. Erst ein eine Körperverletzung hätten die Beamten verzeichnet. Das Konzept der Polizei orientiert sich den Einsätzen der Vorjahre: Starke Präsenz im Käfig, aber auch auf en Wegen dortrhin, insbesondere zwischen Käfig und Bahnhof. 

Karl Werner Gaul, Stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach, nannte die Arbeit seiner Kammeraden „ein ruhiges Geschäft“. Eine Löschgruppe befindet sich mit einem Löschfahrzeug in Dauerbereitschaft, doch habe es bis zum frühen Abend keine Vorkommnisse gegeben.


2018-02-08 15-42-27 Fastnacht2018 Narrenkaefig Altweiber Kopie

Der "Dorscht" hielt sich zumindest bei den sehr jungen Leuten in engen Grenzen.



Annerose Häußermann, Leiterin des Ordnungsamtes, bilanzierte: „Bisher musste nur eine Flasche ausgeschüttet werden.“ Damit bezohg sie sich auf den Jugendschutz, also auf die Kontrolle von Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen. Weder beim Vollzugsdienst noch beim Jugendschutz habe es nennenswerte Probleme gegeben: „Alless ist absolut ruhig.“

Auch Philipp Köhler, DRK-Pressesprecher, bestätigte dies: „Wir sind völlig überrascht.“ 19 Menschen seien bis zu dem Zeitpunkt vom DRK versorgt worden, was, bei einem ausverkauften Käfig sehr wenig ist. Zusätzlich seien zwölf Menschen in Krankenhäuser gebracht worden, weil sie an Ort und Stelle nicht weiterbehandeln werden konnten. Dafür konnten Alkoholprobleme genauso wie der Kreislauf ausschlaggeben gewesen sein. Die Krankenhäuser hatten sich vorbereitet und Extrakapazitäten geschaffen. „Das Einsatzkonzept ist aufgegangen“, sagte Köhler. Auch habe die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten wunderbar funktioniert.


2018-02-08 Sicherheit Fastnacht2018 Narrenkaefig Altweiber

Der Sicherheitsdienst "Seco" war mit 82 Mitarbeitern anwesend, das DRK mit knapp 70 Ehrenamtlichen. die Polizei parkte in der Kurhausstraße 10 Mannschaftstransportwagen und auch die Vielzahl der Bauhof-Mitarbeiter war nicht zu übersehen. Diesen Unterstützern – insbesondere den ehrenamtlichen, auch im Verein „Kreiznacher Narrefahrt“ – dankte Oberbürgermeisterin Dr. Heike-Kaster sehr herzlich.  Es sei ja ohnehin schon spannend er erleben, wie so viele Menschen miteinander feiern, sagte sie, aber derzeit eben noch etwas mehr. „Ich bin ganz, ganz froh und dankbar, dass es hier so läuft. Das ist ein gutes Aushängeschild für Bad Kreuznach.“

Wie Cornelia Christmann-Faller berichtete, rechnen die Veranstalter mit 13.000 Gästen. 10.000 waren es im Vorjahr, als die Wetterprognosen nicht viel Gutes erwarten ließen, und bei 13.500 liegt die im Sicherheitskonzept festgelegte Obergrenze.



2018-02-08 13-26-44 Sicherheit Aktion Bauhof Helfende Haende Fastnacht2018 Narrenkaefig Altweiber

Eine Aktion des Bauhofs Bad Kreuznach, der die schweren
Einfahrtssperren "bediente."



Noch eine gutes Nachricht: Die derzeit vielfach diskutierte Gewalt gegen Helfer sei kein echtes bad Kreuznacher Thema, sagte DRK-Sprecher Köhler, jedenfalls nicht bei Großveranstaltungen wie Jahrmarkt, Narrefahrt und Narrenkäfig. Ganz im Gegenteil wurde den DRK-Helfern Lob ausgesprochen: „Vielen Dank, dass Ihr das alles macht, super.“

Thomas Gierse

 

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