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Tipps von Pflanzendoktor Hans Willi Konrad

Zimmerpflanzenpflege im Winter

Zimmerpflanzenpflege im Winter
Hans Willi Konrad ist "Pflanzendoktor" beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Bad Kreuznach. Bei hanz-online gibt er Tipps für die richtige Pflege von Garten- und Zimmerpflanzen.

Grundsätzlich haben unsere Zimmerpflanzen mehrere Probleme über Winter:
  • Wenig Licht, auch wenn wir das nicht so empfinden.
  • Trockene Luft und Wärme durch die Heizung.
  • Zugluft beim Lüften.
  • Kalte, nasse Füße, wenn sie auf kaltem Boden stehen bzw. vergossen wurden.
  • Stärkerer Schädlingsbefall, weil die Pflanzen in der dunklen Jahreszeit anfälliger sind.
Um ihnen zu helfen ist es wichtig diese Punkte zu bearbeiten.

Also viel Licht, die Pflanzen wo es geht nah ans Fenster rücken oder bei Bedarf Pflanzenleuchten einsetzen.

Durch trockene Luft und Wärme fallen Blütenknospen ab, Blattränder und – spitzen verbräunen. Hier ist es sinnvoll die Zimmertemperatur so gut es geht an die Pflanzen anzupassen. Wasserverdunster oder Behältnisse mit Wasser in direkter Nähe der Blumen können die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Flache Schalen mit Hydrokultursubstrat oder kleinen Kieselsteinen und Wasser gefüllt haben sich da schon bewährt.
Aber keine Wunderwirkung erwarten, es verbessert lediglich die Situation etwas.

Abbrausen mit lauwarmem Wasser von Zeit zu Zeit tut auch gut. Entstaubte Blätter können so wieder besser „atmen“ und auch die Luftfeuchte erhöht sich kurzfristig. Ein Zimmerspringbrunnen irgendwo im Raum trägt nur zur Nervenberuhigung bei, aber nicht zu nennenswerter Erhöhung der Luftfeuchte.

Bei allen Pflegemaßnahmen ist Fingerspitzengefühl notwendig, so auch beim richtigen Lüften. Das bedeutet nicht den ganzen Tag die Fenster kippen, sondern mehrmals täglich Stoßlüften. Also Blumen wegstellen und für ca. 10 Minuten Durchzug lüften. Kalte Luft im Winter kann sonst zu Erfrierungen führen.

Kalte Füße: Es macht Sinn unter die Töpfe Styropor, Kork oder sogar nur dickeren Karton zu legen. Dadurch wird die Bodenkälte, z. B. im Treppenhaus, gemindert.

Über Winter wird weniger Wasser verbraucht, deshalb unbedingt vor dem Gießen prüfen ob es nötig ist. Einfach Finger richtig in die Erde stecken, im Zweifelsfall nach 2 bis 3 Tagen wieder probieren. Ist die Erde vergossen, dauert es richtig lange, bis das Wasser verbraucht ist, und das kann zum Absterben führen. Zum Gießen ist Wasser mit Zimmertemperatur gut geeignet. Dazu einfach die Kanne gleich wieder füllen und bis zum nächsten Einsatz hat sich das Wasser erwärmt.

Ein waches Auge muss auf Schädlingsbefall gehalten werden. Im Winter in der Wohnung ist eine Bekämpfung schwieriger. Obwohl die Pflanzenschutzmittel genau untersucht sind, wollen die wenigsten diese in Innenräumen anwenden.

Mittel die über den Wurzelballen wirken, sogenannte Zäpfchen oder Gießmittel, haben eine schwächere Wirkung. Der Stoffwechsel unserer grünen Lieblinge ist in der dunklen Jahreszeit gebremster, dadurch ist die Wirkstoffaufnahme langsamer. Es bleiben dann noch rechtzeitiges Entfernen der ersten Befallsstellen und verschiedene Präparate zur Anwendung in Räumen. Fachgeschäfte mit Sachkundenachweis oder Pflanzendoktorbetriebe können beraten. Eine Düngung ist bei der Vielzahl unserer Hausgenossen über Winter nicht nötig. Höchstens in Ausnahmefällen bei üppiger Blüte oder wenn sich Blätter gleichmäßig aufhellen und eine Nährstoffmangel vermutet wird.

Quelle:
Hans Willi Konrad

Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR)
Rheinhessen-Nahe-Hunsrück
Rüdesheimer Str. 60-68
55545 Bad Kreuznach

eMail:
[email protected]