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Gebrüder Best stehen für bedeutende Architektur und Kunst in Bad Kreuznach
Claudia Frey gibt Geschichtshäppchen

Gebrüder Best stehen für bedeutende Architektur und Kunst in Bad Kreuznach

Zu den bedeutenden Architekten in der Geschichte der Stadt Bad Kreuznach gehören die Gebrüder Hans und Friedrich Best. Dies verdeutlichte Claudia Frey, die im Rahmen der Stadtarchiv-Reihe „Geschichtshäppchen“ das Haus Mannheimer Straße 130 vorstellte, das Hans Best im Jahr 1905 für Paul Scheben baute.

„Stilistisch eine charakteristische Mischung aus Formen der deutschen Renaissance und solchen des Jugendstils. Der Erkerturm über der abgeschrägten Mitte ist Mitte und architektonischer Höhepunkt des Baus“, verweist Claudia Frey auf die Beschreibung in der Denkmaltopographie von Edith Ruser und Herbert Dellwing. Besonderheiten sind illustrierende Reliefbilder, wie das der zechenden Kutscher. So führte dort 1891 die Witwe Heinrich Engels die Wirtschaft „Zum Goldenen Ritter“.

Der Beruf ihres verstorbenen Mannes wurde mit Kutscher angegeben. Erhalten geblieben ist auch ein farbiges Bleiglasfenster mit floralen Motiven im Jugendstildekor, das Friedrich Best geschaffen hat. Friedrich Best war nicht nur Architekt, sondern auch Kunst- und Glasmaler und daher im Architektenteam unter anderem für die künstlerische Seite der Auftragsarbeiten zuständig.

Bei ihrer Recherche in den Adressbüchern hat Claudia Frey bei den häufig wechselnden Eigentümern und Pächtern Namen gefunden, die auch heute noch in Bad Kreuznach „wohlbekannt“ sind. Dazu gehören unter anderem Rudolf Hiedewohl (Juwelier), Willi Lehmkühler (Konditor) und Rudolf Gerling (Tabakwaren). 1910 waren dort die Namen Jakob Lipki mit einem Kaufhaus und Jakob Levy mit dem Café Metropol und dem Hotel Levy zu finden.
 
„Auch hat sich nach wie vor ein Tabak-Geschäft dort gehalten, auch ist im ersten Stock immer noch Gastronomie zu finden, nur die Geschäfte im Eck haben häufiger gewechselt. Heute befindet sich hier ein Modeschmuckgeschäft“, so Claudia Frey. 
  
Der Nachlass von Hans (1874-1968) und Friedrich Best (1880-1946), der sich aus Glasfenstern, Zeichnungen, Bildern, Fotografien und Bauplänen zusammensetzt, ist im Besitz des Stadtarchivs. Mit diesem Teil ihrer Familiengeschichte, die Gebrüder Best sind Großvater und Großonkel, hat sich Claudia Frey in ihrer Magisterarbeit befasst. Viele Gebäude im Kurgebiet bzw. in der Innenstadt tragen die Handschrift Bests, so auch die ehemalige Schwanenapotheke, dessen Bauherr Dr. Karl Aschoff war, Begründer der Radon-Therapie. 

Quelle:
Stadtverwaltung Bad Kreuznach