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16.02.2019
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FDP-Vorstand schlägt diese Kandidaten der Mitgliederversammlung vor
Liste für Kommunalwahl am 26. Mai 2019

FDP-Vorstand schlägt diese Kandidaten der Mitgliederversammlung vor

Bad Kreuznach, 03.02.2019
Knapp drei Wochen vor dem Votum der FDP-Mitgliederversammlung stellte der fünfköpfige geschäftsführende Vorstand der FDP Bad Kreuznach seine Kandidatenvorschläge für die Kommunalwahl 2019 vor. Vorsitzender Jürgen Eitel zeigt sich davon überzeugt, dass die Auswahl der FDP-Liste die Bevölkerung „repräsentativ“ abbildet.


In geheimer Einzelwahl sollen die ersten zehn Kandidaten gewählt werden, über die weiteren Kandidaten bis Platz 44 werde als Liste geheim abgestimmt. Der Listenvorschlag sei einstimmig so verabschiedet worden, erklärte Eitel am Donnerstag, 31. Januar 2019, bei einem Mediengespräch im Bonnheimer Hof.

Eitel begrüßte drei neue Leute in den Reihen der FDP, nämlich Werner Lorenz, der für den Ortsbeirat Bosenheim und den Stadtrat kandidieren möchte, Eberhard Wolf, der in Winzenheim für den Ortsbeirat kandidiert sowie Stefan Köhl, der die FDP-Liste für den Ortsbeirat BME anführen soll. Erster auf der Liste in Bosenheim soll Emanuel Letz sein, in Ippesheim ist es Jürgen Braun. Für Planig konnte man keine FDP-Bewerber finden.

Eitel selbst, 77 Jahre alt und weiterhin in Verbänden und als Berater beruflich aktiv, tritt als Nummer eins auf der Liste auf, möchte aber von der Parteiführung zurücktreten. „Ich werde mein Amt spätestens Ende Juni dieses Jahres niederlegen“, kündigte er an. Als Nachfolger seien unter anderem Volker Stephan und Christoph Anheuser im Gespräch.

„Hängt Euch rein“, ermahnte er seine Mitstreiter im Bonnheimer Hof, denn seine derzeit „einsame“ Arbeit als einziger FDP-Vertreter im Stadtrat empfinde er als „nicht ganz einfach“ und als „eine Katastrophe“ für die FDP. Mindestens vier Sitze im Stadtrat nennt Eitel als Vorgabe, das entspreche etwa 8,2 % der Wählerstimmen bei derzeit rund 9 % im Bundestrend. „Wir werden stark zurückkehren, davon bin ich fest überzeugt“, lautete sein Schlussappell.
 

Kandidaten, Themen, Anliegen

Platz 1 der Vorschlagsliste des FDP-Vorstands nimmt Jürgen Eitel sein. Der 77-Jährige (Foto: Mitte) ist als Unternehmensberater und Coach tätig. Seine Tätigkeiten in verschiedenen Verbänden wolle er fortsetzen, solange er gefragt sei. Er hilft Managern, bei Arbeitsplatzverlust sich neu zu positionieren. Sein Schwerpunktthema in der Kommunalpolitik ist die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.

Platz 2: Volker Stephan, 64 Jahre, Kaufmann (Foto: 4. von links) und früher bereits Mitglied des Bad Kreuznacher Stadtrats. Schwerpunktthema: Verkehr.

Es gehe darum, „dass es etwas flüssiger vonstatten geht“ und schneller als in Schrittgeschwindigkeit, erklärt Volker Stephan zur Ausgangslage. So, wie der Bau der Nord-Süd-Umgehung eine große Entlastung für die Innenstadt bedeutete, müsse es jetzt die Ost-West-Entlastungsstraße geben und später eine Südtrasse. „Dazu werden wir gezwungen“, meint Stephan zu den beiden „Hauptpunkten“, wozu auch noch die Wilhelmstraße und die B 48, die nicht in die Innenstadt gehöre, zählen.

