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Den Pionieren der Elektromobilität würde Bertha Benz aufmunternd auf die Schulter klopfen
Energiesparen klug anfangen (4):

Den Pionieren der Elektromobilität würde Bertha Benz aufmunternd auf die Schulter klopfen

Seit Bertha Benz sich ihre Söhne schnappte, um im Patent-Motorwagen ihres Mannes die legendäre Ferienreise von Mannheim nach Pforzheim zu unternehmen, sind 125 Jahre ins Land gegangen. Seither haben der Verbrennungsmotor und die ihm dienliche Infrastruktur im Sinne von Effizienz und Bequemlichkeit sich auf das Schönste entwickelt. Mit der Elektromobilität steht nun die Nachfolge der Benzin- und Dieselautos an den Ladesäulen.

Bertha Benz muss eine starke Frau gewesen sein, die der Arbeit ihres Mann zum Durchbruch verhelfen wollte und dafür allerhand Unbill auf sich nahm. Man denke nur an die problematische Versorgung mit Treibstoff. Die Pioniere der Elektromobilität haben es unvergleichlich besser, und doch sind auch sie gut beraten, ihre Fahrten klug zu planen.

Fahrzeuge wie der aus den USA stammende Tesla oder die beiden e-Boxster von Porsche, die an der Ladesäule bei RWE in der Wolfsteiner Straße fotografiert wurden, lassen ahnen, dass Elektromobilität auch exklusiven Ansprüchen an Fahrvergnügen genügen kann. Bertha Benz würde staunen, aber zur Anzahl und Erreichbarkeit der Ladesäulen würde sie sagen: Kenne ich, aber weitermachen lohnt sich! Denn an beliebiger Stelle sich mal eben mit dem Schukostecker ans Stromnetz zu hängen, ist nur bedingt möglich und eher den kleineren Modellen wie dem in dieser Serie schon beschriebenen Renault Twizy von Harald Lips vorbehalten. Wenn es einigermaßen schnell gehen soll, muss mit Starkstrom geladen werden. Damit kann man die Autos normalerweise in einer halben Stunde auf 80 Prozent laden – genug für 80 bis 100 km Reichweite.

Dafür ist der „Typ 2“ genannte Stecker auf dem besten Wege zur Standardausrüstung, meint Prof. Dr. Ing. Peter Plumhoff von der Fachhochschule in Bingen. Er befasst sich aus dem Blickwinkel eines Stromversorgers mit der Elektromobilität. Die FH Bingen betreibt eine eigene Ladesäule und dort prüft Prof. Plumhoff, in welcher Form das Stromnetz durch das Laden von Elektroautos belastet wird.

Alternative Beschreibung
Bei der "Tour de Bourg" mit E-Bikes im Mai 2012 war gelegentlich zur Mittagszeit eine Zwischenladung hilfreich.
Foto: Thomas Gierse
Als im Mai 2013 Radler aus Bad Kreuznach anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft auf E-Bikes nach Bourg-en-Bresse radelten, erfuhren sie zweimal, dass die von Sven Kriewald wunderbar vorbereitete Ladegerät-Sammelstation das Netz bzw. den Anschluss überforderte und die erhoffte Ladung ganz oder größtenteils ausblieb.

Dann war Haushalten auch mit der persönlichen Energie angesagt. Im Regelfall allerdings erwies sich die Option, in Leistungsstufen zwischen „Eco“ und „Sport“ sämtliche Hügel und ausgedehnten Ebenen sowie die Sprints in den Städten geradezu ambitioniert flott nehmen zu können, als eine neue Qualität des Reisens.

Einige Autos sind nicht normgerecht und beeinträchtigen Stromspannung

So wie die E-Bike-Ladestation die Sicherungen „rausfliegen“ ließ wird ein E-Auto an der Ladesäule nicht auf das Netz einwirken. Aber Prof. Plumhoff stellte schon bei dem ersten an der FH-Ladesäule betankten Fahrzeug, einem Scooter, fest: „Nach den gültigen Normen darf solch ein Verbraucher nicht an das öffentliche Netz angeschlossen werden.“ Denn so, wie der Roller den Strom zog, produzierte er „Oberschwingungen“, die andere Benutzer stören. Durch Impulsstrom wird dann die Spannung beeinträchtigt („unruhig“) und andere Stromkunden können Probleme beim Betrieb ihrer Geräte bekommen.

Alternative Beschreibung
Prof. Dr. Ing. Peter Plumhoff von der FH Bingen.
Foto: privat
Nach einigen Hundert Messungen stellt Prof. Plumhoff fest, „dass die meisten Autos in Ordnung sind, dass es aber ein paar Autos gibt, die genauso stören wie der Roller“.

Bei insgesamt wenigen elektrisch betriebenen Fahrzeugen sind die Auswirkungen auf das Stromnetz noch zu verschmerzen. Sollte es aber eine Million Elektroautos geben, wie es das erklärte Ziel der Bundesregierung für das Jahr 2020 ist, dann würde bei identischer „Störer“-Quote ein erhebliches Problem entstehen. Dann könnte es im schlimmsten Fall eine Verordnung dieses Inhalts geben: Jetzt darf kein Auto mehr angeschlossen werden.

Damit dies nicht passiert, womit ja auch die weitere Entwicklung der E-Mobilität blockiert wäre, stellt Plumhoff seine Untersuchungen über die elektromagnetische Verträglichkeit der E-Autos an. „Die Idee ist nicht Elektromobilität zu verhindern, sondern zu ermöglichen, dass sie richtig groß werden kann“, erklärt der FH-Professor.

Starkstrom-Ladesäulen könnten Konkurrenz durch Gleichstrom bekommen

Bis dahin, bis Elektromobilität wirklich „groß“ ist, gilt es noch Standards zu klären. Beispielsweise kommt in Zusammenhang mit dem elektrisch betriebenen Tesla-Sportwagen aus Amerika die Idee, dass man Gleichstromladesäulen an den Autobahnraststätten einrichtet. Dort könnte der Fahrer dann im doppelten Sinne Energie tanken. Auch, weil das Betanken mit Gleichstrom schneller gehen soll als mit Wechselstrom. Außerdem kann an Gleichstrom-Ladesäulen die jetzt im Auto notwendige Technik zur Umwandlung von Wechselstrom zu Gleichstrom entfallen.

Das Bezahlen des „eingefüllten“ Stroms ist noch uneinheitlich, aber etwa bei RWE auch ohne Vertragsbindung möglich. Alles was man braucht ist ein SMS-fähiges Handy. Die Abrechnung des Ladevorgangs erfolgt über die Handyrechnung oder Prepaidkarte des Fahrers.


Der RWE-Ladesäulenfinder
Damit es bei zunehmender Frequentierung der Ladesäulen keine Engpässe gibt, hat RWE einen Ladesäulen-Finder für Internetnutzer konzipiert. Man gibt die Postleitzahl oder den Namen des jeweiligen Ortes ein, legt den möglichen Umkreis für die Suche fest und erhält dann Auskunft darüber, wo in der Umgegend sich die nächsten Ladesäulen befinden und ob diese gerade besetzt sind oder nicht.

Der Link zum Ladesäulenfinder:
https://www.rwe-mobility.com/web/cms/de/1195202/emobility/rwe-ladesaeulenfinder/

Alternative Beschreibung
Thomas Gierse

Großes Foto: Mechthild Lorenz, RWE Vertrieb AG




Die Serie entsteht in Kooperation von hanz-online.de und RWE Vertrieb AG.


Im nächsten Serienteil geht es um hocheffiziente Pumpen in Wohnhausheizungen.


Bereits veröffentlicht

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