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Umweltpreis: Ex und hopp - das war einmal
Verein Kreiznacher Narrefahrt akzeptiert nur wiederverwertbare Becher

Umweltpreis: Ex und hopp - das war einmal

Bis zu 15.000 Menschen drängen am Altweiberdonnerstag in den Bad Kreuznacher Narrenkäfig. „Dann wird es eng“ auf und neben dem Kornmarkt, meint auch Heinz-Jürgen Mai, zweiter Vorsitzender des Vereins Kreiznacher Narrefahrt. Umso wichtiger, dass dann Sicherheit und Ordnung gut geregelt sind. Dazu gehört auch die Frage der Müllvermeidung, weshalb die Organisatoren von Narrefahrt und Narrenkäfig den wiederverwertbaren Trinkbecher vorschreiben. Mit diesem Projekt bewerben sie sich um den Umweltpreis von RWE Vertrieb AG und hanz-online.


2004 wurde der Bad Kreuznacher Narrenkäfig eingeführt. Anfangs waren die Reaktionen darauf eher Spott und Hohn, bestenfalls achselzuckendes Einverständnis. Das hat sich längst gewandelt, der Käfig ist akzeptiert und inzwischen auch mehrfach kopiert. Zuvor sei der Altweiberdonnerstag mit seinen Auswüchsen „ein unorganisiertes Ärgernis“ gewesen, meint Heinz-Jürgen Mai. Zentimeterhoch habe stellenweise das Glas auf dem Boden gelegen, schildert Otmar Luther, der beim Verein Kreiznacher Narrefahrt für die Finanzen zuständig ist.

Alternative Beschreibung
Sein Ressort, das Geld, und die Anliegen Sicherheit und Müllvermeidung ergeben einen Dreiklang. Denn Müll kostet Geld, das man sinnvoller verwenden kann, etwa für die Sicherheit der beiden Fachnachts-Großveran-staltungen in Bad Kreuznach. Denn bei der Narrefahrt, dem großen Festzug am Karnevals-samstag, wurde „nach Duisburg“ das Sicherheitspersonal um 30 auf 70 Personen aufgestockt.

Das Müllaufkommen, das die Stadtwerke dem Verein in Rechnung stellen, sank von 1,43 Tonnen im Jahr 2008, als noch Wegwerfbecher erlaubt waren, auf 0,66 Tonnen in diesem Jahr. Die Überweisung an die Stadtwerke macht nicht einmal ein Drittel des früher Üblichen aus. Damit kann man die steigenden Ausgaben für die Sicherheit natürlich nicht decken. „Das ist es uns aber wert“, sagt Otmar Luther zur Sicherheitsfrage.

Alternative Beschreibung
Zurück zum Müll: „Es ist erstaunlich, was man alles vermeiden kann“, bilanziert der zweite Vorsitzende Heinz-Jürgen Mai. In der Einführung der wiederverwertbaren Hartplastikbecher sieht er eine deutliche Qualitätsverbesserung des Festes, und nur darum, um die Fastnacht, gehe es schließlich. Für ihn sind der Narrenkäfig, das Verbot von Glasflaschen bereits in einer Bannmeile um den Käfig herum sowie zuletzt der Schritt vom Einmal-Becher zur Wiederverwertung eine konsequente Fortentwicklung.

Allerdings war gerade die Umstellung auf die Hartplastikbecher nicht gern gesehen. „Aber wir saßen am längeren Hebel“, erzählt Heinz-Jürgen Mai. Dabei hat er Verständnis für die Mitgliedsvereine, die beim Straßenkarneval das Geld verdienen, das ihnen die Saalfastnacht schuldig bleibt. „Wegwerfen ist halt billiger als spülen.“ Jetzt, nach drei Jahren, hat sich der wiederverwertbare Becher längst durchgesetzt.

Thomas Gierse


Verein Kreiznacher Narrefahrt
Gründungsjahr 1978 * Mitglieder sind acht Bad Kreuznacher Karnevalsgesellschaften bzw. die Karnevalsabteilung der Sportvereine * außerdem gehört der Gastronomenverband dazu, dessen verstorbener früherer Vorsitzender Alex Jacob Begründer der Straßenfestnacht und des Vereins war * jedes Mitglied entsendet eine Person in den Vorstand 

Alle fünf Bewerber um den Umweltpreis in einer Kurzdarstellung:
Montag, 10. Oktober

Bereits vorgestellt:
Umweltpreis: Renaturierung des Guldenbachs
Ökologisches Wissen und Handeln als Lehrstoff
Turnhalle in Bestform
Nachhaltiger Umbau von Halle und Verein


Näheres zum Umweltpreis:
Nominierte Projekte werden vorgestellt