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Tipps von Pflanzendoktor Hans Willi Konrad im Februar

Pflanzenfamilien oder wer gehört zu wem?

Pflanzenfamilien oder wer gehört zu wem?
Hans Willi Konrad ist "Pflanzendoktor" beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Bad Kreuznach. Bei hanz-online gibt er Tipps für die richtige Pflege von Garten- und Zimmerpflanzen im Februar.

Es kommt immer wieder vor, dass unsere Gartenpflanzen nicht gescheit wachsen. Wir finden aber keinen Schädling und auch Krankheiten sind nicht erkennbar. Gedüngt wurde, Wasserversorgung stimmt und auch das Wetter passt. Woran kann es also sonst klemmen? Ein Gartenneuling steht da schon mal mit Kopfschütteln vor diesem Rätsel. Alte Hasen haben da noch ein Ass an Wissen im Ärmel.

Fruchtfolge heißt das Zauberwort. Dazu gehört unter anderem die Kenntnis um die Verwandtschaftsverhältnisse unserer Kulturpflanzen. Um dies ein wenig verständlich zu machen, stelle ich ihnen einfach gängige Gemüse- und Obstpflanzen sowie ihre Familien vor. Ein paar Unbekanntere hab ich auch noch für Sie. 


Was können sie jetzt aus dieser Zusammenstellung herauslesen?



2018-02-08 Tabelle Gartentipp Februar



Grundsätzlich soll keine Kultur gleich wieder auf das ein und selbe Beet. Das gilt besonders für alle Angehörigen einer Familie. Sonst können Krankheiten und Schädlinge verstärkt auftreten. Tomaten gelten als sehr selbstverträglich. Das geht sogar so weit, dass Hobbygärtner sie jedes Jahr auf die gleiche Fläche setzen. Wegen dieser Eigenschaft behaupten manche, Tomaten müssen immer auf die gleiche Fläche. Was aber nicht korrekt ist. Auch sie sind in die Fruchtfolge einzuplanen.

Im Gegensatz zur Tomate sind die Doldenblütler absolut nicht selbstverträglich. Wer Dill, Petersilie und Co. mal hintereinander auf das gleiche Beet bringt erlebt eine Missernte. Beim Obst gilt es, die sogenannte Bodenmüdigkeit zu umgehen. Hier darf nach Apfel kein neuer Apfel gepflanzt werden. So eine Maßnahme führt zu ungünstigen Wuchsvoraussetzungen. Nach Apfel funktioniert Aprikose, Pfirsich, Zwetsche, Pflaume. Bei diesen Rosengewächsen wird nochmal in Kern- und Steinfrucht unterteilt. Apfel, Birne gehören zu den Kernfrüchten. Aprikose, Pflaume, Pfirsich, Zwetsche sind Steinfrüchte. Das ist bei Wiederbepflanzung zu beachten, um Fruchtfolgeschwierigkeiten zu unterbinden.


Fruchtfolge wichtiger Bestandteil der Gartenplanung

Wer ein Rosenbeet gleich wieder anlegen will sollte auch hier die Unverträglichkeit der Rose mit sich selbst beachten. Es ist besser, erst mal etwas anderes auf dieser Fläche zu kultivieren. Auch ein großzügiger Bodenaustausch reicht nicht immer. Selbst bei Gründüngung bzw. Zwischenfruchteinsaat ist eine familiäre Verwandtschaft mit anderen Kulturpflanzen ungünstig. Raps, Senf, Rübsen gehören zu den Kreuzblütlern. Eine verbreitete Gemüsefamilie in unseren Gärten.
 
Alle Kohlgewächse gehören dazu. Ist praktisch Verwandtschaft. Daher ist es wichtig, andere Pflanzen als Zwischensaaten zu nutzen. Bei den Kohlgewächsen tritt eine gefürchtete Krankheit auf, die Kohlhernie. Kommen zu oft Kreuzblütler hintereinander, wird dieser Schaderreger gefördert und überdauert sehr lange. Im Hausgarten ist zudem eine Bekämpfung äußerst schwierig. Bleiben die Verwandtschaftsverhältnisse unberücksichtigt kann das auch in den anderen Familien zu Fruchtfolgeproblemen führen. Um Schäden vorzubeugen, sind Abstände von 3 bis 4 Jahren zwischen verwandten Kulturen generell sinnvoll.

An Hand der genannten Beispiele sehen sie, Fruchtfolge ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Gartenplanung. Jedes Jahr treten aus Unkenntnis Pflanzenprobleme auf. Deshalb zukünftig mal noch genauer beachten. In etlichen Bundesländern gibt es Beratungsstellen, u. a. Gartenakademien, für Hobbygärtner. Auf deren Internetseiten steht umfangreiches Wissen zur Verfügung. 

Reicht das mal nicht, anrufen geht auch. Viel Erfolg bei ihrer Gartenarbeit.


Quelle:
Hans Willi Konrad

Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR)
Rheinhessen-Nahe-Hunsrück
Rüdesheimer Str. 60-68
55545 Bad Kreuznach

eMail:
[email protected]