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Die Fishburns auf Familienbesuch in Planig

Die Fishburns auf Familienbesuch in Planig

Als Marie-Ann vor mehr als 50 Jahren ihren zukünftigen Ehemann Gary ihren Eltern vorstellte, fragte die Mutter nach seiner Herkunft. „Die Antwort 'Amerikaner' war für sie nicht ausreichend. Sie selbst kam aus einem Bergdorf in der Nähe von Neapel. Gary Fischburn-Mintiers Vorfahren lebten in Deutschland. Seine Goldhochzeitsreise hierher nutzte das Ehepaar nun, um in Planig die Verwandtschaft kennenzulernen.

Der Stammvater von Gary Fishburn-Mintiers Familie ist der in Planig geborene Johann Philipp Fischborn (1722-1795). Er segelte 1749 von Rotterdam aus in seine neue Heimat, die damalige britische Kolonie in Pennsylvania (Nordamerika). 

Die Planiger Fischborns bereiteten jetzt ihren Verwandten aus den USA einen herzlichen Empfang. „Das ist unbeschreiblich und überwältigend“, so Marie-Ann Fishburn-Mintier zur familiären Gastfreundschaft. Hans-Walter Fischborn holte das Ehepaar am Hotel in Bretzenheim ab und zeigte ihm die evangelische Kirche, in der Johann Philipp Fischborn getauft und konfirmiert wurde, die beiden Häuser, die als Wohnstätte des Auswanderers infrage kommen, sowie die Gräber der Fischborns auf dem Friedhof.

Nach der Fahrt auf den Bosenberg, wo bei Sonnenschein das traumhafte Panorama genossen wurde, kehrten die Fischborns- und burns im Weingut Orth ein. Wilma Orth, eine geborene Fischborn, ist die Großcousine von Hans-Walter Fischborn. Ihre Enkelin, die ehemalige Naheweinprinzessin Sylvia Orth, leistete als Übersetzerin fürsorgliche Dienste. Hans-Walter Fischborn stammt aus der Linie des jüngsten Bruders des Fischborn-Auswanderers, Johann Peter. 1972 übernahm Hans-Walter Fischborn (66) das Weingut vom Vater Karl Fischborn und führte es bis 2016.

Wie spricht und schreibt man Planig in Englisch? Dieses Problem führte dazu, dass Gary Fishburnes Suchanfrage zunächst in Planegg, einer Gemeinde im oberbayrischen Landkreis München, landete. Dort verwies man ihn nach Bad Kreuznach. Franziska Blum-Gabelmann stellte die Kontakte zu Hans-Walter Fischborn und Wilma Orth her. Der Abschluss des Kurzbesuches führte ins Stadtarchiv, wo Franziska Blum-Gabelmann den Gästen Baupläne der Fischborn-Häuser und ein Testament von Johann Nikolaus Fischborn aus dem Jahr 1784 zeigte. Dieser Fischborn war ein Cousin des Auswanderers.

Planig war für die Fishburn-Mintiers Zwischenstation auf den Weg in den Schwarzwald. Die Deutschlandreise schenkten sie sich gegenseitig zur Goldenen Hochzeit. „Wir kommen wieder“, kündigten sie an. Beide sind überzeugt, dass auch die beiden Töchter und der Sohn einmal die Heimat der Vorfahren besuchen möchten.

Die Fishburn-Mintiers waren nicht die ersten Planig-Besucher aus diesem Familienzweig. 1977 kam Gary Fishburn-Mintiers Cousin Paul Fishburn Hoffer nach „Planich“ und 1984 John F. Fishbburn, der für die Überarbeitung seiner Familienchronik in Planig recherchierte. Hans-Walter Fischborn war zweimal auf Gegenbesuch bei seinen amerikanischen Verwandten, die ihm damit auch für die herzliche Gastfreundschaft dankten.

Weitere Informationen zu den Planiger Auswanderern auf der Homepage der Stadt Bad Kreuznach www.bad-kreuznach.de.


Foto: Die Suche nach den Spuren des deutschen Vorfahren führte Gary Mintier-Fishburn (2. von rechts) auch in die evangelische Kirche in Planig, in der Stammvater Johann Philipp Fischborn getauft wurde. Begleitet und betreut wurde er von Hans-Walter Fischborn und Wilma Orth, eine geborene Fischborn.

Quelle: Hansjörg Rehbein
Stadtverwaltung Bad Kreuznach