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25.08.2019
Großer Schreck kurz vor dem Ziel - Am Donnerstagabend, 22.08.2019, 22:20 Uhr, endete ...weiterlesen >>
 
25.08.2019
Täter verschwand - Zeugen gesucht - Auf dem Meddersheimer Weinfest wurde in ...weiterlesen >>
 
25.08.2019
Warnung vor Identitätsdiebstahl - Es beginnt mit verlockenden Angeboten: Einem ...weiterlesen >>
 

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Innungen in drei Landkreisen arbeiten zusammen

Tischler stark in der Region

Das Tischler- und Schreiner-Handwerk in der Region ist gut aufgestellt. Gemeinsam gehen die drei Innungen in den Landkreise Bad Kreuznach, Birkenfeld und im Hunsrück ihre Probleme an.

Auf Ausbildungsmessen finden sie motivierte Praktikanten und talentierte Lehrlinge, bauen mit qualifizierten Fachkräften an interessanten Berufskarrieren und möbeln das Image ihres Handwerksberufs auf. 

„Wir bieten eine duale Ausbildung auf hohem Niveau“, wirbt Obermeister Thomas Klemm von der Simmerner Innung. Dies haben die Gesellenstücke, die die drei Innungen mit ihren erfolgreichen Prüflingen ausgestellt hatten, wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Simmerner stellten die Möbelstücke diesmal in Kirchberg aus, die Bad Kreuznacher wieder in der Berufsbildenden Schule TGHS und die Birkenfelder diesmal bei der Raiffeisen-Bank in Fischbach. Obermeister Volker Bernhard von der Birkenfelder Innung konnte sogar einen seiner jungen Gesellen zum Leistungswettbewerb nach Koblenz schicken. Als Sieger dort schaffte er es schließlich bis zum 2. Platz auf Landesebene. 

Martin Neumann, der bereits seit 20 Jahren als Obermeister die Bad Kreuznacher Tischler-Innung anführt, freut sich über die 20 neuen Tischler-Lehrlinge, die in diesem Jahr ihre Ausbildung begonnen haben. Gemeinsam mit den Fachlehrern und den Ausbildern in den Betrieben sollen alle ihre Gesellenprüfung in drei Jahren schaffen und zu tüchtigen Fachkräften werden. Dazu müssten die Betriebe verstärkt die ausbildungsbegleitenden Hilfsangebote von Handwerkskammer und Arbeitsagentur in Anspruch nehmen. Geschäftsführer Gerhard Schlau von der Kreishandwerkerschaft Rhein-Nahe-Hunsrück appellierte an die Meisterbetriebe: „Wir müssen die jungen Menschen in den Handwerksberufen behalten!“


Austausch schweißt zusammen

Auch Fachlehrer Martin Sayk von der Berufsbildenden Schule in Simmern freute sich über ein „starkes erstes Lehrjahr“ von insgesamt 23 jungen Schreinern und Schreinerinnen. Dabei sind auch einige junge Flüchtlinge. Sayk berichtete von einem ersten „sehr positiven Eindruck“: „Die sind sehr engagiert und ordentlich.“ Einige nehmen die ausbildungsbegleitenden Hilfen in Anspruch und fahren gut damit, andere kommen zur Nachhilfe, die die Fachlehrer selbst „ehrenamtlich“ anbieten. Sayk: „Wir haben schon zwei junge Flüchtlinge durch die Gesellenprüfung gelotst!“

„Dieser Austausch unter den drei Innungen schweißt uns in der Region noch mehr zusammen“, lobt Obermeister Thomas Klemm die gute Zusammenarbeit der Tischler. Zurzeit zählt die Innung Rhein-Hunsrück 34 Betriebe, die Birkenfelder Innung 23 und die Bad Kreuznacher Innung 59 Mitgliedsbetriebe. Insgesamt bilden die Innungen in den drei Landkreisen 109 Lehrlinge im Tischlerberuf aus. Alle drei Obermeister regen eine noch stärkere Präsenz bei den Ausbildungsmessen in den Landkreisen an: „Unsere jungen Tischlergesellen an ihren 'lebenden Werkstätten' werben erfolgreich für unseren schönen Handwerksberuf“, bestätigt Klemm.


Quelle:
Marianne Reuter-Benz
Kreishandwerkerschaft Rhein-Nahe-Hunsrück


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