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Staffelläufer aus Bourg gesund und pünktlich angekommen
700 Kilometer Distanz im Nonstop-Staffellauf bewältigt

Staffelläufer aus Bourg gesund und pünktlich angekommen

Das Essen vom Feinkosthändler, eingeschweißt und gut gekühlt im eigens dafür mitgeführten Transporter: C’est bon pour le moral – das hebt die Stimmung. Schließlich war an den drei Tagen seit dem Start der Staffelläufer in Bourg-en-Bresse am Mittwochmorgen bis zum Samstagmorgen nichts so wie zu Hause. Denn man war nonstop unterwegs, ohne Unterkünfte und eigene Duschen.

Ein bisschen eng und feucht sei es in den Kleinbussen gewesen und zum Schlafen nicht eben bequem, berichtete eine Läuferin. Andererseits lerne man einander unter solchen Bedingungen sehr gut kennen. Die „Reisebedingungen“ scheinen die Stimmung der Gruppe jedenfalls in keiner Weise negativ beeinflusst zu haben. Wir haben die bestens aufgelegten Läuferinnen und Läufer im Salinental begrüßt und dann mit den „Feuerläufern“ der Freiwilligen Feuerwehr zum Kurpark-Eingang an der Petite Porte de l’Europe begleitet.




Alles habe gut geklappt, berichtete Robert Faure, der als Vorsitzender der Laufclubs „Le Grand Fond Bressan“ und als Organisator mit dabei war. Der kleine Unfall unterwegs – das war eigentlich nichts. Ein Autofahrer hatte überholen wollen, war dann mit seinem Wagen aber wieder eingeschert, als er Gegenverkehr bemerkte. Dabei fuhr er hinten in einen Kleinbus. Mit ein paar Nackenmassagen bei den Autoinsassen sei die Sache erledigt gewesen, erzählt Faure.

Alternative Beschreibung
Robert Faure ist die Laufstrecke viermal abgefahren.
Fotos: Thomas Gierse
Mit einigem Stolz präsentiert er sein Streckenprotokoll. Für diese Tourbeschreibung ist er viermal nach Bad Kreuznach gereist, immer auf der Suche nach verkehrsarmen Strecken.

Er habe „un petit problèm“ gehabt – mit der Polizei bzw. Verwaltung in Deutschland. Denn normalerweise machen sie es so: vorneweg die Läufer, dahinter ein Auto zum Schutz. Dies wurde in Deutschland nicht genehmigt.

„In Frankreich macht man sich darum keine Sorgen“, sagt Faure. Also hat er eine Alternative gefunden: ein Radfahrer begleitete zwei Läufer, und Radwege waren die bevorzugten Pisten.

Robert Faure hat die gesamte Strecke aufgezeichnet, mit Kartenausschnitten und Fotos von jenen Plätzen, wo das Folgeteam zur Abwechslung bereitstand. Jedes der neun Läuferpaare hatte auf seinen Etappen zirka 15 Kilometer zu absolvieren, etwa alle 12 Stunden waren die Läufer an der Reihe. Rund 700 Kilometer sollten zirka 72 Stunden geschafft sein, mithin war ein Schnitt von zehn Kilometer pro Stunde anzupeilen.

Vor 25 Jahren haben die Läufer aus Bourg schon einmal die Strecke bis Bad Kreuznach zurückgelegt. Damals war Robert Faure als Läufer dabei. Seit einem Fahrradunfall geht das nicht mehr, so übernahm er mit seiner Frau Annie die Organisation.

An der Petite Porte de l’Europe am Kurpark wurden die Läuferinnen und Läufern bejubelt. Viele deutsche und französische Freunde hatten sich eingefunden, um die Sportler zu begrüßen, der Fanfarenzug der Lustigen Schuppesser aus Planig und die Batterie Fanfare "La Renaissance" aus Bourg-en-Bresse musizierten. Der Beigeordnete Wolfgang Heinrich überreichte Robert Faure einen Pokal als Anerkennung für die sportliche Leistung im Dienste der Partnerschaft.

Thomas Gierse

Alternative Beschreibung
Empfang am Kurpark in Bad Kreuznach.