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NABU: Der Spatz ist "Wintervogel Nr. 1" in den Gärten
Kohlmeise wurde bei der Zählung vom ersten Platz verdrängt

NABU: Der Spatz ist "Wintervogel Nr. 1" in den Gärten

Die Vogelzählung des Naturschutzbundes NABU zeigt: Haussperling ist der am häufigsten zu beobachtende Vogel in deutschen Gärten.

Trotz Regens und teilweise stürmischen Wetters beteiligten sich erneut zahlreiche Vogelfreunde bundesweit an Deutschlands größter Vogelzählung vom 6. bis 8. Januar. Nach der Auswertung von rund 40.000 Einsendungen bundesweit mit mehr als 1.6 Millionen Vogelbeobachtungen legten der Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern LBV die Ergebnisse ihrer Mitmachaktion 'Stunde der Wintervögel' vor. Die bundesweite Zählung zeigt im zweiten Jahr der Aktion interessante Unterschiede zum vergangenen Jahr. So verlor die Kohlmeise bundesweit ihren Spitzenplatz als häufigster Wintervogel unserer Städte und Dörfer an den Haussperling. Auf den Plätzen drei und vier folgen Blaumeise und Feldsperling.

Auch in Rheinland-Pfalz liegt der Spatz an der Spitze

Der Haussperling hat es mit einem deutlichen Abstand auch in Rheinland-Pfalz an die Spitze geschafft und damit die Kohlmeise von Platz 1 verdrängt. Insgesamt beteiligten sich in Rheinland-Pfalz mehr als 2.100 Vogelfreunde (2011: 3.711) an der 'Stunde der Wintervögel' und meldeten 54.011 Vögel aus über 1.400 Gärten. Das sind aus Sicht des NABU Rheinland-Pfalz durchaus gute Zahlen: "Wir haben aufgrund des schlechten Wetters mit Regen und Sturm eigentlich sowohl mit weniger Teilnehmern als auch mit weniger gemeldeten Vögeln gerechnet", so Olaf Strub, Naturschutzreferent des NABU Rheinland-Pfalz.

Bei einigen Arten wie Buchfink, Kohl- und Blaumeise sind die Zählungen stark rückläufig. Der Grund dafür dürfte in erster Linie die milde Witterung mit Temperaturen überwiegend im Plusbereich sein. Ohne Frost und geschlossene Schneedecke besteht für die Vögel kaum Bedarf, künstliche Futterangebote in Siedlungen in Anspruch zu nehmen – und genau dort wurden die Vögel meist gezählt. „Die Zahlen bedeuten also nicht, dass die Bestände in großem Umfang zurückgegangen sind“, erklärt Strub. „Die gewohnten Vogelschwärme an Futterstellen sind zwar in diesem Jahr eher selten, die Vögel sind aber trotzdem da und einfach nur andernorts unterwegs, wo sie nicht so einfach gezählt werden konnten.“

Amselbestände durch Virus stark verkleinert

Mit großer Spannung erwarteten die NABU-Experten die Zahlen zur Amsel. Nachdem das Usutu-Virus im Sommer Experten-Schätzungen zufolge einige 100.000 Amseln getötet hat, sind die Winterbestände erwartungsgemäß stark eingebrochen. Insgesamt wurden in Rheinland-Pfalz 54 Prozent weniger Amseln gezählt als im Vorjahr. Im südlichen Landesteil, wo das Virus besonders viele Tiere getötet hat, sind die Bestände regional sogar um bis zu 75 Prozent eingebrochen. „Diese erschreckenden Zahlen sind dennoch kein Grund zur Panik“, meint Vogelkundler Strub. „Von Viren-Ausbrüchen an anderen Orten wissen wir, dass das Virus die Amselbestände zwar erheblich reduzieren kann und diese sich mitunter erst langsam wieder erholen. Dennoch wird es in den betroffenen Regionen weiterhin Amseln geben. Ich gehe davon aus, dass die Vögel rasch eine Immunität gegen das Usutu-Virus ausbilden und dem Krankheitserreger dann nur noch in kleiner Zahl zum Opfer fallen.“

Zu den Besonderheiten des Winters zählen seit einiger Zeit auch Zugvögel, die unsere Breiten im Winter normalerweise verlassen, wie Star, Hausrotschwänze oder Mönchsgrasmücken. Trotz der milden Temperaturen setzte sich der Überwinterungstrend dieser Arten diesmal nicht fort - oder sie wussten sich besonders gut zu verstecken. "Die Meldungen der Vogelfreunde sind ausgesprochen hilfreich und zeigen, wie wertvoll diese Form von 'Citizen Science' für die Forschung sein kann", betonte Strub.

Quellen:
NABU Rheinland-Pfalz
Fotoquelle: Fotonatur