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Mit nur 20 % Strombedarf heißes Wasser in die Heizkörper pumpen
Energiesparen klug anfangen (5): Hocheffiziente Technik "rechnet sich"

Mit nur 20 % Strombedarf heißes Wasser in die Heizkörper pumpen

„Eine Heizungspumpe schaltet man zu Beginn der Heizperiode an und zum Ende aus. Dazwischen kennt sie nur eins: laufen!“ „Dazwischen“ – das sind in jedem Jahr 6000 bis 6500 Stunden. Wegen dieser wiederkehrenden langen Betriebszeit von gut 250 Tagen und Nächten sei das Einsparpotenzial so außergewöhnlich hoch, erklärt Thomas Waldmann von RWE Vertrieb AG in Wörrstadt. Auch für Mieter ist es deshalb interessant, sich um dieses unscheinbare Bauteil zu kümmern.

Denn wenn die Pumpe ständig „Vollgas“ dreht, unabhängig von der eigentlich benötigten Pumpleistung, entstehen Kosten, die zumeist schnell und bequem eingespart werden können. Das Prinzip der älteren Pumpen in Kurzfassung: Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit Ihrem Auto immer Vollgas und regeln die Geschwindigkeit mit der Bremse. Genau so arbeiten herkömmliche Heizungsumwälzpumpen. Hocheffiziente Heizungsumwälzpumpen hingegen verringern ihre Pumpleistung, indem sie die Drehzahl reduzieren. Sie nehmen sozusagen den Fuß vom Gaspedal, wenn weniger Leistung benötigt wird.

So beschreibt das Bayerische Landesamt für Umwelt die Funktionsweise der Energie fressenden herkömmlichen Pumpenbauart. „Die neuen elektronischen Hocheffizienzpumpen können hingegen erkennen, ob viele Heizkörperventile offen sind und ihre Leistung daran anpassen“, schildert Thomas Waldmann. Wenn Heizkörper zugedreht werden, erhöht sich der Widerstand: Die Pumpe registriert dies und vermindert ihre Leistung, weil in diesem Moment nicht so viel Wärme benötigt wird.

Jedes Jahr 100 bis 120 € Stromkosten sparen

In Euro und Cent ausgedrückt heißt das: Je Pumpe können pro Heizsaison 100 bis 120 € Stromkosten gespart werden, wenn das alte statische System durch das „intelligente“ Verfahren ersetzt wird, rechnet Waldmann vor. Und: „So eine Hocheffizienzpumpe kostet mit allem Drum und Dran 350 bis 400 €“. Die Amortisation nach einer sehr kurzen Frist ist garantiert, zumal mit einer Lebensdauer von 18 bis 20 Jahren zu rechnen ist.

RWE-Kunden in der Region Kirn und Kirn-Land, die ein Langfristangebot von RWE wählen, können bis zum Jahresende obendrein auf eine Förderung durch RWE, Stadt beziehungsweise VG, Stadtwerke und sechs Heizungsbaubetriebe in Anspruch nehmen. 100 € Zuschuss werden gewährt – bis das Gesamtpaket von 200 Pumpen ausgeschöpft ist.

Alte Geräte haben Drehschalter, neue ein Display

Alternative Beschreibung
Hocheffizienzpumpe mit Energieverbrauchsanzeige.
Fotos (2): Andreas Lippert
Wie erkennt man, ob die Heizung mit einer Pumpe der alten oder der neuen Bauart ausgestattet ist? Die alten Pumpen haben auf dem Deckel oder an der Seite einen dreistufigen Drehschalter mit Watt-Angaben (siehe grüne Pumpe im Bild oben, links).

Wenn es sich um eine hocheffiziente Pumpe handelt, ist an der Stirnseite eine elektronische Anzeige zu sehen (siehe großes Foto und kleines Foto).

Nach Thomas Waldmanns Wahrnehmung gehen die Leute erst in den Keller und schauen nach der Heizung, wenn die Heizkörper kalt bleiben. Ob als Mieter oder Besitzer: Man sollte sich dafür interessieren, meint er – und Einfluss nehmen. Denn bei steigenden Energiekosten sei das Einsparvolumen hier mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Und ein in diesem Zusammenhang wenig betrachteter Aspekt komme noch hinzu: Wenn im Heizungssystem weniger heißes Wasser „umhergepumpt“ wird, gibt es auch einen geringeren Energieverlust durch Abgabe an Leitungen und Wände. „Dies ist nicht einfach zu messen und im Detail schwierig zu belegen, doch liegt hier ein Einsparpotenzial von 3 bis 5 Prozent“, erklärt der RWE-Energieberater.

Somit verkürzt sich die Amortisationszeit noch einmal deutlich, und Thomas Waldmann rät Mietern, das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen. Im Einfamilienhaus rentiere sich die neue Pumpe schließlich auch ohne weitere Förderung binnen rund drei Jahren, und auch bei größeren Gebäude lohne es sich hinzuschauen und sich beraten zu lassen.

Empfehlung: Mit kleinen Schritten proportional mehr erreichen

Alternative Beschreibung
Thomas Waldmann, Energieberater bei RWE Vertrieb AG.
Foto: Thomas Gierse
Apropos Energieberatung: Thomas Waldmann ist hier ein Freund der kleinen Schritte. Nach seiner Erfahrung ist die Bereitschaft und Möglichkeit, mit 50.000 bis 70.000 Euro eine energetische Vollsanierung eines Wohnhauses anzugehen, eher gering. Wer punktuell ansetze, könne im Vergleich zur energetischen Vollsanierung mit „kleinem Geld“ proportional mehr erreichen.

