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"Mehr als ein Sandkastenspiel"
Erfahrungen auf der Jugendsynode der rheinischen Kirche

"Mehr als ein Sandkastenspiel"

Bad Kreuznach/Bad Neuenahr, 06.01.2018
Ana Lina Burket und Florian Willrich nahmen als Delegierte der evangelischen Jugend im Kirchenkreis An Nahe und Glan an der ersten Jugendsynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EkiR) in Bad Neuenahr teil, die am Sonntag, 06.01.2018, zu Ende ging.

„Kirche hat verstanden, dass sie etwas für die Jugend tun muss.“ Diese Bilanz zog Florian Willrich am Ende der Jugendsynode. Der 16-jährige Schüler des Paul-Schneider-Gymnasiums in Meisenheim hat sich mutig auf die Einladung zu dem Forum eingelassen, auf dem 110 Delegierte über Themen diskutierten, die nicht nur die Jugend in der rheinischen Kirche bewegen. Neben Florian Willrich aus Hefersweiler und Ana Lina Burket aus Bad Kreuznach vertraten Superintendentin Astrid Peekhaus und Annika Weinsheimer als hauptamtliche Jugendmitarbeiterin den Kirchenkreis. 

„Am Anfang bin ich hier herumgestapft wie ein Eisbär in der Sahara“, berichtet Florian Willrich. Allzu ungewohnt erschienen ihm die Gepflogenheiten eines Kirchenparlaments. Doch die Schüchternheit war schnell verflogen. „Die anderen haben mich sofort einbezogen und ich habe immer jemanden gefunden, der mit mir diskutieren wollte. Auch die rheinland-pfälzische Jugendministerin Anne Spiegel mischte zeitweise in den Beratungen mit. Eine reichhaltige Liste an Themen bot dazu Gelegenheit. Dazu gehörten unter anderem Kinder- und Familienarmut, neue Gemeindeformen und die Flüchtlingsproblematik an den EU-Außengrenzen. Das Oberthema war Partizipation, die Teilhabe der Jugend an kirchlichen Entscheidungen.

In diesem Sinne war die Jugendsynode nach den Worten des Präses der rheinischen Kirche, Manfred Rekowski, „viel mehr als ein Sandkastenspiel“. Die Jugendlichen und die Mitglieder der Kirchenleitung begegneten einander auf Augenhöhe und es war ein besonderes Anliegen, dass die Beschlüsse der Jugendsynode von der anschließenden ordentlichen Synodaltagung aufgenommen und weiter beraten werden. Die jeweils 50 Delegierten der Evangelischen Jugend im Rheinland und Abgeordneten zur Landessynode der EkiR, Vertreter von Schul- und Studierendengemeinden, sowie zehn ehrenamtliche aus der Konfirmandenarbeit und ökumenische Gäste hatten im Plenum und in Arbeitsgruppen zwei Tage lang beraten und schließlich ein Papier erarbeitet, das in die 71. Ordentliche Landessynode einfließen wird, die seit Sonntag ebenfalls in Bad Neuenahr tagt. 

„Es war einfach, mit Leuten aus der Kirchenleitung niedrigschwellig in Kontakt zu kommen“, beschreibt Ana Lina Burket ihre Erfahrung. „Das war für uns ein Ansporn, weil wir das Gefühl hatten, richtig ernst genommen zu werden.“ Die 21-jährige Studentin räumt ein, dass jungen Leuten die Erfahrung fehlt, die komplizierten rechtlichen und finanziellen Zusammenhänge kirchlicher Jugendarbeit zu durchschauen. Dennoch sei sie dankbar für die Erfahrung, dass jungen Menschen auf der Ebene des höchsten kirchlichen Entscheidungsgremiums Raum gegeben worden sei. „Es war eine Premiere und beim ersten Mal kann nicht alles perfekt sein, aber es war ein guter Anfang“, resümiert sie.

„Es war eine spannende Mischung aus Jugendlichen, Landessynodalen und hauptamtlich in der Jugendarbeit Mitarbeitenden“, ergänzt Annika Weinsheimer. Die lebhaften Diskussionen seien auch geprägt gewesen von den sehr persönlichen Erfahrungen, die junge Leute mit evangelischer Jugendarbeit gemacht hätten. 

Quelle: Marion Unger
Kirchenkreis An Nahe und Glan


Foto: Ana Lina Burket, Florian Willrich und Annika Weinsheimer (von lins nach rechts) vertraten den Kirchenkreis An Nahe und Glan auf der ersten Jugendsynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. 

 

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