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16.02.2019
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Gebrauchtwagenverkauf macht Probleme

Kfz-Betriebe: Kunden vertrauen Fachmann in der Werkstatt

Kfz-Betriebe: Kunden vertrauen Fachmann in der Werkstatt
Die Kfz-Betriebe am Rhein, im Hunsrück und an der Nahe haben viel zu tun. Allerdings mehr in den Service-Werkstätten. „Der Gebrauchtwagenverkauf macht uns Probleme“, gibt Obermeister Friedhelm Lenhart zu. Im Diesel-Durcheinander seien die Innungsbetriebe die ersten seriösen Ansprechpartner für verunsicherte Kunden, die eher ihrem Fachmann in der Werkstatt als dem Hersteller vertrauen. 

 „Da hält uns der Landesverband immer auf dem Laufenden“, lobt Obermeister Lenhart von der Kfz-Innung Rhein-Nahe-Hunsrück die Unterstützung vom Kraftfahrzeuggewerbe Rheinland-Pfalz e.V. Auf dem kurzen Dienstweg – der Fachverband hat seine Geschäftsstelle auch in Bad Kreuznach – liefern die Fachleute und Juristen die neuesten Infos und stellen kundige Referenten zu aktuellen Themen. Auch zur Jahresversammlung im Haus des Handwerks in der Siemensstraße hatten Obermeister Friedhelm Lenhart und sein Stellvertreter Jeffrey Kilian die Juristin Susanne Dillinger vom Verband eingeladen, um über die neuen gesetzlichen Regelungen beim „roten Kennzeichen“ zu sprechen. „Fachliche Fortbildung ist in unserer Branche enorm wichtig“, bestätigt Obermeister Lenhart.

Noch keine Probleme gibt es beim beruflichen Nachwuchs. Die 171 Innungsbetriebe in den Landkreisen Bad Kreuznach, Birkenfeld und im Hunsrück bilden zurzeit insgesamt 352 Lehrlinge in verschiedenen Kfz-Berufen aus. Darunter sind 297 Kfz-Mechatroniker, 14 Automobilkaufleute, 34 Fahrzeuglackierer/-innen, fünf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker sowie zwei Zweiradmechatroniker. Von den 352 Lehrlingen sind 18 weibliche Auszubildende. Obermeister Lenhart kritisiert: „Wir haben zwar genug Bewerbungen, aber bekommen zunehmend ein Problem mit der Ausbildungsfähigkeit der jungen Leute.“ Da seien Fachlehrer in der Berufsschule, betriebliche Ausbilder und Prüfer besonders stark gefordert. 

Die Kfz-Handwerker haften nicht für Versäumnisse der Autoindustrie, stellte Lenhart klar. Der große Schaden - auch Imageschaden -, der durch die exzessive Ausnutzung von Regelungslücken entstanden sei, könne nicht auf die Fachbetriebe und Kunden abgewälzt werden. „Die Hersteller sind und bleiben hier in den Verpflichtung“, so Lenhart.

Fahrverbote in Städten sollten durch gezielte Maßnahmen verhindert werden. Umfassende Ausnahmeregelungen sollten ebenfalls dafür sorgen, dass Handwerker mit ihren modernen Fahrzeugen auch weiterhin zum Kunden fahren können und nicht „ausgebremst“ werden.


Foto: Stolz auf ihre bestandene Gesellenprüfung zeigen 21 junge Kfz-Mechatroniker und eine Mechatronikerin ihre Zeugnisse in der Kfz-Werkstatt der Berufsbildenden Schule. Von den insgesamt 24 Lehrlingen, die sich zur Prüfung angemeldet hatten, haben 22 ihre Gesellenprüfung bestanden. Zwei können ihre Prüfung im Sommer wiederholen. Vorsitzender Jeffrey Kilian vom Prüfungsausschuss (links) und Fachlehrer (von rechts) Stefan Beisiegel, Mathias Schäfer und Arnulf Schatz gratulierten den neuen Fachkräften zu ihrem Erfolg. 


Quelle: Marianne Reuter-Benz
Kreishandwerkerschaft Rhein-Nahe-Hunsrück