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09.12.2018
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Nach fast drei Wochen Arbeitseifer in der Jugendfiliale der Sparkasse Rhein-Nahe lautete das Motto „Bestandsaufnahme“. Denn kurz vor Ende der Aktionswochen besuchten ...weiterlesen
 
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Ausbildung hat bei Boehringer Ingelheim eine lange Tradition - sie öffnet jungen Menschen die Zukunft und vermittelt spannende Perspektiven. Das ...weiterlesen
 
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„Gegenseitiges Vertrauen ist mindestens ebenso wichtig wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Fachkompetenz.“ So beschreibt der Rüdesheimer Steuerberater Patrick Weber die Voraussetzungen ...weiterlesen
 

Sabas klangvoller Dauerlauf schluckte 2453 kWh Strom
Energiesparen klug anfangen (1) – eine Serie für Nachdenker und Nachahmer

Sabas klangvoller Dauerlauf schluckte 2453 kWh Strom

Sie kennen Ihre Stromkosten? Bravo, dies haben Sie den meisten Mitbürgern voraus. Denn nur jeder dritte Bundesbürger befasst sich mit diesen Kosten und kann sie benennen, ein weiteres Drittel hat überhaupt keinen Schimmer davon. Doch auch wenn Ihr Interesse bislang nicht den Energiekosten galt, möchten wir Ihnen unsere Serie „Energiesparen klug anfangen“ ans Herz legen. Sie können mehrfach gewinnen.

Erster Gewinn: Einsparungen

Wir von hanz-online haben Ihnen die Mühe abgenommen, mal den Stromverbrauch einzelner Geräte im Haushalt zu messen und die jährlichen Stromkosten auszurechnen. Um den Gedanken zu verdeutlichen, bleiben aber die „üblichen Verdächtigen“ Kühlschrank, Waschmaschine und E-Herd diesmal außen vor.

Beginnen wir mit dem formschönen Uhrenradio der Marke Saba. Es ist rund 40 Jahre alt und tatsächlich beinahe lückenlos seit vier Jahrzehnten in Betrieb: als Wecker, „Musikanlage“ im Studentenwohnheim und nun schlicht als Küchenradio. Es verbraucht rund 7 Watt, unabhängig davon, ob das Radio gerade läuft oder nicht. 7 Watt – das erscheint zunächst einmal nicht viel. Aber im Dauerbetrieb über 40 Jahre waren dies 2.452.800 Watt, also 2453 kWh und nach heutigem Durchschnittspreis* (28,73 ct/kWh) Strom im Wert von zirka 705 €.

Es geht auch billiger: Seit einigen Monaten trennt ein fernbedienter Schalter das Gerät vom Dauerstrom. Ein paar Minuten Nachrichten und Musik zum Frühstück, etwas Kurzweile bei der Küchenarbeit: Länger als eine Stunde am Tag dudelt das Radio nicht (und die Uhr braucht ohnehin niemand, seit auch der Herd mit so etwas ausgestattet ist). Statt 168 Watt am Tag liegt der Stromverbrauch nun bei 7 Watt/Tag. Im Kostenvergleich übers Jahr: 73 Cent gegenüber 17,62 €.

Ein kleiner Wermutstropfen: Der fernbediente Schalter „zieht“ ständig 0,7 Watt und der Sender benötigt eine Batterie.

Ganz in der Nähe des Küchenradios hat ein kleiner schwarzer Akkusauger seinen Platz gefunden, etwas schwach auf der Brust und immer am Netz, weil sonst gar nichts geht. Um es kurz zu machen: Der Heuler nimmt 1,8 W (und Krümel) auf und wir überweisen dafür 4,51 € pro Jahr. Für denselben Betrag bleibt auch der Akku im Zweittelefon (Festnetz) fit.

"Kleinkram" summiert sich: Zwei Handy-Ladegeräte (à 0,1 Watt, solo – ohne angeschlossenes Handy), ein betagter Fernseher (3,7 W) und ein DVD-Spieler (3,8 W) im Stand-by-Modus, der Akku-Sauger (1,8 W) und das Mobilteil für Festnetztelefonie (1,8 W) sowie die Kaffeemaschine (1,1 W – mit Uhr!) verbrauchen Stunde um Stunde ohne unmittelbare Funktion 12,4 Watt. Allein diese Dauerbereitschaft kostet derzeit pro Jahr 31,21 €.

In Haushalten mit mehreren Radios, Fernsehern, Computern, Telefonen etc. ist es natürlich noch interessanter, sich über die permanenten Kleinverbraucher Gedanken zu machen. Übrigens: Toaster und Warmwasserbereiter sind keine heimlichen Stromverbraucher, aber auch keine Kostverächter. Zirka 960 beziehungsweise 2025 Watt zeigt das Messgerät bei üblichem Gebrauch an. Wenn Sie nun Spaß an der Sache gewonnen haben und selber mal nachmessen möchten, schauen Sie bitte unten: Vierter Gewinn.

Zweiter Gewinn: Spaß

Alternative Beschreibung
Twizy - am Steuer der Autor dieser Serie, Thomas Gierse.
 
Zugegeben, Energie zu verbrauchen ist einfacher als Energie zu sparen. Aber anspruchsvoller als der sorglose Verbrauch ist der kluge Umgang mit den Ressourcen dieser Welt und den persönlichen Möglichkeiten.

Und das kann Spaß machen, wenn schöne, sinnvolle Technik solchen Nutzen – erschwinglich – stiftet. In diesem Zusammenhang ist die Heizungspumpe eines der spröderen, aber keineswegs langweiligen Themen: Es ist nämlich auch für Mieter interessant. „Flotter“ kommen das Elektroauto Twizy und das Thema Lichtplanung daher.

Wir stellen Ihnen in unserer Serie interessante Fachleute und ihre Themen vor.

Dritter Gewinn: Ein gutes Gefühl für die Zukunft

Unsere Serie soll dazu anregen, das Energiesparen klug anzufangen: überhaupt zu beginnen und dies am besten überlegt und planvoll anzugehen. Auch den fortgeschrittenen Sparfüchsen werden wir noch gute Gedanken mit auf den Weg geben können.

Weil Energie aus herkömmlichen Quellen knapper wird, die Alternativen aber teuer sind, hat Energieeinsparung sozusagen einen doppelten finanziellen Nutzen: Sie ist unmittelbar im Geldbeutel zu spüren und sie macht etwas unabhängiger von den künftigen Entwicklungen. Das tut gut – vom ideellen Aspekt nachhaltigen Handelns ganz zu schweigen.

Vierter Gewinn: Energiesparsets & mehr

Im Zusammenhang mit dieser Serie wird es praktische Gewinne geben, die unser Partner RWE Vertrieb AG beisteuert. Darauf kommen wir später noch zurück. Sie können sich aber unmittelbar beteiligen, indem Sie Ihre Meinung, Frage oder Anregung an diese E-Mail-Adresse schicken: [email protected]. Bitte Namen und Adresse nicht vergessen. Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften!

Thomas Gierse

*Durchschnittlicher Strompreis eines Drei-Personen-Haushalts, Jahresverbrauch von 3.500 kWh. Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW), Stand: 04/2013
 

Der erste „richtige“ Serienteil wird am Mittwoch, 30. Oktober 2013, hier veröffentlicht:

Energiesparen klug anfangen (2)
Licht macht Stimmung und will gut geplant sein

 

Die Serie entsteht in Kooperation von hanz-online.de und RWE Vertrieb AG

#2013Energie