Platz 3: Mariana Ruhl, 47 Jahre, Geschäftsführerin und Gesellschafterin (Foto: 4. von rechts)
Mariana Ruhl führt ein Planungsbüro in Altenbamberg. Sie war Mitglied im Verbandsgemeinderat Bad Münster, kehrte aber in ihre Geburtsstadt zurück und wohnt in der historischen Neustadt, im „Herzen Bad Kreuznachs“, wo sie angesichts von Leerstand und „Verfall vieler schönen Häuser“ ihre hauptsächliche politische Zielrichtung sieht. „Es könnte dort mehr passieren“, aber ein Konzept fehle, sagt Mariana Ruhl. Es gebe dort viele Problem zu lösen, daran wolle sie mitarbeiten, damit die Neustadt die Zuwendung erhalte, die sie verdiene.

Platz 4: Christoph Anheuser, 39 Jahre, Rechtsanwalt (Foto: 2. von rechts)
Christoph Anheuser vertritt die FDP im Sportausschuss und sieht in diesem Themenbereich seinen Arbeitsschwerpunkt. Aus seiner Sicht erhalten in Bad Kreuznach die Sportvereine zu wenig Unterstützung. „Wir haben so viele gute Vereine, aber viele wissen das gar nicht“, sagt er, weshalb ein Vereinsportal da Abhilfe schaffen und Kontaktwege aufzeigen soll. Enge Verknüpfungen sieht er zu den Themen Verkehr (bei sportlichen Großveranstaltungen im Salinental) und „familienfreundliche Stadt“.

Platz 5: Emanuel Letz, 43 Jahre, Beruf: Polizeibeamter (Foto: 3. von rechts)
Der Nr.-1-Kandidat auf der FDP-Liste für den Ortsteil Bosenheim hat sein Büro in Mainz, ist aber im ganzen Land tätig. Neben den Bosenheimer Themen (Schwimmbad und Rheinhessenstraße) fühlt er sich insbesondere für Verkehrsthemen zuständig. Darüber hinaus ist sein Anliegen, anstehende Probleme „sachlich und vernünftig zu lösen“.


Kommunalwahl 2019


Platz 6: Werner Lorenz, 62 Jahre, Winzer (Foto: rechts)
Werner Lorenz steht für Bad Kreuznacher Stadtpolitik aus dezidiert Bosenheimer Perspektive. Die Stadt werde weiter wachsen, und zwar in Richtung Rheinhessen, lautet seine Überzeugung, weshalb einerseits die Winzer ihre Interessen formulieren müssten, andererseits — Thema „Südumgehung“ und trassennahe Baugebiete — Bad Kreuznach eng mit Hackenheim zusammenarbeiten müsse. Für beide Orte würde die Trasse eine Entlastung schaffen. „Die leben von Bad Kreuznach, und die müssen mit eingebunden werden“, sagt er mit Blick auf Hackenheim, in dessen Gemarkung — „Feindesland“ — sich auch sein Bonnheimer Hof befinde.

„Der Lorenz wird auch in Zukunft sagen, was er denkt“, sagt der früher bei CDU und Faires Bad Kreuznach aktive Winzer über sich selbst. Denn: „Die Macht aus Bad Münster möge man nicht verkennen.“ Wenn bei der CDU der Fraktionsvorsitzende aus Bad Münster kommt und weitere drei Namen gesetzt seien, dann müsse der Bad Kreuznacher Osten schon darauf achten, „dass wir nicht das fünfte oder sechste Rad am Wagen werden.“

Platz 7: Karin Eitel-Hertmanni, 69 Jahre; Beruf: Bautechnikerin/Rentnerin (Foto: 3. von links)
Karin Eitel-Hertmanni bringt das Thema „ruhender Verkehr“ ins Gespräch: Für (nur) 8400 € hätten sich viele von den Pflichten der Stellplatzverordnung freigekauft, woraus ein eklatanter Mangel an Parkplätzen resultiere. „Das ist ein Riesenproblem in unserer Stadt“, sagt sie, und plädiert dafür, neben dem Casino-Gebäude ein Parkhaus zu errichten, das zugleich eine „erhebliche Erleichterung für die Neustadt“ wäre.

Platz 8: Andreas Scherbel, 51 Jahre, Gymnasiallehrer am Stama (Foto: links)
Sein Schwerpunktthema „Bildungspolitik“ beginne bei der frühkindlichen Bildung (mit einer verbesserten Förderung der sehr heterogenen Gruppen), gehe über die Grundschulen mit ihrem Platzproblem und reiche bis hin zur fehlenden Fachhochschule. Das Fehlen einer Hochschule lasse in Bad Kreuznach eine Lücke entstehen, weil junge Leute aus der Stadt abwandern. Dies sei für die Lebendigkeit der Stadt schädlich.

