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Kleine Fotovoltaikanlage für eigengenutzten Strom hebt die Stimmung
Energiesparen klug anfangen (7):

Kleine Fotovoltaikanlage für eigengenutzten Strom hebt die Stimmung

Die Energiewende in Deutschland ist ein teurer Spaß, der vielen die Stimmung verdirbt. Aber es gibt durchaus einen Ausweg, den zumindest Hausbesitzer als Beitrag zur Kostensenkung und zur nachhaltigen Stromproduktion ohne Renditefantasien in Betracht ziehen sollten: die kleine Fotovoltaikanlage für eigengenutzten Strom.

So eine Anlage kostet in der Dimensionierung für eine Kleinfamilie rund 7000 € netto und macht sich binnen zehn Jahren bezahlt. Damit wird man sich nicht dem Vorwurf aussetzen, die Energiewende renditegeil auszunutzen oder verträumt mitzuspielen. Das Konzept ist fast schon bieder, auf jeden Fall „vernünftig“.

Das war ja nicht immer so. Denn die Geschichte der Fotovoltaik kennt die missionarischen Ökopaxe ohne Finanzinteresse ebenso wie die Renditejäger, die die Möglichkeiten der Erneuerbare Energie-Gesetzgebung lustvoll auskosteten. Inzwischen wird Strom aus Fotovoltaikanlagen nicht mehr in einem so hohen Maße subventioniert, dass es sich lohnte, sein Dach mit Modulen komplett zuzupflastern.

Der sinkenden Einspeisevergütung stehen aber auch sinkende Einstandspreise für die Fotovoltaik gegenüber. So sei die Idee entstanden, den auf dem Hausdach produzierten Strom selber zu verbrauchen. „Denn dann spare ich die rund 27 bis 30 Cent je kWh, die ich dem Versorger sonst geben muss, bei nur noch 13 Cent, die ich bekomme, wenn ich den Strom ins Netz leite“, rechnet Energieberater Rudolf Maier von RWE Vertrieb vor. Das Prinzip ist einfach: Je besser es gelingt, den persönlichen Strombedarf zu Hause in die hellen Stunden des Tages zu verlegen, desto größer ist der Eigenverbrauch des selbst produzierten Stroms und damit der finanzielle Vorteil.
 
Energieberater Rudolf Maier beantwortet am Montag, 20. Januar 2014, Fragen zu den Themen Fotovoltaik, Wärmepumpe und weiteren Aspekten des klugen Energiesparens.
Montag, 20.01.2014, 13.00 bis 14.00 Uhr, Tel. 0671/97043780

Wasseraufbereitung oder Brauchwasserwärmepumpe könnten genauso gut tagsüber laufen wie die Waschmaschine und die Spülmaschine, erläutert Energieberater Maier: „Vor allem dann, wenn die Sonne scheint, sollten die Geräte eingeschaltet werden. Dann kriege ich einen viel höheren Eigenverbrauch hin und damit eine höhere Rentabilität. Das ist heute der Trend.“

Drei bis fünf kW sollte Anlage für eine Kleinfamilie leisten

Für eine Standardfamilie mit Vater, Mutter und zwei Kindern würde er eine Drei- bis Fünf-kW-Anlage empfehlen. Zur Ermittlung der benötigten Fläche rechnet man je Kilowatt mit 7 Quadratmeter Fläche. Also liegt man bei einer kleinen Anlage bei rund 20 Quadratmetern – gegenüber 100 und mehr Quadratmetern, die man sich früher gern aufs Dach legte und die heute kaum noch wirtschaftlich zu betreiben sind.

Außer dem Norden „funktioniert“ für die Fotovoltaik alles, was zwischen Osten und Westen liegt. Physikalisch stelle die Südausrichtung des Daches das Optimum dar, bestätigt Rudolf Maier, aber die Politik hat hier eine Hürde eingebaut. Laut EEG darf nur noch 70 Prozent der Nennleistung einer Anlage ins Netz eingespeist werden. Die anderen 30 Prozent soll man selber verbrauchen – oder man produziert sie erst gar nicht, weil die Anlage wegen einer leicht suboptimalen Ausrichtung die Nennleistung gar nicht einfährt.

Ein West- oder Ostausrichtung des Daches ist also gar nicht so problematisch. Oder man teilt die Anlage sogar: erst die volle Morgensonne nutzen, mittags halbe-halbe und abends die Westsonne. Damit habe man die Zeitspanne, in der man Energie selber verbrauchen kann, noch etwas gespreizt, rechnet Maier vor.

Zähler misst Stromfluss in zwei Richtungen

Kleine Anlagen werden ebenso wie große zur Einspeisung ins Stromnetz angeschlossen. Der Zähler misst in zwei Richtungen. In Abhängigkeit von der eigenen Stromproduktion und dem zeitgleichen Stromverbrauch im Hause zählt der Stromzähler die Menge zugekauften oder verkauften Stroms. Bei einer gut dimensionierten Anlage und überlegtem Stromverbrauch sei 50 Prozent Eigenverbrauch des privat produzierten Stroms „die Traumzahl“, sagt der Energieberater.

Bei einem erhöhten Haushaltsverbrauch „lohnt sich eine Fotovoltaikanlage so richtig“, schildert Maier. Hingegen würde er einem Abnehmer mit nur 2000 bis 2500 kWh jährlichem Stromverbrauch eher abraten. Denn in solch einem Hause laufe tagsüber kaum ein elektrisches Gerät. Wer aber pro Jahr 6000 kWh verbrauche, der habe ein anderes Verbrauchsverhalten, und da komme auch tagsüber einiges zusammen. „Diese Nutzer sind dafür prädestiniert, so eine Anlage wirtschaftlich zu betreiben.“

Thomas Gierse

Das Foto oben veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung von Juwi, Wörrstadt.

 

Die Serie entsteht in Kooperation von hanz-online.de und RWE Vertrieb AG.


Im nächsten Serienteil geht es Energiesparen als "Familienthema".
 

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