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Künstlerische Auseinandersetzung mit den Plastiken

Luhn und Cauer: Lichtbildner trifft Bildhauer

 Luhn und Cauer: Lichtbildner trifft Bildhauer
Die Bildhauerfamilie Cauer hat in der Stadt Bad Kreuznach Spuren hinterlassen – solche, denen man Generationen später noch höchste Anerkennung zollt. Der Lichtbildner Matthias Luhn würdigt diese Leistung mit einer 30 Arbeiten umfassenden Serie. Er hat die Werke der Bildhauer besucht und betrachtet, abgelichtet, dann die Bilder betrachtet, erneut die Plastiken aufgesucht, solange, bis er Bildnisse besaß. Diese sind jetzt im Cauer-Haus zu betrachten.


Alternative Beschreibung
Der Fotograf Matthias Luhn (li.) und sein Laudator Fred Lex.
Quelle: Thomas Gierse
Fotos können (im schlechteren Fall) illuminieren, sie können (schon besser) illustrieren oder sie können als Ergebnis einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Gegenstand diesen auch neu interpretieren helfen. Solchen schöpferischen Umgang mit Objekt und Objektiv schreibt Laudator Fred Lex dem Lichtbildner Matthias Luhn zu. Er habe bei der Cauer-Serie mit Wissen und Gefühl, mit Erfahrung und Nachdenklichkeit sich selbst und dem Betrachter neue Erkenntnisse ermittelt.

„Mit großem Aufwand“ – dieses Moment kommt zu der Aufzählung noch hinzu, denn das Licht „stimmte“ selten auf Anhieb, weshalb etwa das Standbild von Dr. Prieger im Schatten von Pauluskirche und Bonhoeffer-Haus fünfmal aufgesucht wurde.

Die Fotos entstanden im Januar und Februar, was es einfacher macht, sich auf den eigentlichen Betrachtungsgegenstand zu konzentrieren. „Es sollte keine Folge schöner Bilder in einer schönen Landschaft werden“, wie Fred Lex es am Sonntagmorgen bei der Ausstellungseröffnung im viel zu kleinen Cauer-Haus formulierte. Vielmehr kam es Matthias Luhn darauf an, möglichst viele Details herauszuarbeiten.

Die ursprünglichen Farbfotos hat er entfärbt und in einem Pantone-Ton 567 und grau eingefärbt, was die Bilder in leichtem Grünton erscheinen lässt. Sie wirken nun kühl und streng dokumentarisch. Sie zeigen den Ist-Zustand des Materials im „Freilichtmuseum Cauer“. Moos, Glanzpunkte, Altersflecken – Marmor, Sandstein und Bronze altern verschieden.

Mit der Fotoserie hat Matthias Luhn zum ersten Mal eine fotografische Bestandsaufnahme der Cauer-Werke in höchster Qualität und „aus einer Hand“ geschaffen, die eine hervorragende Ergänzung zu den vorliegenden schriftlichen Würdigungen darstellt.

Thomas Gierse

(6. Juni 2011)