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Über Düngung, Ernte und Neuanlage des Beetes

Konrads Gartentipp: Erdbeeren im Garten

Hans Willi Konrad ist "Pflanzendoktor" beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Bad Kreuznach. Bei hanz-online gibt er Tipps für die richtige Pflege von Garten- und Zimmerpflanzen.

Gartentipp Juni 2012: Erdbeeren im Garten

Königin der Beerenfrüchte wird sie genannt, des Deutschen liebste Beere, ist jetzt so richtig im Ertrag. Für den vollen Geschmack ist die Ernte in reifem Zustand nötig. Erdbeeren reifen nämlich nicht nach. Das bedeutet: mit Vorsicht arbeiten, also nicht abreißen. Besser ist es, den Stiel etwa 1 cm über der Frucht abzukneifen. So gibt es keine Druckstellen an der Frucht oder Schäden an der Pflanze.

Ein guter Erntezeitpunkt ist morgens, dann sind die Erdbeeren kühl und fest von der Nacht. Allerdings sollten sie trocken sein, um Fäulnis zu vermeiden. Stroh oder trockener Rasenschnitt unter den Pflanzen hält sie sauber und trocken.

Bei der Ernte sind saubere Gefäße und vorsichtige Behandlung selbstverständlich. Faule, angefressene und auch verwachsene Früchte werden mitgeerntet, allerdings in einen „Extratopf“. Sie bleiben wegen Krankheitsgefahr nicht an der Pflanze, aus ihnen gibt es auch nix mehr Gescheites.

Erdbeeren schmecken frisch am besten. Nach meiner Erfahrung klappt 2 Tage kühl lagern, danach nimmt die Qualität rasch ab. Zum Waschen lauwarmes Wasser mit einer Prise Zucker verwenden, nicht mit starkem Strahl arbeiten, sondern mit Gefühl. Stiel und Blätter kommen erst nach dem Waschen ab. Dadurch lässt sich der Dreck besser entfernen und das Waschwasser dringt nicht so in die Frucht ein.

Damit es auch zukünftig gute Erträge gibt, ist eine Kennzeichnung auffälliger Pflanzen sinnvoll. Das können besonders ertragreiche mit schönen Früchten, aber auch kränkelnde sein. Kranke kommen umgehend aus dem Beet raus. Erholung gibt es nur in den seltensten Fällen. Eher sind das Ausgangspunkte für Infektionen. 

Bei guten Erdbeerpflanzen ist das Vermehren durch Ableger interessant. Es sollten aber nur 1 bis 2 kräftige Ableger pro Pflanze sein. So können sich diese gut entwickeln und die Mutterpflanze kann noch Reserven für sich bilden.

Manche Gartenbesitzer setzen diese Jungpflanzen in mit Blumenerde gefüllte Joghurtbecher oder kleine Töpfe, ohne sie von der Mutterpflanze zu trennen. Die Töpfe werden dann in die Erde eingegraben und bei Bedarf gegossen. Auf diese Weise entstehen schöne Jungpflanzen mit kräftigem Wurzelballen.

Haben sich die Jungpflanzen gut entwickelt, werden sie von der Mutterpflanze getrennt und als Einzelpflanzen weiterkultiviert.
Bei längerer Trockenheit kommt die Erdbeerpflanze nicht ohne Bewässerung aus. Als Faustzahl helfen 2 Liter Wasser pro Stock 1 bis 2 Mal in der Woche.

Ebenso ist eine Düngung nach der Ernte angebracht. Im Spätsommer bildet die Erdbeere nämlich ihre Blüten für das kommende Jahr, dafür braucht sie Kraft. Im Großteil der heimischen Gärten reichen 3 – 5 Liter Kompost / m² aus, da die Böden hohe Nährstoffgehalte aufweisen. Zusätzlich liefert er unzählige Lebewesen die dem Gartenboden guttun.

Eine Neuanlage des Erdbeerbeetes kommt ab August in Frage. Um das Wachstum zu fördern, ist eine gründliche Lockerung der Fläche nötig. Auch hier hilft Kompost bei der Bodenvorbereitung. Mulchen mit Stroh, Heu, trockenem Rasenschnitt, Pflanzenresten oder der Einsatz von Mulchfolie unterstützt die Pflanzenentwicklung. So wird die Erde vor Witterungseinflüssen durch Regen und Sonne geschützt. Selbstverständlich geht auch Mischkultur mit Knoblauch, Feldsalat oder Pflücksalat.

Wer die Nährstoffgehalte seines Beetes genau kennen will, braucht eine Bodenprobe. Solche Proben müssen aber vor allen Düngungsmaßnahmen genommen werden, sonst stimmen die tatsächlichen Nährstoffgehalte im Boden nicht.

Alternativ kann die süße Naschfrucht auch im Kübel, einem großen Topf in einem Blumenkasten oder in einer Blumenampel wachsen. Herabhängende Trauben aus Erdbeerfrüchten machen schon was her. Allerdings brauchen diese Topfpflanzungen eine frostfreie Überwinterung.

Quelle:
Hans Willi Konrad

Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR)
Rheinhessen-Nahe-Hunsrück
Rüdesheimer Str. 60-68
55545 Bad Kreuznach

eMail: [email protected]





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