Bei den Energieberatungen sei genau dieser Weg häufig ein Thema: Heizungsumwälzpumpe, hocheffiziente Zirkulationspumpe für das (warme) Brauchwasser, kleinere Dämmmaßnahmen an Türen und Fenstern und mithilfe einer Thermografie nachschauen, wo die Schwachstellen des Gebäudes liegen. Schließlich könne eine Brennwertanlage gegenüber einer alten Anlage mit Gebläse noch einmal 10 bis 15 % Energie einsparen. Oder man integriert einen kleinen Kachelofen in die Heizungsanlage. „In solchen Punkten liegt aus meiner Sicht viel Mehrwert im Vergleich zum Komplettprogramm.“

Noch ein paar Tipps vom RWE-Energieberater:

  • Oberhalb 21 Grad Celsius schlägt jedes weitere Grad Wärme mit 6 % Mehrverbrauch an Energie zu Buche.
  • In größeren Wohnungen sollte man die Räume je nach Art, Dauer und Häufigkeit der Nutzung verschieden heizen. Nicht ohne Grund wurde früher die „gute Stube“ nur an besonderen Tagen genutzt.
  • Energiekosten da sparen, wo es wirklich sinnvoll ist. 2 Cent je Liter beim Tanken zu sparen sei unmittelbar spürbar und daher reizvoll, aber schon bei einem kleinen Umweg geht die Rechnung nicht mehr auf. Da gebe es effektivere, wenn auch weniger offensichtliche Einsparmöglichkeiten.
  • Mieter sollten das Gespräch mit dem Vermieter suchen: Eine moderne, günstige Heizung sei schließlich ein gutes Argument bei einem späteren Mieterwechsel.
  • Bei jedem Sanierungsschritt sollte man sich selber fragen: Wie fühle ich mich denn wohl? Diese Frage betreffe die Heizung genauso wie die Beleuchtung.
  • Beim Heizkörper den Test machen: Wenn das ausströmende und das einströmende Wasser permanent gleich warm sind, dann ist die Anlage nicht hydraulisch abgeglichen. Das heißt, es wird permanent Wasser erhitzt und im Haus umhergeschickt. Eine Hocheffizienzpumpe schafft einen (vereinfachten) hydraulischen Abgleich, mit dem Ergebnis, dass die Heizung sofort kürzer brennt.
Thomas Gierse

Beratung, Thermografie & Energiesparsets zu gewinnen

Alternative Beschreibung
Sieben dieser Energiesparsets sind zu gewinnen.
Sie haben Interesse an Energiesparthemen? Sie möchten Fragen oder Hinweise, Kritik oder Lob beisteuern? Wir würden uns über Ihre E-Mail zu den Themen unserer Serie freuen. Senden Sie uns eine E-Mail an [email protected].

Um die Teilnahme noch interessanter zu gestalten, verlost RWE Vertrieb AG diese Preise an alle Teilnehmer, die uns bis zum 10. Januar 2014 (verlängert) eine E-Mail mit Namen, Adresse und Telefonnummer geschickt haben, diese Preise:

Eine Energieberatung Kompakt (Wert 249 €)
Die Energieberatung Kompakt ist eine persönliche Analyse Ihres Wohngebäudes durch einen unabhängigen und fachlich qualifizierten Energieberater. Während einer zweistündigen Besichtigung des Gebäudes werden Ihnen energetische Schwachstellen aufgezeigt. Der Energieberater empfiehlt sinnvolle Maßnahmen, um langfristig Energie zu sparen, und gibt Ihnen einen Überblick über mögliche Kosten. Zusätzlich informiert er über konkrete Fördermittel für die Sanierungsmaßnahmen.

Das Beratungsergebnis erhalten Sie per Post in Form eines 8- bis 10-seitigen Berichts mit allen Einsparmöglichkeiten, Sanierungsvorschlägen, Kostenschätzungen und Fördermöglichkeiten.

Eine Thermografie Kompakt (Wert 129 €)
Bei der Thermografie Kompakt werden alle Seiten Ihres Hauses mit einer Wärmebildkamera aufgenommen. Der Thermograf zeigt Ihnen so auf, wo Heizenergie über Wärmebrücken in der Gebäudehülle verloren geht.

Sieben Energiesparsets
mit einem Energieverbrauchmessgerät und fernbedienbaren (Aus-)Schaltern.




Die Serie entsteht in Kooperation von hanz-online.de und RWE Vertrieb AG.


Im nächsten Serienteil geht es um Erdwärme und Wärmepumpen.


Bereits veröffentlicht

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Energiesparen klug anfangen (1) - eine Serie für Nachdenker und Nachahmer
Sabas klangvoller Dauerlauf schluckte 2453kwh Strom
   







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Energiesparen klug anfangen (2)
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Energiesparen klug anfangen (3)
Naturnah fahren mit Schal & Mütze, mit Strom & Vergnügen
   







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Energiesparen klug anfangen (4):
Den Pionieren der Elektromobilität würde Bertha Benz aufmunternd auf die Schulter klopfen
   

#2013Energie