Für Bad Kreuznach, „eine sehr liebenswerte Stadt in einem liebenswerten Umfeld“, gelte es, die „weichen“ Faktoren wie Bildung und Sport zu fördern, damit die Stadt wirklich liebenswert bleibe.

Platz 9: Reinhard Jung, 57 Jahre; Beruf: Berufssoldat a. D. (nicht anwesend)
Schwerpunktthema: Sicherheit.

Platz 10: Stefan Jodeleit, 46 Jahre, Beruf: Angestellter (Foto: 2. von links)
Stefan Jodeleit ist ein FDP-Rückkehrer, der seine Interessensschwerpunkte in den Themen „familienfreundliche Stadt“ samt Grundschulen, Nahversorgung in der Neustadt und auch Feuerwehr sieht. „Die Neustadt verkommt zu einem Kneipenviertel“, kritisiert er, während die Geschäfte gehen und sich die Alten dort zunehmend „abgehängt“ sehen.



2019-01-31 FDP KH Emanuel Letz Eberhard Wolf Stefan Koehl

Emanuel Letz (links) in Bosenheim, Eberhard Wolf (Mitte) in Winzenheim und Stefan Köhl in Bad Münster am Stein-Ebernburg wollen auf der FDP-Liste in die Ortsbeiräte gewählt werden.

 

Neue Köpfe

Werner Lorenz (Bosenheim) und Eberhard Wolf (Winzenheim) sind neu in die FDP eingetreten, während Stefan Köhl (Bad Münster am Stein-Ebernburg) erst einmal abwartet.

Er sei seit 10 Jahren nicht mehr kommunalpolitisch aktiv, erklärte Stefan Köhl, aber seit 2013 habe er den Vorsitz beim Verkehrsverein Rheingrafenstein inne. So, wie der Verkehrsverein aus BME sehr gut mit der Bad Kreuznacher GuT zusammenarbeite, verstehe er sein Engagement nicht als gegen Bad Kreuznach gerichtet, sondern für die Sache. 

Dem früheren Bürgermeister der vormals selbstständigen Stadt BME haben einige Entwicklungen im Ortsteil nicht gefallen. Auch sei er mit der Arbeit des Ortsbeirats nicht glücklich. „Ich denke, man muss nicht in jeder Ortsbeiratssitzung gleich 20 Forderungen stellen. Ein, zwei akzentuierte reichen auch, dann kommt man damit auch durch“.

Durch eine Zusammenarbeit in der Frage „Wiederbelebung des Kurbereichs“ sei der Kontakt zur FDP entstanden. Als früheres CDU-Mitfglied und nunmehr Parteiloser mache er es sich mit dem Wechsel nicht so leicht wie manches Stadtratsmitglied, das die Parteizugehörigkeit so schnell wie ein Unterhemd wechsele. Er hoffe auf „Bürokratieabbau“ durch die FDP und habe bei der FDP ein größeres Interesse an Bad Münster als bei anderen Parteien bemerkt, weshalb er sich nun dort engagiere. Für Bad Münster-Ebernburg müsse ein Neustart geschafft werden, sonst würde Stadtteil zum „großen Seniorenheim für das Rhein-Main-Gebiet herabsinken“. Das wäre auch zum Nachteil der Gesamtstadt.

Jürgen Eitel zeigte sich „sehr froh“ über die beiden profilierten Neuen Stefan Köhl und Werner Lorenz. Ihm war sehr daran gelegen, nach Lorenz’ Außerung zur „Macht aus Bad Münster“ den Eindruck zu widerlegen, dass man sich hier Konfliktpotenzial in die Partei geholt hätte. Auch in der FDP gebe es mal Streit, räumte er ein, das gehöre dazu. Auch würden manche sagen, mit Werner Lorenz werde es Probleme geben. „Ich kann beim Werner keine Probleme erkennen“, versicherte Eitel, was Lorenz nicht unkommentioert lassen konnte: „Das weiß man nicht …“

Thomas Gierse


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