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Steffen Kaul fotografiert heute, was morgen Geschichte ist
Chronik der Kreuznacher Stadtentwicklung in Zeitensprüngen

Steffen Kaul fotografiert heute, was morgen Geschichte ist

Im Mai 2015 hat Steffen Kaul die Freunde seiner Bildbände aus der Bad Kreuznacher Heimatgeschichte noch auf die Folter gespannt: Bei einer Ausstellungseröffnung kündigte er sein nächstes Buch für „bald“ an. Doch ein Konzept hatte er damals noch nicht. Ab dem nächsten Montag können sich Heimatfreunde nun davon überzeugen, ob das schließlich entwickelte Konzept das neue, siebte Fotobuch „trägt“.

Wer Steffen Kaul und die Qualität seiner bisherigen Arbeiten kennt, weiß allerdings, dass da Lesens- und Betrachtenswertes auf die Kreuznacher zukommt.  Seit 45 Jahren ist Kaul als Sammler und Bewahrer unterwegs: zunächst mit Vaters Kamera und der Schere zum Ausschneiden der Beiträge über „Altkreuznach“ aus dem Oeffentlichen Anzeiger und heute mit einer handlichen Digitalkamera, die sein ständiger Begleiter ist. So ergibt sich, dass ganz alte Bilder, die er zusammentrug, die die Leute dem sammelwütigen Jungen brachten oder die er kaufte, um mittelalte Aufnahmen ergänzt wurden, die er in den Jahrzehnten als Heimatfreund selber „neu“ anfertigte. Schließlich kommen noch die Fotos hinzu, die 2015 aktuell sind und nur darauf warten, historisch zu werden.

„Was man heute fotografiert, ist morgen Geschichte“, sagt Steffen Kaul dazu. Und niemand, der mit offenen Augen durch die Straßen geht, wird ihm widersprechen. Doch kaum jemand zückt dauernd die Kamera, macht Fotos und lässt Papierbilder belichten, die dann sauber beschriftet in einem von mittlerweile gut 100 Aktenordnern landen.



2015-11-07 Steffen Kaul Zeitenspruenge

Das Holzhäusergelände - ein markantes Beispiel für den innerstädtischen Wandel.


„Meine Alben sind nach Straßen sortiert“, sagt Kaul, „und zwar nach Hausnummern“. Allein die Mannheimer Straße braucht fünf Alben, wobei die Alte Nahebrücke und der Kornmarkt jeweils eigene Sammelbücher benötigen. Fotos aus den Weltkriegen, mit und ohne Straßenbahnschienen, mit und ohne Privatautos sind da versammelt. So entwickelte sich beim Durchschauen der Alben jene Idee für die thematische Klammer, die nun „Kreuznacher Zeitensprünge“ heißt, also dieselben Orte aus ähnlichem Blickwinkel zu sehr verschiedenen Zeit abgelichtet zu präsentieren. 

„Wir springen durch die Jahrzehnte“, schildert Steffen Kaul. Ein ähnliche Idee liegt schon seinem früheren Buch „Kreuznach damals und heute“ zugrunde, worin er allerdings immer nur zwei Bilder gegenüberstellte. Mit 64 Bilderserien und mehr als 300 Fotos schafft der Heimatforscher einen hochinteressanten Überblick über die Entwicklungen in den Bad Kreuznacher Straßenzügen.

Nun können die Betrachter auf die Suche gehen und schauen, was noch da ist oder was wann verschwunden ist. Es dürfte manchem ergehen wie auch Steffen Kaul, wenn er ins Erzählen kommt. „Das hat bis vor ein paar Jahren alles noch gestanden“, erzählt in der Redaktion von hanz-online, wo er das druckfrische Buch am Samstag zum ersten Mal vorzeigte. Auf Nachfrage wird er dann konkreter: „Vor 25 Jahren stand das noch.“

 
Hingeschaut

6 Bildbände mit 1035 Aufnahmen hat Steffen Kaul bereits herausgebracht. Sein Anspruch ist, jeweils etwas Originelles vorzulegen und Fotos, die im besten Fall noch unveröffentlicht sind. Angesichts der Summe seiner bereits veröffentlichten Bilder wurde es schwierig, bei diesem Anspruch Neues auf die Beine zu stellen.

Außerdem gibt es wenig Nachschub. Die Zeiten, als es Postkarten vom Bahnhof für „e Makk“ im Trödlerladen gab, liegen lange zurück. Seit seinen Anfängen als Sammler 1970 hat sich der Markt extrem gewandelt. Als die guten Aufnahmen schon 25 DM kosteten, hatte er allerdings bereits einen Gutteil seiner Sammlung beisammen. Heute sei es so, dass die zahlungskräftigen Sammler ihre Adresse bei den Antikhändlern hinterlegen und um Nachricht bitten, wenn neues Altes aus Bad Kreuznach zu haben ist. Seltenes Gutes zu kriegen, sei heute Glückssache. 


► Das Buch wird am Montag, 09.11.2015, um 19 Uhr in der Aula des Lina-Hilger-Gymnasiums vorgestellt. Dort kann man es auch erwerben und sich von Steffen Kaul signieren lassen. Ab Dienstag ist das Buch im Handel zu erwerben.

Thomas Gierse

 

Unsere Berichterstattung

Wie es damals war: Steffen Kaul zeigt Bilder aus der Geschichte der Nahebrücke
In der Bad Kreuznacher Klappergasse muss derzeit nur den Kopf wenden, wer zum Thema „Nahebrücke“ Neues und Altes miteinander in Bezug bringen möchte. Denn während der Brückentorso darauf wartet, mittels Pfeilerneubau ertüchtigt zu werden, zeigt der Heimatforscher und Sammler Steffen Kaul gleich nebenan in den Fenstern der Kreuznacher Rundschau Bilder aus früheren Epochen der Brücke: von Sprengung, Behelfsaufbau und Neubau.
25.05.2015

 


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